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Mo, 08:13 Uhr
03.11.2014

Salza deklassiert Weißensee

Die Keglerinnen der TSG Salza haben sich nach der Niederlage in Voigstedt eindrucksvoll im Kampf um den erneuten Staffelsieg in der Landesliga zurück gemeldet. Im Heimspiel gegen die bisher ungeschlagene Konkurrenz aus Weißensee lief man zu Topform auf, berichtet Uwe Tittel...

Kegeln Landesliga Frauen

TSG Salza – KSC 03 Weißensee 6:0 (2036:1799/12:4)

Die Keglerinnen der TSG Salza haben sich nach der Niederlage in Voigstedt eindrucksvoll im Kampf um den erneuten Staffelsieg in der Landesliga zurück gemeldet. Im Nachholspiel besiegten sie auf der Heimbahn an der Wertherhalle die bis dahin noch ungeschlagenen Weißenseeerinnen glatt mit 6:0 und einem schon vernichtend zu nennenden Holzunterschied von 237 Zählern. Nur vier der insgesamt zu spielenden Bahnen überließ man den Gästen.

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Im ersten der zwei Durchgänge hatte Salzas Kapitänsfrau lange Zeit große Mühe, fand einfach nicht zu gewohnter Wurfsicherheit. Ihrer Gegnerin ging es aber noch schlechter. Konnte zwar die zweite Bahn für sich entscheiden, hatte aber ansonsten keine Chance. Im anderen Duell ging es zwei Bahnen lang spannend und eng zu. Toni Herrmann musste nach ganz starkem Beginn der gleichmäßiger spielenden Stefanie Pilz noch die erste Bahn überlassen, schlug dann aber mit starken 141 Holz zurück und gewann gegen die nun nachlassende Pilz auch die weiteren zwei Bahnen.

In Topform: die Salzaer Keglerinnen (Foto: Uwe Tittel) In Topform: die Salzaer Keglerinnen (Foto: Uwe Tittel)
Damit war das Spiel eigentlich schon gelaufen. Denn zum 2:0 nach Mannschaftspunkten kam ein schon mehr als komfortabler Vorsprung von 117 mehr gefallenen Kegeln. Da hätten das zweite Salzaer Paar schon völlig einbrechen müssen, um den Gästen noch eine Siegchance zu gewähren. Doch diesen Einbruch gab es nicht. Zumindest keinen entscheidenden. Aber zwei kleine Einbrüche gab es schon. Ines Werner begann mit 156 überragend. Es war das mit Abstand beste Einzelbahnresultat des Tages. Auf Bahn Zwei ein kleiner Einbruch und eine 118:119-Niederelage.

Bahn Drei dann wieder souverän mit 140:106 um dann noch einmal anzubrechen und den Bahnsieg der Gegnerin zu überlassen. Der Holzvorsprung insgesamt war aber so überdeutlich, dass der Punkt lange zuvor schon feststand. Das gleiche galt auch für den Parallelkampf von Heike Hase.

Sie hatte zwar auf ihrer zweiten Bahn einen kleinen Hänger, der am Ende auch den Fünfhunderter kostete, aber dennoch hatte sie ihre Gegnerin jederzeit im Griff, hab schließlich als einzige Salzaerin keine Bahn ab und gewann wie ihre Mannschaftskameradinnen mit großem Vorsprung. Mit diesem hohen Sieg kletterte Salza auf Tabellenplatz Zwei, nur einen Punkt hinter den vorerst weiter führenden Rudolstädterinnen.
Uwe Tittel
Steffi Boenki1:0(483:421/3:1)
Toni Herrmann1:0(534:479/3:1)
Heike Hase1:0(490:432/4:0)
Ines Werner1:0(529:467/2:2)

Autor: red

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