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Mi, 10:56 Uhr
08.10.2014

Wie weiter mit dem LAP?

Im Rahmen des "Landesarbeitsmarktprogramm" (LAP) konnten in den letzten Jahren nicht nur in Nordhausen viele Projekte durchgeführt werden. Die neue Förderperiode wirft allerdings viele Fragen auf. Diese sollten am BIC Nordthüringen geklärt werden...

In den vergangenen Jahren konnte die Region Nordthüringen von zahlreichen Projekten und Förderprogrammen des Europäischen Sozialfonds (ESF) profitieren. Wichtige Strukturen in den Bereichen Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik konnten so auf- und ausgebaut werden, so z. B. auch im Rahmen des Landesarbeitsmarktprogramms (LAP) Teil A „Arbeit für Thüringen“.

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Bereits 2010 wurde erstmals in Thüringen der Aufruf zur Einreichung von Projektideen zur Umsetzung des LAPs gestartet. Ziel ist es, in jedem Landkreis und kreisfreien Stadt Thüringens Integrationsprojekte zu etablieren, in denen arbeitslose Männer und Frauen betreut und begleitet werden bis hin zur Integration in eine Beschäftigung oder arbeitsmarktpolitische Maßnahme.

Es konnte auf 50 Monate erfolgreiche Integrationsarbeit in den Landkreisen Eichsfeld, Kyffhäuser, Nordhausen und Unstrut-Hainich zurückgeblickt werden. Mit der neuen Förderperiode des ESF (2014 – 2020) ist jedoch für viele Praktiker die Fortführung und Umsetzung des LAPs unklar. Dem sollte mit einer Informationsveranstaltung entgegengewirkt werden. Der Regionalbeirat für Arbeitsmarktpolitik Nordthüringen der GFAW am Standort Nordhausen lud daher alle Akteure und Partner in die BIC Nordthüringen GmbH in Nordhausen ein.

Als referierende Gäste wurden Herr Klinkhammer vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie (TMWAT) sowie Vertreter der Träger, die das LAP bisher in Nordthüringen umsetzen, begrüßt. Mit der Vorstellung einzelner Projekte wurde ein Einblick darüber gewährt, was die tägliche Integrationsarbeit bedeutet, wie viele Menschen dieses Angebot in Anspruch nehmen und welche nachhaltige Integrationsquote auf dem 1. Arbeitsmarkt realisiert werden konnte. Die Ausführungen von Herrn Klinkhammer (TMWAT) ließen demgegenüber einen Blick in die Zukunft erlauben.

Sicher ist, das Landesarbeitsmarktprogramm wird fortgeführt. Die bisherigen Erfolge sprechen für sich. Über viele Jahre wurden feste Betreuungs- und Begleitstrukturen durch die Integrationsbegleiter aufgebaut. Hieran soll auch zukünftig angeknüpft werden.
Autor: red

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