Mo, 21:05 Uhr
28.05.2001
Umweltmarkt mit geringer Resonanz
Nordhausen/Herzberg (nnz). Am Sonntag fand in Herzberg am Harz der 2. Harzer Umweltmarkt statt. Mehr als 30 Aussteller informierten über Umweltbildungsangebote, ökologische Produkte und Themen rund um Natur und Umwelt.
In seinem Grußwort ging der 1. Kreisrat des Landkreises Osterode am Harz, Gero Geißlreiter, auf die aktuelle Bedeutung von Umweltwissen ein und lobte die vom Regionalverband seit einigen Jahren betriebene Vernetzung der einzelnen Akteure, die in der Gründung des "Netzwerkes Umweltbildung" ihren Ausdruck gefunden hat. Die Ziele der Umweltbildung sind vielfältig und reichen von der Förderung eines entsprechenden Bewusstseins, über die theoretische Vermittlung von Zusammenhängen bis hin zum sinnlichen Erleben von Natur.
In der Region Harz existiert eine Vielzahl von Akteuren, deren Aufgabenstellung ganz oder teilweise den Bereich der Umweltbildung berührt. Die Bandbreite reicht von den beiden Nationalparken über Vereine und Verbände mit hauptamtlichem Personal bis hin zu privaten Initiativen, die ehrenamtlich Umweltbildung betreiben. Es waren denn auch diese Einrichtungen, die den 2. Harzer Umweltmarkt mit ihren Informationsständen und Aktionen geprägt haben. Die Besucher konnten sich davon überzeugen, dass sich hinter dem etwas trockenen Begriff der Umweltbildung ebenso informative wie unterhaltsame Angebote verbergen. Bei den verschiedenen Bastelstraßen, Taststrecken, Geschmacks- und Geruchsproben oder vielen kleinen Wettbewerben konnte aktiv mitgemacht werden.
Moderne Internetpräsentationen und alte Herstellungstechniken wurden feilgeboten sowie Leckereien aus dem Harz gereicht. Die gastgebende Stadt Herzberg am Harz hatte u.a. spezielle Führungen durch das weithin bekannte Welfenschloss angeboten. Wohl aufgrund der Fülle attraktiver Veranstaltungen überall im Harz an diesem sonnenreichen Wochenende blieb der Besucherzuspruch leider etwas hinter den Erwartungen des Regionalverbandes Harz zurück. Dennoch hofft der Verband, den "Umweltmarkt" in den nächsten Jahren als reizvolle Alternative zu bestehenden Märkten in der Region etablieren zu können.
Mit dem Umweltmarkt und den sich bis zum 06. Juni anschließenden Umwelttagen will man konzentriert auf die Fülle von Veranstaltungen zu Naturerlebnissen hinweisen, die der Harz ganzjährig zu bieten hat. Der Regionalverband Harz hat zum Umweltmarkt und den Umwelttagen ein Faltblatt herausgeben. Es ist u.a. bei den Harzlandkreisen oder direkt beim Regionalverband Harz, Hohe Str. 6, 06484 Quedlinburg, Tel. 03946/96410 erhältlich. Der Verband dankt der Niedersächsischen Umweltlotterie Bingo!, ohne deren großzügige Förderung der Umweltmarkt nicht durchführbar gewesen wäre.
Autor: nnzIn seinem Grußwort ging der 1. Kreisrat des Landkreises Osterode am Harz, Gero Geißlreiter, auf die aktuelle Bedeutung von Umweltwissen ein und lobte die vom Regionalverband seit einigen Jahren betriebene Vernetzung der einzelnen Akteure, die in der Gründung des "Netzwerkes Umweltbildung" ihren Ausdruck gefunden hat. Die Ziele der Umweltbildung sind vielfältig und reichen von der Förderung eines entsprechenden Bewusstseins, über die theoretische Vermittlung von Zusammenhängen bis hin zum sinnlichen Erleben von Natur.
In der Region Harz existiert eine Vielzahl von Akteuren, deren Aufgabenstellung ganz oder teilweise den Bereich der Umweltbildung berührt. Die Bandbreite reicht von den beiden Nationalparken über Vereine und Verbände mit hauptamtlichem Personal bis hin zu privaten Initiativen, die ehrenamtlich Umweltbildung betreiben. Es waren denn auch diese Einrichtungen, die den 2. Harzer Umweltmarkt mit ihren Informationsständen und Aktionen geprägt haben. Die Besucher konnten sich davon überzeugen, dass sich hinter dem etwas trockenen Begriff der Umweltbildung ebenso informative wie unterhaltsame Angebote verbergen. Bei den verschiedenen Bastelstraßen, Taststrecken, Geschmacks- und Geruchsproben oder vielen kleinen Wettbewerben konnte aktiv mitgemacht werden.
Moderne Internetpräsentationen und alte Herstellungstechniken wurden feilgeboten sowie Leckereien aus dem Harz gereicht. Die gastgebende Stadt Herzberg am Harz hatte u.a. spezielle Führungen durch das weithin bekannte Welfenschloss angeboten. Wohl aufgrund der Fülle attraktiver Veranstaltungen überall im Harz an diesem sonnenreichen Wochenende blieb der Besucherzuspruch leider etwas hinter den Erwartungen des Regionalverbandes Harz zurück. Dennoch hofft der Verband, den "Umweltmarkt" in den nächsten Jahren als reizvolle Alternative zu bestehenden Märkten in der Region etablieren zu können.
Mit dem Umweltmarkt und den sich bis zum 06. Juni anschließenden Umwelttagen will man konzentriert auf die Fülle von Veranstaltungen zu Naturerlebnissen hinweisen, die der Harz ganzjährig zu bieten hat. Der Regionalverband Harz hat zum Umweltmarkt und den Umwelttagen ein Faltblatt herausgeben. Es ist u.a. bei den Harzlandkreisen oder direkt beim Regionalverband Harz, Hohe Str. 6, 06484 Quedlinburg, Tel. 03946/96410 erhältlich. Der Verband dankt der Niedersächsischen Umweltlotterie Bingo!, ohne deren großzügige Förderung der Umweltmarkt nicht durchführbar gewesen wäre.


