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Mi, 16:29 Uhr
05.11.2014

Wie neu geboren

“Ich will das ganz deutlich sagen, auch für uns Westdeutsche hat sich im November 1989 alles geändert”, machte Niedersachsens Ministerpräsident am 4. November bei seinem Besuch im Grenzlandmuseum in Tettenborn deutlich...


Doch wie lebten die Westdeutschen mit der innerdeutschen Grenzen und an der innerdeutschen Grenze? Was hat sich in ihrem Leben nach dem Herbst 1989 geändert?

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Mit drei Interviews geht Thomas Kügler für den Offenen Kanal Nordhausen diesen und anderen Fragen nach. Da ist zum einen Klaus Liebing aus Neuhof. Als Abgeordneter des Kreistags Osterode war er dabei als am Abend des 11. November die Grenze zwischen Ellrich und Walkenried geöffnet wurde. Mit viel Engagement begründete er die Zusammenarbeit zwischen den Bürgern von Neuhof, Branderode und Klettenberg.

Als ehrenamtlicher Mitarbeiter des niedersächsischen Grenzinformationsdienst beobachtet Rainer Böhle viele Jahre lang den Grenzzaun im Südharz. Später gehörte er zu den Gründungsvätern des deutsch-deutschen Projekts Grenzlandmuseum Tettenborn.

Doch so dicht wie Heike und Hubertus Wiesner war keiner an der deutsch-deutschen Teilung dran. Von ihrem Haus in Wiedigshof bis zur Grenze waren es keine 100 Meter. Hubertus Wiesner wuchs im Angesichts des Zauns auf dem elterlichen Bauernhof auf und sagt über den Tag der Grenzöffnung: “Ich war wie neugeboren”.
Die „Grenzgänger Wende“ läuft am 9. November im Offenen Kanal Nordhausen auf der Frequenz 100,4 um 14.00 Uhr.
Autor: red

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