Do, 10:57 Uhr
08.01.2015
Über eine Milliarde Euro
Nur zum Verständnis - eine Milliarde Euro sind eintausend Millionen Euro. Auf diese Summe ist mittlerweile die Bilanzsumme der Kreissparkasse Nordhausen gestiegen. Am Vormittag wurden weitere Zahlen vorgestellt...
Präsentierten erfolgreiche Zahlen: Thomas Seeber, Wolfgang Asche und Sebastian Gräser (von links) (Foto: nnz)
Die Bilanzsumme als Summe unserer Geschäftstätigkeit konnte weiter zulegen und liegt nachhaltig über einer Milliarde Euro, die Kundeneinlagen und das Kreditgeschäft verzeichnen wiederholt neue Höchststände – ein beeindruckender Vertrauensbeweis, fasst Wolfgang Asche, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse zusammen.
Die Bilanzsumme unserer Sparkasse liegt zum 31. Dezember 2014 bei 1.054 Millionen Euro, dass ist ein Zuwachs von 3,2 Prozent. Auch in diesem Jahr übersteigen die Kundeneinlagen die Kundenkredite deutlich, nämlich um rund 316 Milionen Euro. Das verdeutlicht: Die Sparkasse ist hoch liquide, freut sich Asche. Wir haben uns in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld ordentlich geschlagen. Wir konnten Marktanteile in etwa stabil halten, teilweise ausbauen, ohne dabei die Regeln betriebswirtschaftlicher Vernunft zu missachten. Diese Gratwanderung ist alles in allem gelungen.
Die globalen Rahmenbedingungen waren 2014 von verschiedenen Krisen- und Kriegsregionen, Epidemien und Ölpreisverfall geprägt. In Europa und in Deutschland bestimmten historisch niedrige Zinsen und eine geringer als erwartete Wirtschaftsentwicklung das Geschehen. Eine Vielzahl neuer, zusätzlicher regulatorischer und gesetzgeberischer Regelungen stellen für die Sparkasse eine erhebliche Herausforderung dar.
Mit 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, 18 Standorten im Landkreis Nordhausen, einem mobilen Internetauftritt, der Sparkassen-App sowie mit unserer Facebookseite ist die Sparkasse flächendeckend präsent. Fast 56 Prozent oder anders ausgedrückt 48.000 Menschen in unserem Landkreis vertrauen ihrer Sparkasse. Wir versichern Ihnen: Ihr Geld ist bei der Sparkasse sehr gut angelegt: Es bleibt in der Region, unterstützt regionale Wirtschaftskreisläufe, sorgt dafür, dass Unternehmen wachsen können und Menschen ein lebenswertes Umfeld finden. Die Nähe zur Realwirtschaft leben wir im täglichen Kontakt mit den Menschen vor Ort, betont Wolfgang Asche.
Wir sind sehr stolz, dass unsere privaten und geschäftlichen Kunden unsere Arbeit wertschätzen, so Asche. In repräsentativen Befragungen erhielt die Nordhäuser Sparkasse dafür Bestnoten. 98 Prozent der Kunden beurteilten die Gesamtleistung der Kreissparkasse Nordhausen mit ausgezeichnet, sehr gut oder gut. Dies zeigt ein hohes Maß an Vertrauen, welches der Sparkasse und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entgegengebracht wird. Das spornt uns an, unser erreichtes Beratungs- und Serviceniveau zu halten und weiter zu entwickeln, so der Sparkassendirektor Asche weiter." 95 Prozent der Kunden beurteilen die Beratungsleistungen ihrer Sparkassenberaterinnen und -berater sehr positiv. Ebenso Bestnoten erhielten der Service in den Sparkassenfilialen und das Online-Banking-Angebot. In dem Ranking der Zufriedenheitswerte von 47 Sparkassen in Thüringen und Hessen belegten wir mit unseren Werten einen Spitzenplatz, freut sich Asche
Eine Umfrage bei den Firmenkunden ergab: Die Sparkasse ist bei der Wahl der Bankverbindung auch für Unternehmen die Nummer 1 im Landkreis Nordhausen! Insgesamt erhielt die Sparkasse eine Note von 1,75 - ein im Vergleich hervorragender Wert. Nahezu alle Befragten gaben an, sich jederzeit wieder für unser Haus als Finanzdienstleistungspartner zu entscheiden und sind hoch zufrieden mit der persönlichen Betreuung durch unsere Beraterinnen und Berater vor Ort. Vor allem überzeugen unser Service und die Betreuung in den Filialen, die Freundlichkeit und Kompetenz unserer Berater sowie die zeitnahe und qualitative Abwicklung der finanziellen Tagesgeschäfte, so Asche. Sowohl die geschäftliche und private Finanzierungsberatung als auch die Anlageberatung durch die Kundenberater erreichen Höchstnoten im Bankenvergleich.
