Mi, 17:11 Uhr
07.01.2015
Jäger sichern nachhaltige Forstwirtschaft
Die Jäger erfüllen wichtige Schutzfunktionen in unserer Kulturlandschaft. Sie schaffen die Voraussetzungen für eine nachhaltige forstwirtschaftliche Nutzung unserer Wälder. Ohne die Regulierung des Wildbestandes wäre auch kein naturnaher Waldumbau möglich...
"Daher werden wir ein forstliches Gutachten zu Verbiss- und Schälschäden durch Wildtiere erstellen lassen, um verlässliche Daten über die Folgen zu hoher Wildbestände zu erhalten und einer fehlerhaft betriebenen Jagdausübung entgegen wirken zu können. Wir wollen mit den Jagdgenossenschaften in diesen Fragen eng zusammenarbeiten und wollen deshalb auch die fachliche Aus- und Fortbildung der Jäger mit Mitteln aus der Jagdabgabe unterstützen, sagte heute Forstministerin Birgit Keller nach dem Neujahrsgespräch mit dem Präsidium des Thüringer Verbandes der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirkinhaber (TVJE) in Eisfeld.
Der begonnene Waldumbau zu einem ökologisch wertvollen Mischwald soll konsequent fortgesetzt, so die Ministerin weiter. Dabei gilt es auf alle Funktionen des Waldes gleichermaßen zu achten. Neben der Artenvielfalt gehört hierzu auch die Erholungsfunktion für den Menschen und die Zugänglichkeit des Waldes für alle Thüringerinnen und Thüringer. Diesen Interessenausgleich zu moderieren, ist eine wichtige Aufgabe des für Forsten zuständigen Ministeriums für Landwirtschaft und Infrastruktur.
Ministerin Keller macht deutlich, dass die Rechte und Pflichten des Grundeigentums im Rahmen der Tätigkeit der Jagdgenossenschaften vorbildlich umgesetzt werden. An dieser Position will ich auch zukünftig nichts ändern. Ich danke dem Verband der Jagdgenossenschaften für das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder im Ländlichen Raum, so die Ministerin abschließend.
Hintergrund: Der Thüringer Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirkinhaber (TVJE) ist eine Interessenvertretung der Grundeigentümer zur Wahrung ihres Jagdrechts auf den land-, forst- und fischereiwirtschaftlich nutzbaren Flächen.
Er hat als Mitglieder derzeit 846 Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirkinhaber und vertritt 594.960 Eigentümer mit einer jagdbaren Fläche von rund 574.324 Hektar. Der 1997 gegründete Verband wird durch Präsident Peter Leicht geleitet.
Autor: red"Daher werden wir ein forstliches Gutachten zu Verbiss- und Schälschäden durch Wildtiere erstellen lassen, um verlässliche Daten über die Folgen zu hoher Wildbestände zu erhalten und einer fehlerhaft betriebenen Jagdausübung entgegen wirken zu können. Wir wollen mit den Jagdgenossenschaften in diesen Fragen eng zusammenarbeiten und wollen deshalb auch die fachliche Aus- und Fortbildung der Jäger mit Mitteln aus der Jagdabgabe unterstützen, sagte heute Forstministerin Birgit Keller nach dem Neujahrsgespräch mit dem Präsidium des Thüringer Verbandes der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirkinhaber (TVJE) in Eisfeld.
Der begonnene Waldumbau zu einem ökologisch wertvollen Mischwald soll konsequent fortgesetzt, so die Ministerin weiter. Dabei gilt es auf alle Funktionen des Waldes gleichermaßen zu achten. Neben der Artenvielfalt gehört hierzu auch die Erholungsfunktion für den Menschen und die Zugänglichkeit des Waldes für alle Thüringerinnen und Thüringer. Diesen Interessenausgleich zu moderieren, ist eine wichtige Aufgabe des für Forsten zuständigen Ministeriums für Landwirtschaft und Infrastruktur.
Ministerin Keller macht deutlich, dass die Rechte und Pflichten des Grundeigentums im Rahmen der Tätigkeit der Jagdgenossenschaften vorbildlich umgesetzt werden. An dieser Position will ich auch zukünftig nichts ändern. Ich danke dem Verband der Jagdgenossenschaften für das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder im Ländlichen Raum, so die Ministerin abschließend.
Hintergrund: Der Thüringer Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirkinhaber (TVJE) ist eine Interessenvertretung der Grundeigentümer zur Wahrung ihres Jagdrechts auf den land-, forst- und fischereiwirtschaftlich nutzbaren Flächen.
Er hat als Mitglieder derzeit 846 Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirkinhaber und vertritt 594.960 Eigentümer mit einer jagdbaren Fläche von rund 574.324 Hektar. Der 1997 gegründete Verband wird durch Präsident Peter Leicht geleitet.


