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Di, 09:52 Uhr
30.09.2014

Radiologen im Südharz

Am vergangenen Wochenende fand erstmalig im Südharz die von Prof. Malich und Oberärztin Kott initiierte und konzipierte deutschlandweite Expertenfortbildung zum Thema MRT der Brustdrüse sowie MRT der Vorsteherdrüse statt...

Radiologen tagten im Südharz (Foto: privat) Radiologen tagten im Südharz (Foto: privat)

Radiologen von Kiel und Schwerin im Norden, bis zu Teilnehmern aus dem Österreichischen Wien, aus dem Ruhrgebiet und Leipzig nahmen an diesem Workshop teil.

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Es wurden hierbei durch Vorträge die wesentlichen Bedingungen für eine Untersuchung und Kriterien für eine korrekte Befundung der Brust- und Vorsteherdrüse vermittelt, aber auch auf mögliche Fehler und zusätzliche Aspekte hingewiesen. Neben Präsentationen von Kollegen aus Nordhausen ergänzten und bereicherten auch Gastredner der Universität Leipzig sowie vom Waldklinikum Gera das Vortragsprogramm von jeweils über drei Stunden.

Anschließend an diese Vorträge konnten die Teilnehmer an insgesamt weit über 120 anonymisierten und durch Biopsie gesicherten Fällen aus dem Südharz Klinikum Nordhausen die erworbenen diagnostischen Kenntnisse testen und diese mit den Nordhäuser Radiologen besprechen. An Phantomen wurde das praktische Vorgehen analysiert, und so deutlich gemacht, wie man eine MR-gestützte Gewebesicherung vornimmt. Zum Abschluss des zweitägigen Workshops am Samstagabend konnten dann die Workshopteilnehmer eine Lifebiopsie im MRT verfolgen.

„Ich freue mich, dass wir nach inzwischen schon neun sehr erfolgreichen ähnlich konzipierten Kursen in den vergangenen Jahren unter anderem in Frankfurt, Köln, Wien und München, jetzt Möglichkeiten gefunden haben, diese in unserer Heimat anbieten zu können und dass die Kurse gut angenommen werden“ sagte Prof. Malich im Anschluss an die Veranstaltung.

„Die Bedingungen im Naturresort Schindelbruch als Tagungszentrum sind hierfür perfekt geeignet und die enge räumliche Anbindung an Nordhausen macht es möglich, tatsächlich vor Ort auch Lifeuntersuchungen zu demonstrieren und zu erläutern. Die Aufarbeitung von Fällen, aber auch die technischen Vorbereitungen mit der Bereitstellung von Hochleistungsrechnern für die Teilnehmer mit prozessierten und mittels Spezialsoftware aufgearbeiteten Fällen ist sehr aufwändig und kostspielig.“

Die nächste entsprechende Fortbildung, die übrigens von der Akademie für Fortbildung der Röntgengesellschaft, von der Thüringer Landesärztekammer und von der Deutschen Gesellschaft für interventionelle Radiologie zertifiziert wurde, soll nächstes Jahr nach erfolgreicher Premiere wiederum im Südharz stattfinden.
Autor: psg

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