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So, 19:22 Uhr
28.09.2014

Kreissportbund mit guter Bilanz

Am vergangenen Freitag fand in der „Friedenseiche“ im Nordhäuser Stadtteil Salza die diesjährige Mitgliederversammlung des Kreissportbundes statt. 55 Vereine aus Stadt und Landkreis hatten ihre Vertreter entsandt...


Als Gäste konnten Landrätin Birgit Keller, Oberbürgermeister Dr. Claus Zeh und Olaf Eberhardt, Vizepräsident Finanzen beim Landessportbund, begrüßt werden.

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In ihrem Grußwort hob die Landrätin die Bedeutung des Sports hervor. Er sei kein Selbstzweck, sondern erfüllt eine ganz wichtige Funktion im gesellschaftlichen Leben, insbesondere bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Deshalb wird es auch künftig im Rahmen der Möglichkeiten Unterstützung aus dem Landratsamt geben.

In gleicher Weise äußerste sich auch der Nordhäuser OB und sagte zugleich ein großes Dankeschön an die vielen ehrenamtlichen Übungsleiter und Helfer für deren im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbare Arbeit.


Dann gab KSB-Präsident Klaus Gorges den Bericht über das vergangene Sportjahr. Erfreut konnte er feststellen, dass der in den letzten Jahren zu verzeichnende Rückgang in den Mitgliederzahlen gestoppt werden konnte und sogar wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen ist. 14811 Mitglieder in 149 Vereinen weist die Statistik aus, im Angebot der Vereine befinden sich über 50 verschiedene Sportarten.

Schwerpunkt bleibt aber weiterhin die Gewinnung von Kindern und Jugendlichen. Dazu sind die Kooperationsverträge der Vereine mit Schulen und Kindereinrichtungen auch künftig besonders wichtig. Im letzten Jahr gab es 123 solcher Vereinbarungen. Neben der täglichen Routinearbeit wurden in Regie des Kreissportbundes und der Sportjugend im Berichtszeitraum 103 Veranstaltungen organisiert und durchgeführt, zahlreiche Angebote zur Aus- und Weiterbildung unterbreitet.

Und nicht zuletzt war man in der personellen Absicherung so hochkarätiger Wettkämpfe wie den Champions League-Spielen der THC-Handballfrauen, des ICAN-Scheunenhoftriathlons oder des Albert-Kuntz- und Nordhäuser City-Laufs involviert. Es war ein sehr erfolgreiches Jahr.

Klaus Gorges brachte aber auch Sorge zum Ausdruck. Sorge über die noch immer ungeklärte Situation des 2. Arbeitsmarktes. Immerhin sind in den Vereinen zur Zeit 69 Arbeitskräfte über den 2. Arbeitsmarkt beschäftigt, von denen Ende des Jahres 58 ausscheiden. Ohne eine Neubesetzung können viele Vereine ihr derzeitiges Sportangebot nicht in vollem Umfang aufrecht erhalten oder sind große Einschnitte bei der Pflege von Sportstätten unvermeidbar.
Gute sportliche Bilanz (Foto: Uwe Tittel)
Gute sportliche Bilanz (Foto: Uwe Tittel)
Gute sportliche Bilanz (Foto: Uwe Tittel)
Dann gab Mirko Trocha von der Sportjugend seinen Bericht. 3581 Kinder und Jugendliche im Alter bis 18 und 1449 Jugendliche im Alter von 19 bis 23 werden von der Sportjugend erfasst. Wichtigste Aktivitäten waren wieder die Kreisjugendspiele in 18 Sportarten, die internationale Jugendarbeit, in die sechs Vereine eingebunden waren, Sport- und Spielfeste für die Jüngsten mit dem Kindergartensporttag. Und er betonte wie schon Klaus Gorges noch einmal die Bedeutung der Kooperationsvereinbarungen. Bis spätestens zum 15. Dezember sind die neuen Verträge beim Kreissportbund abzugeben.

Der anschließende Kassenbericht sowie der Bericht der Kassenprüfer wurden ohne Anfragen angenommen.
Auch die vorgesehene Aussprache zu den Berichten oder das Vortragen von Problemen oder Sorgen aus den Vereinen wurde nicht genutzt. Birgit Keller gab lediglich Antwort auf die zuvor gestellte Frage, ob es künftig wieder einen Kreissportbeirat geben würde. Sie schließe das nicht aus, wenn es dazu eine Mehrheit im Kreistag geben sollte. Vorerst solle aber ein Sportreferent installiert werden.

Olaf Eberhardt vom LSB ergriff dann noch das Wort und sprach von sich weiter verschlechternden Rahmenbedingungen für den Sport, denn man sich zu stellen habe. Die Förderung durch die öffentliche Hand bei zunehmend schmaleren Kassen wird weiter zurück gehen. Im gleichen Atemzug würden immer mehr Kommunen dazu übergehen, die Vereine mit Kosten für die Benutzung der kommunalen Sportstätten zu belegen. Gut für die Vereine sei aber, dass die Zuwendungen des LSB an die Vereine auch 2015 in gleicher Höhe wie bisher fließen werden.
Uwe Tittel
Autor: nnz

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