Fr, 12:46 Uhr
14.05.2004
nnz-Betrachtung: Klassenziel verfehlt!
Nordhausen (nnz). Ein voller Erfolg ist Pflicht – so überschrieb nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg seinen heutigen Vorbericht auf das Spiel von Wacker Nordhausen gegen Jena-Lobeda. Die Pflicht der Mannschaft hätte in dieser Saison eigentlich etwas anderes sein müssen. Dazu eine nnz-Betrachtung.
Es war vor etwa zwei Jahren, da wurde in den präsidialen Gefilden des Traditionsvereins die Devise ausgegeben: Zum 100. Geburtstag von Wacker wollen wir in der Oberliga spielen. Das hätte, wenn alles gutgegangen wäre, in der Saison 2005/2006 sein müssen. Doch wie soll man es jetzt anders konstatieren: Das Klassenziel wurde verfehlt! Setzen! Sechs!
Nicht in der Landesliga, sondern in der Landesklasse stolpert die 1. Mannschaft von Wacker herum. Auch der angepeilte Aufstieg scheint – obwohl theoretisch machbar – doch eine Vision zu bleiben. Denn die wackere Erfahrung lehrt: Wenn es darauf ankommt, dann versagen die Jungs.
Momentan scheint Wacker Nordhausen in der Landesklasse, neben Erzrivalen Salza, gut aufgehoben zu sein. Betrachtet man vor allem das Spielerpotenzial, dann wird das klar. Den schwersten Fehler, das wird intern im Präsidium zugegeben, machte man im Tor. Keinen Ersatz gab es für Christian Finsterbusch. Doch ein solcher wäre nötig gewesen. Einige verlorene Spiele gingen auf das Konto der Nummer 1 im Wacker-Tor. Vielleicht hörte das Präsidium zu sehr auf den Mannschaftsrat, der sich vor Saisonbeginn auf Finsterbusch festgelegt haben soll. Seine Schwächen machen die Abwehr unsicher, die Folgen sind hinlänglich bekannt.
In den zurückliegenden Wochen hat sich das Präsidium bemüht, die Mannschaft in ihrer jetzigen Zusammensatzung zu halten. Nach nnz-Informationen sind Verträge mit Lars Pohl und Rene Taute unterschrieben worden. Das war besonders wichtig, weil beide Sportler jetzt 23 Jahre alt sind und damit ablösefrei gehen konnten. Auch die Verträge von Pistorius, Demmer, Aschenschwandtner und Ranzinger laufen aus und könnten, so ist aus dem Wacker-Lager zu erfahren, verlängert werden. Auch Jens Ludwig könnte das Team verlassen, hier gibt es bereits Gespräche.
Um den Aufstieg in die Thüringenliga nicht aus den Augen zu verlieren, muß sich Wacker verstärken. Mindestens zwei Spieler sollten es sein, gesetzt ist ein neuer Torwart. Nach nnz vorliegenden Informationen soll Jörg Weißhaupt bereits Kontakte zu einem Torwart aufgenommen haben, der den Nordhäusern nicht ganz unbekannt sein sollte. Namen sollen nicht genannt werden, um Vertragsgespräche nicht zu gefährden. Das Thema Lenczewski scheint dagegen abgehakt zu sein.
In den jetzt noch angesagten Spielen könnte vor allem eigener Nachwuchs getestet werden. Dazu sollten die A-Junioren Jochmann, Nebelung, beide Hellmunds und Braun gehören. Doch wie das so ist im Leben: Vielleicht könnte es ja in dieser Saison noch mit dem zweiten Platz in der Tabelle klappen?
In einer weiteren Betrachtung wird sich die nnz mit den finanziellen Aspekten und vor allem mit der Akzeptanz des Vereins in der Wirtschaft und in der Politik auseinandersetzen.
Autor: nnzEs war vor etwa zwei Jahren, da wurde in den präsidialen Gefilden des Traditionsvereins die Devise ausgegeben: Zum 100. Geburtstag von Wacker wollen wir in der Oberliga spielen. Das hätte, wenn alles gutgegangen wäre, in der Saison 2005/2006 sein müssen. Doch wie soll man es jetzt anders konstatieren: Das Klassenziel wurde verfehlt! Setzen! Sechs!
Nicht in der Landesliga, sondern in der Landesklasse stolpert die 1. Mannschaft von Wacker herum. Auch der angepeilte Aufstieg scheint – obwohl theoretisch machbar – doch eine Vision zu bleiben. Denn die wackere Erfahrung lehrt: Wenn es darauf ankommt, dann versagen die Jungs.
Momentan scheint Wacker Nordhausen in der Landesklasse, neben Erzrivalen Salza, gut aufgehoben zu sein. Betrachtet man vor allem das Spielerpotenzial, dann wird das klar. Den schwersten Fehler, das wird intern im Präsidium zugegeben, machte man im Tor. Keinen Ersatz gab es für Christian Finsterbusch. Doch ein solcher wäre nötig gewesen. Einige verlorene Spiele gingen auf das Konto der Nummer 1 im Wacker-Tor. Vielleicht hörte das Präsidium zu sehr auf den Mannschaftsrat, der sich vor Saisonbeginn auf Finsterbusch festgelegt haben soll. Seine Schwächen machen die Abwehr unsicher, die Folgen sind hinlänglich bekannt.
In den zurückliegenden Wochen hat sich das Präsidium bemüht, die Mannschaft in ihrer jetzigen Zusammensatzung zu halten. Nach nnz-Informationen sind Verträge mit Lars Pohl und Rene Taute unterschrieben worden. Das war besonders wichtig, weil beide Sportler jetzt 23 Jahre alt sind und damit ablösefrei gehen konnten. Auch die Verträge von Pistorius, Demmer, Aschenschwandtner und Ranzinger laufen aus und könnten, so ist aus dem Wacker-Lager zu erfahren, verlängert werden. Auch Jens Ludwig könnte das Team verlassen, hier gibt es bereits Gespräche.
Um den Aufstieg in die Thüringenliga nicht aus den Augen zu verlieren, muß sich Wacker verstärken. Mindestens zwei Spieler sollten es sein, gesetzt ist ein neuer Torwart. Nach nnz vorliegenden Informationen soll Jörg Weißhaupt bereits Kontakte zu einem Torwart aufgenommen haben, der den Nordhäusern nicht ganz unbekannt sein sollte. Namen sollen nicht genannt werden, um Vertragsgespräche nicht zu gefährden. Das Thema Lenczewski scheint dagegen abgehakt zu sein.
In den jetzt noch angesagten Spielen könnte vor allem eigener Nachwuchs getestet werden. Dazu sollten die A-Junioren Jochmann, Nebelung, beide Hellmunds und Braun gehören. Doch wie das so ist im Leben: Vielleicht könnte es ja in dieser Saison noch mit dem zweiten Platz in der Tabelle klappen?
In einer weiteren Betrachtung wird sich die nnz mit den finanziellen Aspekten und vor allem mit der Akzeptanz des Vereins in der Wirtschaft und in der Politik auseinandersetzen.

