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So, 09:13 Uhr
28.12.2014

Mäuseplage im Wald befürchtet

Nachdem in den Thüringer Forstämtern bereits im Sommer erhöhte Mäusedichten festgestellt wurden, warnt die Thüringer Landesforstanstalt, mit 200.000 ha größter Waldbesitzer im Freistaat, vor einer Mäuseplage im Wald...

Mäuseschäden (Foto: ThüringenForst) Mäuseschäden (Foto: ThüringenForst)

Die Mäusedichte in den Wäldern Thüringens liegt auf hohem Niveau, teils werden die kritischen Werte um das Fünffache überschritten. Der vergangene milde Winter hat durch die vielerorts fehlende Schneedecke den Mäusen ein großes Nahrungsangebot beschert, der Mäuseverlust durch Kältetod war geringer.

Durch die etwa vier Wochen früher als normal einsetzende Vegetationsperiode vermehrten sich auch die Mäuse stärker als sonst, so dass die Mäusepopulationen kräftig ansteigen konnten. Waldbesitzern wird empfohlen, Verjüngungsflächen zu kontrollieren und ggf. Bekämpfungsmaßnahmen einzuleiten.

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„Kurzschwanzmäuse nagen in Kulturen an den Wurzelhälsen junger Forstpflanzen und können diese zum Absterben bringen“, so Henrik Harms, ThüringenForst-Vorstand. Der wirtschaftliche Schaden kann erheblich sein. Im Revier Gotha des Thüringer Forstamtes Finsterbergen wurden beispielweise 46 Kurzschwanzmäuse gefangen, 10 gelten als Grenzwert. Im ostthüringischen Forstamt Weida lag die Fangquote mit 36 ebenfalls deutlich über dem Grenzwert.

dem Nachweis einer Bekämpfungsnotwendigkeit ist vor dem Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln bei PEFC zertifizierten Waldflächen zusätzlich eine fachkundige Begutachtung, bei FSC zertifizierten Waldflächen eine behördliche Anordnung notwendig.
Autor: en

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