eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 12:33 Uhr
29.05.2001

Neue Mehrheiten im Stadtrat?

Nordhausen (nnz). Morgen tritt der Ältestenrat des Nordhäuser Stadtrates zusammen. Auf der Tagesordnung steht das Verhalten des CDU-Stadtrates Giselher Becker (nnz berichtete) sowie die weitere Zusammenarbeit der Fraktionen in diesem Gremium. Gestern trafen sich die Mitglieder der SPD-Fraktion.

Eigentlich treffen sich die Fraktionäre immer montags, doch nicht immer in einem griechischen Restaurant in der Bäckerstraße. Diesen Ort hatte man gewählt, um bei Gyros und griechischem Wein die aktuelle Großwetterlage in der Rolandstadt zu analysieren. Und man hatte sich Gäste eingeladen: Die drei Mitglieder der Fraktion der Demokratischen Mitte. Das Treffen in der gemütlichen Nische des Restaurants sollte nach nnz-Informationen einer ersten Kontaktaufnahme außerhalb der stadtratlichen Arbeit dienen.

Interessierten Beobachtern der kommunalpolitischen Szene war spätestens seit Anfang April die „Demokratische Mitte“ mit einen sehr sachlichen Kurs in Richtung Stadtverwaltung und Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) aufgefallen. Da wurden die Rinke-Äußerungen nicht sofort verteufelt und verurteilt, sondern es gab vorsichtige Zustimmung in Form von Statements des Fraktionschefs Klaus Gorges im Stadtrat aber auch in diversen Pressemitteilungen. Klar war auch die Haltung der kleinsten Fraktion zu den Vorgängen um Giselher Becker (siehe auch hier nnz-Archiv).

Bei der SPD-Fraktion stehen nach der jüngsten Stadtratssitzung die politischen Segel auf Sturm, vor allem in Richtung CDU. So war in der vergangenen Woche in der nnz die indirekte Drohung von Matthias Jendricke (SPD) zu lesen, in dem er sich mit seinen „Kolleginnen und Kollegen“ auf die Suche nach neuen Mehrheiten begeben würde. Sollten diese neuen Mehrheiten gestern beim „Griechen“ gefunden worden sein? Diese Frage werden künftige Sitzungen in Ausschüssen und das Abstimmungsverhalten im Stadtrat beantworten. Rein rechnerisch kommen SPD und demokratische Mitte im Stadtrat auf 18 Stimmen (inklusive OB) und das ist genau die Hälfte aller Sitze.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)