Mo, 09:19 Uhr
29.09.2014
NSV Nachwuchs spielte Gegner an die Wand
Es war ein traumhafter Auftakt in der Thüringen Liga. Die Handball C-Jugend des Nordhäuser Sportvereins zeigte sich am Wochenende in Erfurt den Kontrahenten vom Thüringer HC deutlich überlegen, berichtet Sandra Arm...
Sie hüpften ausgelassen im Kreis auf und ab: Nach ihrem Auftaktsieg in der Thüringenliga war die Freude bei den C-Jugend-Handballerinnen des Nordhäuser SV (NSV) natürlich groß. Das Team von Trainer Alfons Jarmuszewski bezwang am frühen Sonntagnachmittag den Thüringer HC (THC) deutlich mit 33:11 (16:2). Beste Werferin war Ella Krieß mit acht Treffern. Beim THC waren Celine Probst und Marlene Wiesnet mit jeweils vier Toren am erfolgreichsten.
Es war in der 48. Minute, als Sophia Goetze die Daumen-hoch-Geste gebrauchte. Das Zeichen galt Nelly Frank, die ihr hervorragend über die linke Seite zugespielt hatte. Der krönende Abschluss der guten Zusammenarbeit blieb allerdings aus. Sophia Goetze scheiterte an Melissa Heinze, die den gut platzierten Ball hielt. Die THC-Torfrau vereitelte in dieser Szene das 8:33. Zuvor hatte sie bereits einige Bälle pariert und einen noch größeren Rückstand für den Gastgeber verhindert. Der NSV führte bis zu dieser Szene überlegen. Deshalb fiel auch nicht so sehr ins Gewicht, dass zum Ende der Partie die Konzentration bei den Schützlingen von Jarmuszewski etwas nachließ und der THC bis zum Schlusspfiff zum 11:33 verkürzte.
Die gute Zusammenarbeit der jungen NSV-Spielerinnen auf dem Parkett zeigte sich aber nicht nur in der 48. Minute - sie zeigte sich von Beginn an. Der NSV begann konzentriert und kam durch Vanessa Michel zum Führungstreffer. Ebenfalls in den ersten Minuten waren Larissa Förster, Ella Krieß und Sophia Goetze erfolgreich – 4:0 (6.). In der Anfangsphase ließ der NSV den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen, riss in die gegnerische Abwehr Lücken und schloss erfolgreich ab. Nicht minder effektiv war die Arbeit im Abwehrverbund. Im NSV-Gehäuse dirigierte Anny-Katharina Samel ihre Vorderleute, die früh auf den ballführenden Gegenspieler herausgingen, gut verschoben und dem THC kaum Raum zum Torabschluss ließen.
Bis zur zehnten Minute sollte es dauern, bis der THC seinen ersten Treffer zum 1:6 erzielte. Es war der erste von zwei, den der NSV in der ersten Hälfte zuließ. Im Gegenzug traf die Mannschaft von Jarmuszewski nach Belieben. Die mitgereisten Eltern sahen ein gutes Zusammenspiel im Positionsangriff, die sich daraus ergebenden Torchancen verwerteten unter anderem Larissa Förster und Sophia Goetze sicher. Ausgehend von einer sehr beweglichen Abwehr, die das Angriffsspiel des Gastgebers früh störte, erkämpfte sich der NSV auch gelegentlich Bälle und leitete Konter ein, oftmals verwandelt von Ella Krieß. Wenn nötig zog der NSV das Tempo an und erarbeitete sich bis zur Pause eine komfortable 16:2-Führung.
In der zweiten Hälfte rückte Emelie Heise ins NSV-Gehäuse, ebenso gab es Verschnaufpausen für Sophie Schröder und Vanessa Michel. Bis auf die nicht mitgereisten Melissa Titze und Nele Steinhäuser erhielten alle Spielerinnen Einsatzzeiten, der NSV blieb trotz der Wechsel im Rhythmus und gab auch in den zweiten 25 Minuten den Takt vor. Er baute seinen Halbzeitvorsprung kontinuierlich über die Stationen 3:17 (29.), 3:21 (35.) und 5:28 (41.) zum 7:32 (46.) weiter aus.
Was Team auch bedeutet, bewies der NSV dann in der letzten Szene des Spiels. Für ihn gab es nämlich noch einen Strafwurf. Bis auf Emma Langner hatten sich alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eingetragen. Die Mannschaft wollte es so, dass Emma Langner zum Siebenmeter antrat. Das tat sie auch, aber der Ball landete unglücklich am Pfosten. Es war nicht der einzige in der Partie, den man vergab. Sechs bekam der NSV zugesprochen, zwei wurden verwandelt.
Bei aller Euphorie um den deutlichen Auswärtssieg zeigten sich auch einige Schwachstellen. Wir müssen noch an der Wurfschwäche über die Außen arbeiten. Die Siebenmeter gehören nun auch zu unserer Spezial-Strecke. Entweder die Latte oder der Pfosten sind zu hören, sagte Jarmuszewski nach der Partie von der er sich trotz der kleinen Mankos sehr angetan zeigte und sicherlich nicht nur einmal die Daumen-hoch-Geste gebrauchte.
