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Di, 17:52 Uhr
18.11.2014

Adventsmarkt und Riesenstollen

Der Adventsmarkt auf dem Theaterplatz wird Ende des Monats mit einer köstlichen Zeremonie eröffnet werden. Mit dem Anschnitt eines Riesenstollens werden dann die Festtage in Nordhausen eingeläutet. Aber auch sonst hat man sich für die Weihnachtszeit wieder einiges einfallen lassen...

Am 28. November wird der Nordhäuser Adventsmarkt eröffnet (Foto: Patrick Grabe) Am 28. November wird der Nordhäuser Adventsmarkt eröffnet (Foto: Patrick Grabe)

Am 28. November um 16 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh mit dem Anschnitt des Riesenstollens den diesjährigen Nordhäuser Adventsmarkt auf dem Theaterplatz. Der Stollen wurde vom Internationalen Bildungs- und Sozialwerk gesponsert.

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Der Weihnachtsmarkt hat täglich von 14 bis 19 Uhr geöffnet. An den Wochenenden bis 21 Uhr. Ab Mittag haben die gastronomischen Stände geöffnet.

Neu in diesem Jahr: Die Fördervereine der Nordhäuser Museen „Flohburg“ und „Tabakspeicher“ verkaufen original erzgebirgische Weihnachtsdekoration aus dem Ort Steiffen.

Neue tropfenförmige Lichtelemente, die von der EVN zur Verfügung gestellt werden, lassen den Eingangsbereich erstrahlen. Die Jugendkunstschule hat auch in diesem Jahr den Markt ausgestattet: Die Hütten bekommen Texte mit Weihnachtsliedern, der „Bommelbaum“ vor dem Theater wird neu bestückt. Neu aufgearbeitet sind die großen Märchenfiguren. In den Schaufenstern der umliegenden Geschäfte werden Weihnachtskrippen aus vielen Ländern gezeigt.

Einen historischen Weihnachtsmarkt gibt es an den Adventswochenenden auf dem Blasii-Kirchplatz mit vielen Mitmachangeboten für Kinder. Dort öffnet auch das beliebte Kindercafe KILA ö seine Pforten und lässt die kleinen Helfer selbstgebackene Plätzchen und Waffeln servieren.

Vom 1. bis 24. Dezember verwandelt sich das Nordhäuser Theater wieder in einen großen Adventkalender, an dem täglich um 17 Uhr ein Türchen mit kleinem Programm geöffnet wird.

Zur "Weihnachtliche Weltreise" lädt das Museum „Traditionsbrennerei“ vom 5. Dezember bis zum 3. Januar ein.

In den Museen „Tabakspeicher“ und „Flohburg“, in der Stadtbibliothek und den Kirchen werden in der Adventzeit verschiedene Veranstaltungen angeboten. Der Flyer zum Adventmarkt, der in der Stadtinformation erhältlich ist, gibt darüber Auskunft.
Autor: red

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Kommentare
Andreas H.
18.11.2014, 21:41 Uhr
ADVENTSMARKT ????? füher hiess das WEIHNACHTSMARKT !!
hmmmm - adventsmarkt ???? also für MICH ist das ein WEIHNACHTSMARKT !!!!!! so wie früher auch !!!! oder wird da auf irgendwelche religiöse befindlichkeiten falsche rücksicht genommen ??????????????????????????????????
Wolfi65
19.11.2014, 09:05 Uhr
Alles wird anders
Es gibt dort auch keinen Weihnachtsmann mehr. Das ist jetzt der Advendsmann! Na dann Very Cristmas!
I.H.
19.11.2014, 09:42 Uhr
Sonst noch Probleme?
Ich fürchte, sowohl beim Advent als auch an Weihnachten wird auf religiöse Befindlichkeiten Rücksicht genommen. Die christliche Vorweihnachtszeit soll seit ca. 800 Jahren die Adventszeit sein. NNZ kann aber gerne mal ne Umfrage machen, wie der Markt heißen soll. Das Thema ist für jeden Nordhäuser bestimmt ganz wichtig!
Janko
19.11.2014, 11:15 Uhr
aber nein, was für eine abstruse vorstellung...
...lieber andreas h., dass weihnachten irgend etwas mit religion zu tun haben sollte...
also, vielen dank, ich habe eben erst einmal herzlich gelacht über diese aussage: weihnachten? advent? religiöse befindlichkeit?

nein, weihnachten ist doch dieses fest, wo man ganz viel kaufen muss. es kommt ursprunglich aus den USA, deshalb ist der weihnachtsmann auch in den coca-cola-farben angezogen. später schwappte dann dieses fest auch auf europa über, weil die händler merkten, dass sich damit ganz viel geld machen lässt. also keine sorge, es hat rein gar nichts mit religion zu tun.
RWE
19.11.2014, 13:05 Uhr
Oh Mann
Die Christen feiern Weihnachten die Geburt von Jesus Christus. Die Adventszeit ist laut Wikipedia der Beginn des neuen Kirchenjahres und die Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest.
Egal ob Weihnachtsmarkt oder Adventsmarkt-der Ursprung ist christlich.
Um die nicht religiösen Befindlichkeiten zu schützen sollte man vielleicht alle christlichen Feste abschaffen und nur noch die 3 staatlichen Feiertage begehen.
-Insider-
19.11.2014, 15:50 Uhr
das
ist eine der größten amtshandlungen, des neuen OB in seiner bisherigen amtszeit...die Umbenennung des Weihnachtsmarkt in Adventsmarkt. Ehre, wem Ehre gebürt.
Psychoanalytiker
19.11.2014, 21:00 Uhr
Genialer PR Gag
Adventsmarkt – welch tolle Wortschöpfung! Schieben wir doch zunächst die Schuld auf den Unrechtsstaat DDR. Alles begann schließlich mit der Umbenennung des „Weihnachtsengels“ in „Geflügelte Jahresendfigur“. Heute lebende schlaue Menschen wandelten dann den „Negerkuss“ in „Schaumkuss“ um, und Pippi Langstrumpfs Vater, der zunächst nur „Negerkönig“ war, stieg zum „Südseekönig“ auf.

Man könnte denken, der Wortschöpfungswahn treibt neue Blüten, aber ich glaube, dass das Wort „Adventsmarkt“ nur ein PR Gag ist. Tausende Menschen, die noch an den Weihnachtsmann glauben, schlendern gerne über den Weihnachtsmarkt. Dort, wo christlicher Glaube vorherrscht, bringt nicht der Weihnachtsmann, sondern das Christkind die Geschenke. Logischer Weise gehen die Menschen dort zum Christkindlmarkt. Die meisten dieser Märkte werden gern besucht. Die Menschen fahren von Nordhausen nach Goslar, Braunschweig, Erfurt, Leipzig, Dresden und sogar zum Weihnachtsmarkt nach Berlin oder zum Christkindlmarkt nach Nürnberg. Die Kleinstadt Nordhausen hat da weniger zu bieten. Nordhausen ist eben nicht so attraktiv und der Markt wird daher meist von den „Einheimischen“ besucht. Die finden den Markt ganz nett und freuen sich, dass es ihn gibt. Gäste aus Nah und Fern kommen jedoch nicht des Marktes wegen nach Nordhausen. Und nun kommt der PR Trick: Man nennt das Ganze „Adventsmarkt“, Millionen Menschen aus Nah und Fern werden neugierig, wollen wissen, was ein „Adventsmarkt“ ist und was er so alles bietet und sie fahren daher nicht mehr zu den bekannten Weihnachts- oder Christkindlmärkten, sondern nach Nordhausen. Ist doch toll, oder ….
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