Die Ergebnisse zeigen: die Kreissparkasse Nordhausen geht mit ihrer Qualitätsstrategie den richtigen Weg und versteht Kundenorientierung als Unternehmenskultur, bei der die Zufriedenheit der Kunden sowie eine langfristige Partnerschaft und Kundenbindung im Fokus stehen, fasst Asche zusammen.
Unsere Kunden bevorzugen nach wie vor sichere Anlagen, die kurzfristig verfügbar sind. Dabei nehmen sie niedrige Zinsen in Kauf, erläutert Asche weiter. Gleichzeitig spüren wir aber auch, dass viele Kunden ihr Kapital für Sondertilgungen auf bestehende Kreditverträge nutzen oder um Wohneigentum zu modernisieren und auch den Konsum erhöhen.
Zusätzlicher Konsum ist so lange kein Problem, wie an die Absicherung grundlegender Lebensrisiken, insbesondere Alters- und Pflegevorsorge, gedacht wird. Wer heute sagt, wegen der niedrigen Zinsen lohne sich Sparen nicht mehr, muss wissen: Spätestens im Alter fehlen dann nicht nur die entgangenen Zinsen, sondern auch das nicht zurückgelegte Kapital. Und das wird angesichts der demografischen Situation – der Grenzen der gesetzlichen Rentenversicherung und den steigenden Pflegeanforderungen - dann spürbar werden, zeigt sich Asche besorgt. Wir raten deshalb dringend dazu, in den eigenen Vorsorgeanstrengungen nicht nachzulassen. Allerdings ist in diesem schwierigen Zinsumfeld noch stärker als früher eine individuelle Beratung erforderlich.
Die Einlagen von Privatkunden bei der Sparkasse betragen zum Bilanzstichtag 649,5 Millionen Euro und konnten 1,4 Prozent zulegen. Damit hatte jeder Privatgirokunde im Durchschnitt 14.328 Euro direkt bei der Sparkasse angelegt.
Wir haben im vergangenen Jahr unsere Position als Marktführer im Landkreis Nordhausen weiter gefestigt, teilweise sogar ausgebaut. Die hohe Kundenzufriedenheit und die sehr guten Befragungsergebnisse spiegeln sich sicher darin wider, analysiert Asche.
Die Einlagenstärke der Sparkasse ist eine wichtige Basis der Kreditvergabe. Die Kredite an Kunden stiegen um 38,1 Millionen Euro bzw. 7,5 Prozent auf ein neues Allzeithoch von 543,9 Millionen Euro, davon entfielen 271,7 Millionen Euro auf Unternehmen und 242,3 Millionen Euro auf Privatpersonen sowie 29,9 Millionen Euro auf die öffentlichen Haushalte. Ebenfalls auf Rekordhöhe bewegt sich das Kreditneugeschäft. Im Unternehmenskreditgeschäft verzeichnete die Sparkasse 36,5 Millionen Euro an neu vergebenen Krediten. Beim privaten Finanzierungsgeschäft konnten weitere Marktanteile gewonnen und die Kreditvergabe um mehr als 18 Millionen auf 55,1 Millionen Euro gesteigert werden - das bisher beste Ergebnis der Sparkasse!
Wie bereits im Vorjahr entfiel der Löwenanteil der Kreditneuvergabe auf das Segment Wohnungsbaufinanzierung. Die Sparkasse bewilligte 2014 neue Kredite für die Finanzierung von Wohnungsbauvorhaben in Höhe von 48,4 Mio. Euro. Damit wurde der gute Vorjahreswert noch einmal um 17,6 % übertroffen. Davon entfielen 17,8 Mio. Euro (+8,7 Mio. Euro/ + 95,6 %) auf den Neubau und 30,3 Mio. Euro (+0,7 Mio. Euro/ +2,4 %) auf den Kauf und Erwerb von Eigentum. Die übrigen Gelder wurden für sogenannte Ablösungen, also Übernahmen von Wohnungsbaukrediten anderer Kreditinstitute bewilligt.
