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Fr, 11:07 Uhr
21.11.2014

FachWerkStadt Bleicherode

Als malerische Fachwerkstatt vermag sich Bleicherode nicht recht präsentieren. Die Häuser sind zwar da, ihr Zustand aber oft katastrophal. Damit sich das einmal ändert, lassen sich die Bleicheröder viel einfallen. Ihre Ideen teilten die Südharzer nun mit anderen alten Städten auf der Fachwerk Triennale...

Sie ist ein Beitrag zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Die Fachwerk Triennale, 15 „Impulse aus der Wirtschaft“, die unter der Leitung der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte (ADF) im Juni nächsten Jahres an den Start gehen wird.

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In einem Vorbereitungsworkshop im Cafè Aegidius im Niedersächsischen Hann-Münden wurden Mitte November bereits alle 18 Projekteideen aus Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg kurz skizziert und unter großer Fachkompetenz diskutiert.
„Wir bauen auf die Erfahrungen und die Lösungsansätze, die aus der Triennale heraus entstehen“, sagte Bürgermeister Frank Rostek.

Den 37 Teilnehmern des Fachworkshops nannte er die Denkansätze seiner Stadt, die gegen den Leerstand und Verfall noch stärker angehen will. Mit der Projektidee „FachWerkStadt“ soll, gemeinsam mit Projektpartnern und Eigentümern, ein bürgerschaftlich getragenes Konzept zur Rettung der historischen Fachwerkstadt entstehen. Der Stadtkern soll ganzheitlich entwickelt und aufgebaut werden.

Auf der Fachwerk Triennale waren die Erfahrungen und Ideen der Bleicheröder gefragt (Foto: Stadtverwaltung Bleicherode) Auf der Fachwerk Triennale waren die Erfahrungen und Ideen der Bleicheröder gefragt (Foto: Stadtverwaltung Bleicherode)

„In einem Fachwerkhaus neben dem Rathaus eröffnet schon bald die „FachWerkStadt“, so Rostek. Dort sollen Bauherren, Architekten, Investoren, Stadtplaner und jeder, der sich einbringen möchte, einen Platz zum Schmieden von Ideen bekommen. Ein Team der Fachhochschule Nordhausen erarbeitet parallel dazu ein Klimakonzept, das die Brücke zum neuen Stadtentwicklungskonzept schlagen wird. Angestrebt werde zudem die Auflage eines Sondervermögens "Fachwerkstadt" mit Beteiligung von Banken und Sparkassen.

„Das Netzwerk, in dem sich die Fachwerkstädte der ADF befinden, ist bereits so stark, dass alle Triennale Teilnehmer selbstbewusst in die Präsentationsphase starten können“, sagte Dr. Uwe Ferber, Moderator des Workshops, der Kommentatoren wie Bernhard Kleinhenz, Leiter der Planungs- und Projektabteilung Otto Bock Duderstadt, Robert Wismath, Geschäftsführer der DICON Marketing- und Beratungsgesellschaft mbH sowie Rolf Novy-Huy von der Stiftung Trias den Projektbeteiligten vorstellte.

„Die Projekte, die sich aus den Triennalen heraus entwickelt haben, führten immer sehr schnell zum Ziel und brachten gelungene Kooperationen in Gang“, erklärte Stephan Willinger vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Bauordnung (BBSR). Prof. Manfred Gerner, Präsident der ADF hält die hohe Qualität der Inhalte und die Vernetzung kompetenter Akteure für den Erfolg von großer Bedeutung. Auf die Veranstaltung von Bleicherode im Juli nächsten Jahres, kann man gespannt sein.
Daniela Wetzestein
Autor: red

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