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Di, 18:25 Uhr
29.05.2001

Alles nur reines Ablenkungsmanöver

Nordhausen (nnz). Zu den Vorgängen, die durch eine Veröffentlichung der Jungen Union im Landkreis Nordhausen ausgelöst wurden, haben sich jetzt die Jungliberalen zu Wort gemeldet. Sie meinen: Das Vorgehen gegen Becker sei ein reines Ablenkungsmanöver.

Die Nordhäuser Jungliberalen haben in ihrer letzten Vorstandssitzung am vergangenen Sonntag eindeutig Stellung bezogen und dies nicht gegen Giselher Becker, sondern gegen die verbalen Attacken vieler Stadtratsmitglieder. „An den Formulierungen der JU stößt sich jedoch wirklich nur jemand, an dem die letzten zehn Jahre der allgemeinen deutschen Entwicklung vorbei gegangen sind“, so der Kreisvorsitzende Marcel Hardrath gegenüber nnz. Die Jungliberalen beklagten vor allem, dass die Stadträte auf ihre „Politik- und Demokratieunfähigkeit“ aufmerksam gemacht hatten. „Seit wann leben wir wieder in einer Diktatur, wo Meinungen zensiert und Personen von Altkommunisten deformiert werden können“, fragt Hardrath und ergänzt: Die Jungliberalen geben ihren Stadtvätern den guten Rat, sich in Zukunft um die Probleme der Stadt Nordhausen zu kümmern, die mit Sicherheit nicht in der Person eines Giselher Becker zu suchen sind.“
Autor: nnz

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