Mit dem Neugeschäft und einem Kreditbestand von rund 544 Mio. Euro ist die Sparkasse mit weitem Abstand die Nummer Eins im Landkreis Nordhausen. Wir haben darüber hinaus ausreichend Substanz, um alle wirtschaftlich vertretbaren Investitionsvorhaben finanzieren zu können, so Wolfgang Asche. Die Marktanteilsverschiebungen zu unseren Gunsten sind ein Beleg dafür, dass bei der Immobilienfinanzierung weiterhin individuelle und persönliche Beratung gefragt ist. Gerade wenn Kunden Finanzierungsentscheidungen treffen, die sie über Jahre und Jahrzehnte binden, wollen sie persönliche Ansprechpartner und ein Vertrauensverhältnis.
Gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase ist eine breitere Aufstellung und stärkere Streuung bei der Geldanlage nötig. Die Beimischung von Wertpapieren ist erforderlich um einem Wertverlust gegenzusteuern. Das Jahr 2014 hat die Sparkasse genutzt, die Wertpapierberatung einfacher und stringenter aufzustellen. Die Neustrukturierung war notwendig, um die explosiv zugenommenen bürokratischen Anforderungen bewältigen zu können. Wir wollen auch in der Fläche noch Wertpapierberatung anbieten. Dazu benötigen wir standardisierte Prozesse und technische Unterstützung, ansonsten ist das bei den heutigen Anforderungen nicht mehr bezahlbar zu leisten. Und die Diskussion um eine Honorarberatung werden wir nicht führen, so der Vorstandsvorsitzende. Entscheidend ist, dass der Bedarf des Kunden, seine Erfahrungen und Risikoneigungen im Mittelpunkt der Wertpapierberatung stehen, nicht der Absatz bestimmter Produkte, führt Wolfgang Asche weiter aus.
Das Wertpapiergeschäft soll wieder einen größeren Raum in der Kundenpräferenz erhalten. Die Politik versucht die Wertpapierkunden besser zu schützen, das ist löblich. Sie sollte aber auch beachten, dass durch bürokratische Auflagen Wertpapiergeschäfte für die Breite der Bevölkerung immer unattraktiver werden. Notwendig wäre stattdessen, auch breite Kundenschichten langfristig an der Wertentwicklung des Produktivvermögens teilhaben zu lassen und gerade bei einer unbefriedigenden Zinssituation mehr Eigentümerpositionen aufzubauen, erläutert der Sparkassenvorstand. Zum anderen treibt ein überbordender Bürokratismus Kunden ins Internet, wo sie mit ein paar schnellen Alibiklicks den Wertpapierkauf erledigen. Im Endeffekt führt sich der Anlegerschutzgedanke hier selbst ad absurdum. Er sorgt unterm Strich für deutlich weniger, statt für mehr Beratung.
Asche weist darauf hin: Genau das tut unsere Sparkasse: Im vergangenen Jahr stellte die Sparkasse rund 872 Tausend Euro an Spenden, PS-Zweckerträgen, Sponsoring und Stiftungsprojekten an den Landkreis Nordhausen und Vereinen aus den Bereichen Sport, Kultur, Jugend, Soziales, Denkmal- und Umweltschutz oder Forschung zur Verfügung.
Unabhängig von dieser Einschätzung für die Sparkassenebene hat die anhaltende Niedrigzinsphase Auswirkungen auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene und nicht zuletzt für die Kunden. Für eine Vielzahl unserer Kunden dürfte die Bilanz der Niedrigzinsphase per Saldo negativ ausfallen, so Asche weiter. Auf der Verliererseite finden sich vor allem Anleger und Sparer. Für sie wird es immer schwieriger, eine Verzinsung jenseits der Inflationsrate bei gleichzeitig überschaubarem Risiko zu erzielen. Eine schleichende Entwertung von Geldvermögen ist die Folge.
Für die Sparquote und die private Altersvorsorge ist dies nachteilig. Schon heute ist absehbar, dass viele Menschen niedrigere Alterseinkommen erhalten werden als noch vor wenigen Jahren errechnet. Je länger die Niedrigzinsphase andauert, desto größer werden diese Einbußen sein.
Zunehmende Regulatorik führt zu steigenden Kosten. Hinzu kommen Signale der europäischen und deutschen Politik das kreditwirtschaftliche Leistungen zum Nulltarif zu haben sein müssten. Oder wenn regulatorisch in Preisbildungen eingegriffen wird, obwohl wir einen sehr wettbewerbsintensiven Markt in Deutschland haben.