Sandra Arm
NSV: Anny-Katharina Samel, Sonja Zeaiter, Emelie Heise – Vanessa Michel (6), Ella Krieß (8), Larissa Förster (7), Sophia Goetze (7), Lea Ziska Hoche (2), Sophie Schröder (1), Nelly Frank (2), Emma Langner
Autor: redSie hüpften ausgelassen im Kreis auf und ab: Nach ihrem Auftaktsieg in der Thüringenliga war die Freude bei den C-Jugend-Handballerinnen des Nordhäuser SV (NSV) natürlich groß. Das Team von Trainer Alfons Jarmuszewski bezwang am frühen Sonntagnachmittag den Thüringer HC (THC) deutlich mit 33:11 (16:2). Beste Werferin war Ella Krieß mit acht Treffern. Beim THC waren Celine Probst und Marlene Wiesnet mit jeweils vier Toren am erfolgreichsten.
Es war in der 48. Minute, als Sophia Goetze die Daumen-hoch-Geste gebrauchte. Das Zeichen galt Nelly Frank, die ihr hervorragend über die linke Seite zugespielt hatte. Der krönende Abschluss der guten Zusammenarbeit blieb allerdings aus. Sophia Goetze scheiterte an Melissa Heinze, die den gut platzierten Ball hielt. Die THC-Torfrau vereitelte in dieser Szene das 8:33. Zuvor hatte sie bereits einige Bälle pariert und einen noch größeren Rückstand für den Gastgeber verhindert. Der NSV führte bis zu dieser Szene überlegen. Deshalb fiel auch nicht so sehr ins Gewicht, dass zum Ende der Partie die Konzentration bei den Schützlingen von Jarmuszewski etwas nachließ und der THC bis zum Schlusspfiff zum 11:33 verkürzte.
Die gute Zusammenarbeit der jungen NSV-Spielerinnen auf dem Parkett zeigte sich aber nicht nur in der 48. Minute - sie zeigte sich von Beginn an. Der NSV begann konzentriert und kam durch Vanessa Michel zum Führungstreffer. Ebenfalls in den ersten Minuten waren Larissa Förster, Ella Krieß und Sophia Goetze erfolgreich – 4:0 (6.). In der Anfangsphase ließ der NSV den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen, riss in die gegnerische Abwehr Lücken und schloss erfolgreich ab. Nicht minder effektiv war die Arbeit im Abwehrverbund. Im NSV-Gehäuse dirigierte Anny-Katharina Samel ihre Vorderleute, die früh auf den ballführenden Gegenspieler herausgingen, gut verschoben und dem THC kaum Raum zum Torabschluss ließen.
Bis zur zehnten Minute sollte es dauern, bis der THC seinen ersten Treffer zum 1:6 erzielte. Es war der erste von zwei, den der NSV in der ersten Hälfte zuließ. Im Gegenzug traf die Mannschaft von Jarmuszewski nach Belieben. Die mitgereisten Eltern sahen ein gutes Zusammenspiel im Positionsangriff, die sich daraus ergebenden Torchancen verwerteten unter anderem Larissa Förster und Sophia Goetze sicher. Ausgehend von einer sehr beweglichen Abwehr, die das Angriffsspiel des Gastgebers früh störte, erkämpfte sich der NSV auch gelegentlich Bälle und leitete Konter ein, oftmals verwandelt von Ella Krieß. Wenn nötig zog der NSV das Tempo an und erarbeitete sich bis zur Pause eine komfortable 16:2-Führung.
In der zweiten Hälfte rückte Emelie Heise ins NSV-Gehäuse, ebenso gab es Verschnaufpausen für Sophie Schröder und Vanessa Michel. Bis auf die nicht mitgereisten Melissa Titze und Nele Steinhäuser erhielten alle Spielerinnen Einsatzzeiten, der NSV blieb trotz der Wechsel im Rhythmus und gab auch in den zweiten 25 Minuten den Takt vor. Er baute seinen Halbzeitvorsprung kontinuierlich über die Stationen 3:17 (29.), 3:21 (35.) und 5:28 (41.) zum 7:32 (46.) weiter aus.
Was Team auch bedeutet, bewies der NSV dann in der letzten Szene des Spiels. Für ihn gab es nämlich noch einen Strafwurf. Bis auf Emma Langner hatten sich alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eingetragen. Die Mannschaft wollte es so, dass Emma Langner zum Siebenmeter antrat. Das tat sie auch, aber der Ball landete unglücklich am Pfosten. Es war nicht der einzige in der Partie, den man vergab. Sechs bekam der NSV zugesprochen, zwei wurden verwandelt.
Bei aller Euphorie um den deutlichen Auswärtssieg zeigten sich auch einige Schwachstellen. Wir müssen noch an der Wurfschwäche über die Außen arbeiten. Die Siebenmeter gehören nun auch zu unserer Spezial-Strecke. Entweder die Latte oder der Pfosten sind zu hören, sagte Jarmuszewski nach der Partie von der er sich trotz der kleinen Mankos sehr angetan zeigte und sicherlich nicht nur einmal die Daumen-hoch-Geste gebrauchte.
Sandra Arm
NSV: Anny-Katharina Samel, Sonja Zeaiter, Emelie Heise – Vanessa Michel (6), Ella Krieß (8), Larissa Förster (7), Sophia Goetze (7), Lea Ziska Hoche (2), Sophie Schröder (1), Nelly Frank (2), Emma Langner



















