Fr, 17:03 Uhr
19.12.2014
Wie denn nun im Rathaus?
Die Verwaltungsspitze im Nordhäuser Rathaus sei "außer Rand und Band", ließ am Nachmittag der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtrat, Andreas Wieninger verlauten. Die nnz rekapituliert diese Woche...
Es begann am Dienstagnachmittag dieser Woche. Für 16 Uhr war der verbliebene Rest des Runden Kulturtisches eingeladen. Nicht mit dabei war die zuständige Dezernentin Hannelore Haase. Die hatte Urlaub. Auch die Presse, zur Tisch-Premiere noch herzlich begrüßt, blieb außen vor.
Ebenfalls nicht eingeladen war der Vorsitzende des städtischen Kulturausschusses, Hans-Georg Müller. "Da war meine Verwunderung schon einigermaßen groß, als ich am Mittwochvormittag in der nnz von dieser Veranstaltung lesen musste", sagt Müller im Gespräch mit der nnz. Auch sei kein Mitglied des Ausschusses unter den Teilnehmern gewesen. Zumindest sei das sein Kenntnisstand vom heutigen Vormittag.
Dabei hatte doch der Ausschuss nach Informationen der nnz erst am Montag, also einen Tag vor der Tisch-Sitzung, beraten, wie es mit dem Ostereiersuchen weitergehen könnte. Dabei seien auch Brunnen-Varianten diskutiert worden. Einig sei sich der Ausschuss aber auch gewesen, dass der Petersberg und das gemeinsame Suchen der Ostereier auf jeden Fall beibehalten werde. Hier könne eine Tradition nicht einfach so abgewürgt werden.
Heute sagte Müller, dass es noch jede Menge Redebedarf gebe. So sei zum Beispiel nicht klar, ob das Wasser der Nordhäuser Brunnen überhaupt zum Osterfest plätschern würde.
Angesichts der Veröffentlichung in der nnz, deren Fakten von einem Teilnehmer des Runden Tisches bestätigt wurden, fragt sich Hans-Georg Müller zu Recht, welche Bedeutung einem Stadtratsausschuss denn überhaupt beigemessen werde? Dieser befinde sich in der Diskussion und eine Mitarbeiterin der Verwaltung verkünde in einer Beratung schon einen Fakt, von dem der Ausschuss mehr als überrascht wurde.
Nun, drei Tage später, kommt aus der Verwaltung ein Erklärungsversuch unter dem Motto: noch stehe nichts fest. Das alles zusammengenommen zeugt nicht von einer wirklich koordinierten Arbeit innerhalb des Rathauses.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redEs begann am Dienstagnachmittag dieser Woche. Für 16 Uhr war der verbliebene Rest des Runden Kulturtisches eingeladen. Nicht mit dabei war die zuständige Dezernentin Hannelore Haase. Die hatte Urlaub. Auch die Presse, zur Tisch-Premiere noch herzlich begrüßt, blieb außen vor.
Ebenfalls nicht eingeladen war der Vorsitzende des städtischen Kulturausschusses, Hans-Georg Müller. "Da war meine Verwunderung schon einigermaßen groß, als ich am Mittwochvormittag in der nnz von dieser Veranstaltung lesen musste", sagt Müller im Gespräch mit der nnz. Auch sei kein Mitglied des Ausschusses unter den Teilnehmern gewesen. Zumindest sei das sein Kenntnisstand vom heutigen Vormittag.
Dabei hatte doch der Ausschuss nach Informationen der nnz erst am Montag, also einen Tag vor der Tisch-Sitzung, beraten, wie es mit dem Ostereiersuchen weitergehen könnte. Dabei seien auch Brunnen-Varianten diskutiert worden. Einig sei sich der Ausschuss aber auch gewesen, dass der Petersberg und das gemeinsame Suchen der Ostereier auf jeden Fall beibehalten werde. Hier könne eine Tradition nicht einfach so abgewürgt werden.
Heute sagte Müller, dass es noch jede Menge Redebedarf gebe. So sei zum Beispiel nicht klar, ob das Wasser der Nordhäuser Brunnen überhaupt zum Osterfest plätschern würde.
Angesichts der Veröffentlichung in der nnz, deren Fakten von einem Teilnehmer des Runden Tisches bestätigt wurden, fragt sich Hans-Georg Müller zu Recht, welche Bedeutung einem Stadtratsausschuss denn überhaupt beigemessen werde? Dieser befinde sich in der Diskussion und eine Mitarbeiterin der Verwaltung verkünde in einer Beratung schon einen Fakt, von dem der Ausschuss mehr als überrascht wurde.
Nun, drei Tage später, kommt aus der Verwaltung ein Erklärungsversuch unter dem Motto: noch stehe nichts fest. Das alles zusammengenommen zeugt nicht von einer wirklich koordinierten Arbeit innerhalb des Rathauses.
Peter-Stefan Greiner