Besondere Themen sind für die Sparkasse die Megatrends des demografischen und technologischen Wandels, die ihr eine hohe Veränderungsbereitschaft abverlangen. Für mich gibt es zum Multikanalmanagement mit einer starken Filialstruktur keine Alternative. Wenn wir Marktführer bleiben und unserem öffentlichen Auftrag gerecht werden wollen, dann müssen wir weiterhin für alle etwas bieten: Wir haben noch immer sehr viele Kunden, die eine Beratung in unseren Filialen wollen. Auf der anderen Seite gibt es aber immer mehr Menschen, die für Bankgeschäfte ihr Haus nicht verlassen wollen. Die dürfen wir nicht verloren geben. Auch ihnen müssen wir Angebote unterbreiten, lautet die Devise von Wolfgang Asche. Ich bin da guter Dinge. Der Erfolg der Sparkassen-App als Nummer eins unter den Banking-Applikationen zeigt, dass Sparkassen auch digital können.
Die Sparkasse beschäftigte im vergangenen Jahr rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 16 Auszubildende. Auch in einer zunehmend online-bestimmten Welt sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtiger denn je. Denn wir Sparkassen wollen uns von den Wettbewerbern auch dadurch unterscheiden, dass auf allen Kommunikationswegen persönliche Ansprechpartner zur Verfügung stehen, so Asche.
Mit einem Aus- und Fortbildungsbudget von durchschnittlich etwa 1.100 Euro je Beschäftigten investiert die Sparkasse wiederholt in Qualität und das Know-How ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit zählt die Kreissparkasse Nordhausen weiterhin zu den fortbildungsintensivsten Sparkassen in Thüringen.
Im Jahr 2014 beendeten sechs junge Menschen erfolgreich ihre Ausbildung bei der Sparkasse. Vier Auszubildende begannen am 01.08.2014 ihre Ausbildung.
Autor: red
Präsentierten erfolgreiche Zahlen: Thomas Seeber, Wolfgang Asche und Sebastian Gräser (von links) (Foto: nnz)
Die Bilanzsumme als Summe unserer Geschäftstätigkeit konnte weiter zulegen und liegt nachhaltig über einer Milliarde Euro, die Kundeneinlagen und das Kreditgeschäft verzeichnen wiederholt neue Höchststände – ein beeindruckender Vertrauensbeweis, fasst Wolfgang Asche, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse zusammen.
Die Bilanzsumme unserer Sparkasse liegt zum 31. Dezember 2014 bei 1.054 Millionen Euro, dass ist ein Zuwachs von 3,2 Prozent. Auch in diesem Jahr übersteigen die Kundeneinlagen die Kundenkredite deutlich, nämlich um rund 316 Milionen Euro. Das verdeutlicht: Die Sparkasse ist hoch liquide, freut sich Asche. Wir haben uns in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld ordentlich geschlagen. Wir konnten Marktanteile in etwa stabil halten, teilweise ausbauen, ohne dabei die Regeln betriebswirtschaftlicher Vernunft zu missachten. Diese Gratwanderung ist alles in allem gelungen.
Die globalen Rahmenbedingungen waren 2014 von verschiedenen Krisen- und Kriegsregionen, Epidemien und Ölpreisverfall geprägt. In Europa und in Deutschland bestimmten historisch niedrige Zinsen und eine geringer als erwartete Wirtschaftsentwicklung das Geschehen. Eine Vielzahl neuer, zusätzlicher regulatorischer und gesetzgeberischer Regelungen stellen für die Sparkasse eine erhebliche Herausforderung dar.
Mit 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, 18 Standorten im Landkreis Nordhausen, einem mobilen Internetauftritt, der Sparkassen-App sowie mit unserer Facebookseite ist die Sparkasse flächendeckend präsent. Fast 56 Prozent oder anders ausgedrückt 48.000 Menschen in unserem Landkreis vertrauen ihrer Sparkasse. Wir versichern Ihnen: Ihr Geld ist bei der Sparkasse sehr gut angelegt: Es bleibt in der Region, unterstützt regionale Wirtschaftskreisläufe, sorgt dafür, dass Unternehmen wachsen können und Menschen ein lebenswertes Umfeld finden. Die Nähe zur Realwirtschaft leben wir im täglichen Kontakt mit den Menschen vor Ort, betont Wolfgang Asche.
