Spuren im Wald
Fast jeder kennt das Lied von Roland Kaiser "Meine Spuren im Sand". Diese Spuren, die nnz-Leser Peter Blei am Rande von Nordhausen entdeckte, sind von einer anderen Dimension...
Die Baumfällungen und die anschließende Rückung haben zwischen Philosophenweg und Gumpestrasse ihre Spuren hinterlassen.
Einige Passanten haben sich darüber aufgeregt. Nur: wie sollen die Stämme aus dem Wald geholt werden, für Pferde sind sie sicherlich zu groß. Im Winter ist der Boden gefroren, das könnte eine Lösung sein.
Autor: nnz
Kommentare
muffel
29.09.2014, 09:17 Uhr
Spuren im Wald
Hier mal eine kleine Info
Das Lied heißt : Deine Spuren im Sand und ist von Howard Carpendale
Georg
29.09.2014, 13:00 Uhr
Und leider...
mussten auch einige junge Bäume am Straßenrand dran glauben.
Es zählt nur das schnelle Geld, der reinste Raubbau!
gernot1310
29.09.2014, 14:06 Uhr
wo anders nicht besser
oh ja das kenne ich nur zu gut. im Großraum Bleicherode in den Wälder sieht es ähnlich aus und noch schlimmer. was mich an der ganzen Sache noch viel mehr aufregen tut ist die Tatsache das dem Mountainbiker, der wohl kaum auch nur annährend sowas anstellen kann, verboten ist auf den schmalen wegen zu fahren die eigentlich den meisten spass machen und auch so schön sind.Und Mountainbiken ist soweit ich weis ein anerkannter Natursport. Nur auf befestigten Schotterpisten soll man fahren aber auf denen kann man nicht wirklich fahren.
Paulinchen
29.09.2014, 19:49 Uhr
Dieser Raubbau an unserem Wald…
…heißt doch aber jetzt HOLZERNTE. Was ist denn nun eigentlich richtig?
Ich habe mal in der Schule gelernt, dass der Wald uns Menschen gar nicht braucht – aber was machen wir Menschen mit ihm? Hat ein gesunder und reichlicher Baumbestand nicht auch etwas mit dem Klima zu tun? Wenn der Wald ausgedünnt wird, dann pfeift der Wind halt besser und stärker hindurch und kann dabei so manchen anderen Baum eben mal fix umlegen. Kann das gewollt sein.
Mir wären hier an dieser Stelle, Fotos von Forstarbeitern lieber gewesen, die bei der Aufforstung (Baumpflanzung) zu sehen sind. Aber sicher gibt es keine Setzlinge und keine Forstarbeiter mehr. Die schlechteste Erfindung des Menschen ist für mich die Kettensäge.
Diese Dinger laufen in unseren Wäldern an den Wochenenden nicht selten auch illegal auf Hochtouren.
PS: Das neue Erscheinungsbild UNSERER nnz-online Zeitung ist sehr gut gelungen!
Altstadtbewohner
29.09.2014, 20:40 Uhr
Und da soll wandern im Südharz gut gefallen?!
Ich bin mit meinen Mountainbike regelmäßig im Südharz unterwegs und ich schaff es einfach nicht einen Weg zu finden wo man nicht durch tiefe schlammige Reifenspuren fahren muss.
Egal wie abgelegen, überall finden sich Spuren wie man ohne Skrupel Holz "erntet".
Das da der Südharz ein beliebtes Wanderziel sein soll kann ich mir sogarnicht vorstellen.
socken
30.09.2014, 12:28 Uhr
Sinnlos...
Habt ihr euch schon mal selbst zugehört? Überall wird Holz gebraucht. Wie soll jungbestand wachsen wenn die großen das Licht wegnehmen? Je größer der Baum wird desto mehr Schaden gibt es doch beim jungbestand. Wer kein Matsch verträgt oder Gleise nicht mag sollte die asphaltierten radwege benutzen. Man kann es sich nicht leisten mit Pferden zu rücken weil ihr es selbst nicht bezahlen wollt. Es wird auch gepflanzt aber das sieht man ja nicht. Der Bauer auf dem Feld erntet auch.....
Pe_rle
30.09.2014, 13:04 Uhr
Socken
genau Socken ,
der Bauer erntet auch ,aber auch er fährt alles klipper klar
der Trend der beiden Gewerke ist , sollen es doch andere wieder richten
Glaskugel
30.09.2014, 13:52 Uhr
Wieso "unser Wald"?
ich lese hier immerzu was von "unser Wald" und "Raubbau" und "illegale Sägen" und so ein Zeug....
Passt mal gut auf ihr "unser Wald - Besitzer": nicht mal ein Drittel des deutschen Waldes ist Staatswald. Und was ich und die anderen Waldbesitzer in unseren Wälder machen geht Euch mit Verlaub gar nichts an. Unsere Wälder werden beförstert und sind forstlich eingerichtet. Das heißt, nur was nachwächst darf per Quote und Order Mufti eingeschlagen werden. Nichts mit Raubbau, illegalen Sägen...
Wer keine Ahnung hat, hält lieber mal die Finger still. Oder kauft sich selber Wald, in dem er dann Rennpisten für Mountainbiker anlegt. In eurem Wald könnt ihr dann die Wege asphaltieren damit ihr in der Natur keine schmutzigen Füße bekommt. Um meinen Wald könnt ihr ja einen großen Bogen machen, da habe ich absolut nichts dagegen...
socken
30.09.2014, 17:55 Uhr
Genau
Da hat der waldwuffel vollkommen recht.
Zum richten gibt es dann das Beschäftigungsfeld wegebau. Es kann nicht alles befestigt sein somit entstehen nun mal fahrspuren egal wo. Sich jedes Jahr aufs Neue dran aufgeilen und einen Artikel verfassen ist immer sinnvoll. Einfach mal die Arbeit selbst machen dann kann man mitreden.
ente aus ndh
30.09.2014, 20:36 Uhr
privatbesitz
solange es sich um privaten wald handelt kann jeder waldbesitzer damit machen was er will.jeder wanderer und radfahrer kann froh sein wenn er da vom besitzer geduldet wird und es steht weis gott niemanden zu über den zustand der wege zu urteilen.
wem es nicht passt brauch ja den wald nicht zu betreten.
diese ewigen nörgeler lassen sich doch in ihren privaten garten doch auch von niemanden vorschreiben wie sie ihn zu gestallten haben.
Peppone
01.10.2014, 09:57 Uhr
Forst- und Wirtschaftswege
Das Anspruchsdenken einiger Leute löst bei mir nur noch Erstaunen aus. Das Schärfste bisher war, dass sich ein Extremwanderer öffentlich darüber beschwert hat, dass auf Forst- und Wirtschaftswegen Forstmaschinen und Traktoren fahren und Spuren hinterlassen. Bin kein Psychologe, aber was in den Köpfen einiger Extremwanderer und Mountainbiker so vorgeht würde mich schon mal interessieren.
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