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Sa, 20:18 Uhr
13.12.2014

nnz-Forum: Neuer Landrat oder Landrätin?

Kann es noch schlimmer für die Verwaltung werden? Ja, es kann. Landrat oder Landrätin, Oberbürgermeister oder Oberbürgermeisterin kann jeder werden, egal welche Qualifikation die oder derjenige hat...


Auch eine Hausfrau oder Hausmann könnte sich aufstellen lassen. Wahlentscheidend für den Bürger ist oftmals die Zugehörigkeit zu einer Partei. Eigentlich paradox. Müssen doch Verwaltungen mit rund 400 Mitarbeitern geführt werden.

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Ein Mittelständler kann auch nicht einfach eine Firma gründen, wovon er keine Ahnung hat, was er nicht gelernt hat. Aber in der Politik ist alles möglich, da brauchen ER oder SIE keine entsprechende Qualifikation, da reicht eine entsprechende Parteizugehörigkeit. Das ist bei den Kommunen, in den Ländern und im Bund so.

Da die Oberhäupter keine Ahnung vom „Verwaltungsleben“ haben können, verlassen sie sich auf die zweite Ebene, müssen sich darauf verlassen. Das kann in eine Sackgasse führen. Die Leidtragenden sind die Angestellten und letztendlich der Bürger, der zur „Kasse“ gebeten wird. Wie sonst ist es zu erklären, das der Landkreis und die Stadt am Rand der Handlungsunfähigkeit stehen? Wer ist dafür verantwortlich? Hat man sich jahrelang übernommen?

Der Bürger wird immer aufgefordert für seine Rente vorzusorgen, langfristige Sparverträge abzuschließen, um die Versorgungslücke im Rentenalter auszugleichen. Was haben der Landkreis und die Stadt gemacht? Haben die auch für „schlechte“ Zeiten vorgesorgt? Wie es aussieht ist das nicht der Fall. Deshalb, Oberbürgermeister oder Oberbürgermeisterin, Landrat oder Landrätin, dürften nur Menschen mit einem Verwaltungs- und betriebswirtschaftlichen Studium und nachgewiesener Sozialkompetenz werden.
Olga Heinrichs, Nordhausen
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Luftikus
13.12.2014, 22:14 Uhr
Qualifikation und politische Ämter
Liebe Frau Heinrichs,
um Verwaltungen zu lenken, ein Bundesland oder gar eine Republik benötigte man noch nie eine Qualifikation. Bis zum Ende 1918 brauchten Sie nur eine adlige Abstammung und mussten auf der Liste der Thronfolge stehen. In der Demokratie ist eine Partei schon hilfreich, aber sie können auch ganz unten anfangen. Es reicht ein gesunder Menschenverstand, für alles eine Antwort (nicht die Lösung) und viele Menschen die finden, dass Sie die Richtige sind. Notfalls gründen Sie eine eigene Partei und los geht´s.

Siehe Piraten, Freie Wähler oder gar die AfD. Wenn Sie dann noch wie Frau Keller in einer Partei sind, denen selbst qualifiziertes Personal fehlt, kann man als ML Studentin, und späterer Vertreterin schnell aufsteigen. Zum Glück das die Verwaltung fachgerecht aufgestellt ist. Die Fachleute müssen dann versuchen die Wünsche der neuen Abgeordneten umzusetzen.

Es ist unsere freie Demokratie die es möglich macht, dass jeder mit gesunden Menschenverstand als Gemeinderat, oder Ortsteilbürgermeister gewählt werden kann.
Zukunft
14.12.2014, 09:05 Uhr
So ist das?
Jetzt weis der Bürger endlich, warum Landkreis und Stadt fast handlungsunfähig sind, weil sie die WÜNSCHE der Abgeordneten umgesetzt haben. Ihre Bezeichnung Abgeordnete suggeriert wichtig, bedeutungsvoll, mächtig. Abgeordnete dürfen sich meines Wissens nur die nennen, die Gesetze beschließen. Im Kreistag und Stadtrat muss man sich mit profaneren Bezeichnungen wie Mitglied des Stadtrates und Mitglied des Kreistages begnügen.
-----7
14.12.2014, 11:56 Uhr
so gesehen...
...könnte ich mich auch aufstellen lassen, ohne Studium und Partei? Bei öffentlichen Stellen heißt es doch immer, dass Schwerbehinderte und Langzeitarbeitslose bevorzugt werden sollen. Das wäre es doch - der erste Harz IV Empfänger wird Landrat. Und dann vielleicht noch im Rahmen eines 1 EUR Jobs.
I.H.
14.12.2014, 13:32 Uhr
Durchsichtig und voll daneben!
So, so, man muss also irgend so einen Verwaltungsquatsch studiert haben, um einen Landkreis zu führen?! Manche haben so einen Käse zehn Jahre lang "studiert" und können in der Wirklichkeit nicht einmal ein Ordnungsamt ordentlich führen!

Wenn es nach mir ginge, dürften solche "Verwalter" überhaupt keine Wahlbeamtenämter übernehmen, denn ihnen fehlt in der Regel jegliche wirtschaftliche Kompetenz! Die meisten von denen haben keinen Tag in der Wirtschaft gearbeitet. Und eine Stadt oder ein Kreis sind nun mal größere wirtschaftliche Unternehmen. Da braucht man Führungskräfte und keine Verwalter oder Modepüppchen!
-Insider-
14.12.2014, 16:08 Uhr
bei
dem artikel und den kommentaren kann man ja froh sein, dass man ein vernünftiges grundgesetz hat, welches es nahezu jedem gestattet sich um politische ämter zu bemühen.

für mich ist es z.b. unerheblich, was ein politiker gelernt hat. entscheidend sind seine vorstellungen, wie er eine stadt entwickeln will. dazu hat er dann eine verwaltung im rücken, die theoretisch den rechtlichen rahmen dazu prüfen muss und die vorstellungen der politik darin zu platzieren hat.
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