Wir sind sehr stolz, dass unsere privaten und geschäftlichen Kunden unsere Arbeit wertschätzen, so Asche. In repräsentativen Befragungen erhielt die Nordhäuser Sparkasse dafür Bestnoten. 98 Prozent der Kunden beurteilten die Gesamtleistung der Kreissparkasse Nordhausen mit ausgezeichnet, sehr gut oder gut. Dies zeigt ein hohes Maß an Vertrauen, welches der Sparkasse und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entgegengebracht wird. Das spornt uns an, unser erreichtes Beratungs- und Serviceniveau zu halten und weiter zu entwickeln, so der Sparkassendirektor Asche weiter." 95 Prozent der Kunden beurteilen die Beratungsleistungen ihrer Sparkassenberaterinnen und -berater sehr positiv. Ebenso Bestnoten erhielten der Service in den Sparkassenfilialen und das Online-Banking-Angebot. In dem Ranking der Zufriedenheitswerte von 47 Sparkassen in Thüringen und Hessen belegten wir mit unseren Werten einen Spitzenplatz, freut sich Asche
Eine Umfrage bei den Firmenkunden ergab: Die Sparkasse ist bei der Wahl der Bankverbindung auch für Unternehmen die Nummer 1 im Landkreis Nordhausen! Insgesamt erhielt die Sparkasse eine Note von 1,75 - ein im Vergleich hervorragender Wert. Nahezu alle Befragten gaben an, sich jederzeit wieder für unser Haus als Finanzdienstleistungspartner zu entscheiden und sind hoch zufrieden mit der persönlichen Betreuung durch unsere Beraterinnen und Berater vor Ort. Vor allem überzeugen unser Service und die Betreuung in den Filialen, die Freundlichkeit und Kompetenz unserer Berater sowie die zeitnahe und qualitative Abwicklung der finanziellen Tagesgeschäfte, so Asche. Sowohl die geschäftliche und private Finanzierungsberatung als auch die Anlageberatung durch die Kundenberater erreichen Höchstnoten im Bankenvergleich.
Die Ergebnisse zeigen: die Kreissparkasse Nordhausen geht mit ihrer Qualitätsstrategie den richtigen Weg und versteht Kundenorientierung als Unternehmenskultur, bei der die Zufriedenheit der Kunden sowie eine langfristige Partnerschaft und Kundenbindung im Fokus stehen, fasst Asche zusammen.
Sparen bei der Sparkasse liegt voll im Trend
2014 haben die Kunden Einlagen in Höhe von rund 859,7 Millionen Euro bei der Nordhäuser Sparkasse unterhalten, nochmals 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr. An den Trends der Vorjahre hat sich wenig geändert. Bei anhaltender extremer Niedrigzinsphase bleibt die Nachfrage nach kurzfristigen, liquiden Anlageformen lebhaft. Der Bestand an Tagesgeldern stieg wiederholt an und entspricht einem Drittel der gesamten Kundeneinlagen. Auch die Spareinlagen legten zu und wiesen zum Jahresende einen um 10,1 Millionen Euro oder 3 Prozent von 345,5 Millionen Euro höheren Bestand aus.Unsere Kunden bevorzugen nach wie vor sichere Anlagen, die kurzfristig verfügbar sind. Dabei nehmen sie niedrige Zinsen in Kauf, erläutert Asche weiter. Gleichzeitig spüren wir aber auch, dass viele Kunden ihr Kapital für Sondertilgungen auf bestehende Kreditverträge nutzen oder um Wohneigentum zu modernisieren und auch den Konsum erhöhen.
Zusätzlicher Konsum ist so lange kein Problem, wie an die Absicherung grundlegender Lebensrisiken, insbesondere Alters- und Pflegevorsorge, gedacht wird. Wer heute sagt, wegen der niedrigen Zinsen lohne sich Sparen nicht mehr, muss wissen: Spätestens im Alter fehlen dann nicht nur die entgangenen Zinsen, sondern auch das nicht zurückgelegte Kapital. Und das wird angesichts der demografischen Situation – der Grenzen der gesetzlichen Rentenversicherung und den steigenden Pflegeanforderungen - dann spürbar werden, zeigt sich Asche besorgt. Wir raten deshalb dringend dazu, in den eigenen Vorsorgeanstrengungen nicht nachzulassen. Allerdings ist in diesem schwierigen Zinsumfeld noch stärker als früher eine individuelle Beratung erforderlich.
Geldvermögen wächst beachtlich
Das Geldvermögen der Sparkassenkunden stieg im Berichtszeitraum um 3 % auf 1.029,7 Mio. Euro. Das Wachstum zum Vorjahr lag damit bei 30 Mio. Euro. Wir sind stolz, dass uns unsere Kunden nach wie vor ihr Geld anvertrauen, freut sich Sparkassenvorstand Asche. Unsere Zahlen zeigen, dass die Stimmung gut ist. Die Menschen konnten aufgrund steigender Einkommen mehr Geld als in den Vorjahren zurücklegen.Die Einlagen von Privatkunden bei der Sparkasse betragen zum Bilanzstichtag 649,5 Millionen Euro und konnten 1,4 Prozent zulegen. Damit hatte jeder Privatgirokunde im Durchschnitt 14.328 Euro direkt bei der Sparkasse angelegt.
Erfreuliche Entwicklung bei Girokonten
Insgesamt betreut die Sparkasse für ihre Kunden rund 115.000 Konten, davon 45.332 Privatgirokonten. Trotz des anhaltenden Einwohnerrückgangs konnte die Anzahl der Privatgirokonten im Vergleich zum Vorjahr erneut gesteigert werden (+280 Stück).Wir haben im vergangenen Jahr unsere Position als Marktführer im Landkreis Nordhausen weiter gefestigt, teilweise sogar ausgebaut. Die hohe Kundenzufriedenheit und die sehr guten Befragungsergebnisse spiegeln sich sicher darin wider, analysiert Asche.
Die Einlagenstärke der Sparkasse ist eine wichtige Basis der Kreditvergabe. Die Kredite an Kunden stiegen um 38,1 Millionen Euro bzw. 7,5 Prozent auf ein neues Allzeithoch von 543,9 Millionen Euro, davon entfielen 271,7 Millionen Euro auf Unternehmen und 242,3 Millionen Euro auf Privatpersonen sowie 29,9 Millionen Euro auf die öffentlichen Haushalte. Ebenfalls auf Rekordhöhe bewegt sich das Kreditneugeschäft. Im Unternehmenskreditgeschäft verzeichnete die Sparkasse 36,5 Millionen Euro an neu vergebenen Krediten. Beim privaten Finanzierungsgeschäft konnten weitere Marktanteile gewonnen und die Kreditvergabe um mehr als 18 Millionen auf 55,1 Millionen Euro gesteigert werden - das bisher beste Ergebnis der Sparkasse!
Wie bereits im Vorjahr entfiel der Löwenanteil der Kreditneuvergabe auf das Segment Wohnungsbaufinanzierung. Die Sparkasse bewilligte 2014 neue Kredite für die Finanzierung von Wohnungsbauvorhaben in Höhe von 48,4 Mio. Euro. Damit wurde der gute Vorjahreswert noch einmal um 17,6 % übertroffen. Davon entfielen 17,8 Mio. Euro (+8,7 Mio. Euro/ + 95,6 %) auf den Neubau und 30,3 Mio. Euro (+0,7 Mio. Euro/ +2,4 %) auf den Kauf und Erwerb von Eigentum. Die übrigen Gelder wurden für sogenannte Ablösungen, also Übernahmen von Wohnungsbaukrediten anderer Kreditinstitute bewilligt.
Mit dem Neugeschäft und einem Kreditbestand von rund 544 Mio. Euro ist die Sparkasse mit weitem Abstand die Nummer Eins im Landkreis Nordhausen. Wir haben darüber hinaus ausreichend Substanz, um alle wirtschaftlich vertretbaren Investitionsvorhaben finanzieren zu können, so Wolfgang Asche. Die Marktanteilsverschiebungen zu unseren Gunsten sind ein Beleg dafür, dass bei der Immobilienfinanzierung weiterhin individuelle und persönliche Beratung gefragt ist. Gerade wenn Kunden Finanzierungsentscheidungen treffen, die sie über Jahre und Jahrzehnte binden, wollen sie persönliche Ansprechpartner und ein Vertrauensverhältnis.
Zurückhaltung bei Aktien
Das Niedrigzinsumfeld und die volatilen Aktienmärkte haben ähnlich wie im Einlagengeschäft auch das Wertpapiergeschäft geprägt. Die Anleger sind verunsichert und extrem vorsichtig und investierten überwiegend in risikoarme Anlageformen. Das spiegelt sich auch in einem um 28 Prozent rückläufigen Wertpapierumsatz wider. Die Investition in festverzinsliche Wertpapiere und Investmentfonds waren allerdings entscheidend dafür, dass der Nettoabsatz mit 12 Millionen Euro positiv war, also die Käufe deutlich die Verkäufe überstiegen. Die Bestände in den Kundenwertpapierdepots inkl. DEKABank-Depots stiegen um 15,3 Prozent auf 118,8 Millionen Euro.Gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase ist eine breitere Aufstellung und stärkere Streuung bei der Geldanlage nötig. Die Beimischung von Wertpapieren ist erforderlich um einem Wertverlust gegenzusteuern. Das Jahr 2014 hat die Sparkasse genutzt, die Wertpapierberatung einfacher und stringenter aufzustellen. Die Neustrukturierung war notwendig, um die explosiv zugenommenen bürokratischen Anforderungen bewältigen zu können. Wir wollen auch in der Fläche noch Wertpapierberatung anbieten. Dazu benötigen wir standardisierte Prozesse und technische Unterstützung, ansonsten ist das bei den heutigen Anforderungen nicht mehr bezahlbar zu leisten. Und die Diskussion um eine Honorarberatung werden wir nicht führen, so der Vorstandsvorsitzende. Entscheidend ist, dass der Bedarf des Kunden, seine Erfahrungen und Risikoneigungen im Mittelpunkt der Wertpapierberatung stehen, nicht der Absatz bestimmter Produkte, führt Wolfgang Asche weiter aus.
Das Wertpapiergeschäft soll wieder einen größeren Raum in der Kundenpräferenz erhalten. Die Politik versucht die Wertpapierkunden besser zu schützen, das ist löblich. Sie sollte aber auch beachten, dass durch bürokratische Auflagen Wertpapiergeschäfte für die Breite der Bevölkerung immer unattraktiver werden. Notwendig wäre stattdessen, auch breite Kundenschichten langfristig an der Wertentwicklung des Produktivvermögens teilhaben zu lassen und gerade bei einer unbefriedigenden Zinssituation mehr Eigentümerpositionen aufzubauen, erläutert der Sparkassenvorstand. Zum anderen treibt ein überbordender Bürokratismus Kunden ins Internet, wo sie mit ein paar schnellen Alibiklicks den Wertpapierkauf erledigen. Im Endeffekt führt sich der Anlegerschutzgedanke hier selbst ad absurdum. Er sorgt unterm Strich für deutlich weniger, statt für mehr Beratung.
Ungebremstes Engagement für Gemeinwohl
Beim Thema Sparen ist die Sparkasse nach wie vor die erste Anlaufstelle. Das Ansehen der Sparkasse und das Vertrauen in die Sicherheit der Spareinlagen sind unverändert hoch. Gleichzeitig finden die Kernwerte der Sparkasse großen Zuspruch: Für viele Menschen ist es wichtig, dass ihre Bank nicht nur gewinnorientiert arbeitet, sondern auch auf das Wohlergehen der Menschen und Unternehmen in ihrem Geschäftsgebiet achtet.Asche weist darauf hin: Genau das tut unsere Sparkasse: Im vergangenen Jahr stellte die Sparkasse rund 872 Tausend Euro an Spenden, PS-Zweckerträgen, Sponsoring und Stiftungsprojekten an den Landkreis Nordhausen und Vereinen aus den Bereichen Sport, Kultur, Jugend, Soziales, Denkmal- und Umweltschutz oder Forschung zur Verfügung.
Sparkasse stärkt erneut ihre Eigenkapitalbasis
Mit dem in etwa auf Vorjahresniveau liegenden Jahresergebnis setzt die Sparkasse ihren Kurs fort, sich eine solide Eigenkapitalbasis sowohl hinsichtlich zukünftiger regulatorischer Vorgaben als auch gegenüber den Herausforderungen auf der Marktseite zu bilden.Niedrigzinsphase ist neuer Normalzustand
Mit der Niedrigzinsphase ist die Sparkasse bisher insgesamt gut zu Recht gekommen. In den vor uns liegenden Jahren wird die Belastung hieraus jedoch größer werden. Wir müssen davon ausgehen, dass die Niedrigzinsphase in der Eurozone noch viel länger andauern wird als gedacht. Wir haben eine gute Ausgangsposition und halten auch eine längere Niedrigzinsphase aus, so der Vorstandsvorsitzende Asche.Unabhängig von dieser Einschätzung für die Sparkassenebene hat die anhaltende Niedrigzinsphase Auswirkungen auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene und nicht zuletzt für die Kunden. Für eine Vielzahl unserer Kunden dürfte die Bilanz der Niedrigzinsphase per Saldo negativ ausfallen, so Asche weiter. Auf der Verliererseite finden sich vor allem Anleger und Sparer. Für sie wird es immer schwieriger, eine Verzinsung jenseits der Inflationsrate bei gleichzeitig überschaubarem Risiko zu erzielen. Eine schleichende Entwertung von Geldvermögen ist die Folge.
Für die Sparquote und die private Altersvorsorge ist dies nachteilig. Schon heute ist absehbar, dass viele Menschen niedrigere Alterseinkommen erhalten werden als noch vor wenigen Jahren errechnet. Je länger die Niedrigzinsphase andauert, desto größer werden diese Einbußen sein.
Sinkende Bereitschaft zur privaten Altersvorsorge
Bei dieser Entwicklung verwundert es nicht, dass viele Menschen den Glauben in die Planbarkeit ihrer Zukunft verlieren. Immer weniger Menschen sind überhaupt noch zur privaten Altersvorsorge bereit, weil aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsen die Verlässlichkeit langfristiger Planung generell infrage gestellt ist.Regulatorik – und kein Ende in Sicht
Die regulatorischen Anforderungen belasten die Sparkasse weiterhin stark. Die europäische und deutsche Politik muss sich darüber im Klaren sein, dass die regionale Verankerung der Sparkassen und deren flächendeckende Präsenz ein Erfolgsmodell auch in der Finanzmarktkrise darstellte. Durch die Bündelung regionaler Geldkreisläufe stellen die Sparkassen als Marktführer direkt und unmittelbar die Mittel für Investitionen zur Verfügung. Finanzdienstleistungen und persönliche Beratung bieten wir vor Ort an. Das alles ist nur leistbar, wenn eine ausreichende Rentabilität gegeben ist, betont Sparkassendirektor Asche.Zunehmende Regulatorik führt zu steigenden Kosten. Hinzu kommen Signale der europäischen und deutschen Politik das kreditwirtschaftliche Leistungen zum Nulltarif zu haben sein müssten. Oder wenn regulatorisch in Preisbildungen eingegriffen wird, obwohl wir einen sehr wettbewerbsintensiven Markt in Deutschland haben.
Besondere Themen sind für die Sparkasse die Megatrends des demografischen und technologischen Wandels, die ihr eine hohe Veränderungsbereitschaft abverlangen. Für mich gibt es zum Multikanalmanagement mit einer starken Filialstruktur keine Alternative. Wenn wir Marktführer bleiben und unserem öffentlichen Auftrag gerecht werden wollen, dann müssen wir weiterhin für alle etwas bieten: Wir haben noch immer sehr viele Kunden, die eine Beratung in unseren Filialen wollen. Auf der anderen Seite gibt es aber immer mehr Menschen, die für Bankgeschäfte ihr Haus nicht verlassen wollen. Die dürfen wir nicht verloren geben. Auch ihnen müssen wir Angebote unterbreiten, lautet die Devise von Wolfgang Asche. Ich bin da guter Dinge. Der Erfolg der Sparkassen-App als Nummer eins unter den Banking-Applikationen zeigt, dass Sparkassen auch digital können.
Die Sparkasse beschäftigte im vergangenen Jahr rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 16 Auszubildende. Auch in einer zunehmend online-bestimmten Welt sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtiger denn je. Denn wir Sparkassen wollen uns von den Wettbewerbern auch dadurch unterscheiden, dass auf allen Kommunikationswegen persönliche Ansprechpartner zur Verfügung stehen, so Asche.
Mit einem Aus- und Fortbildungsbudget von durchschnittlich etwa 1.100 Euro je Beschäftigten investiert die Sparkasse wiederholt in Qualität und das Know-How ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit zählt die Kreissparkasse Nordhausen weiterhin zu den fortbildungsintensivsten Sparkassen in Thüringen.
Im Jahr 2014 beendeten sechs junge Menschen erfolgreich ihre Ausbildung bei der Sparkasse. Vier Auszubildende begannen am 01.08.2014 ihre Ausbildung.





