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So, 20:34 Uhr
14.09.2014

Wahlabend: Ergebnis für Klaan überraschend

Die CDU wird wieder die stärkste Kraft im Thüringer Landtag sein. Ob sie aber auch wieder die Ministerpräsidentin stellen wird, ist noch unklar. In Nordhausen lieferten sich die Kandidaten der Linken und der CDU ein Kopf an Kopf rennen...

Die CDU bleibt stärkste Kraft im Landtag (Foto: Angelo Glashagel) Die CDU bleibt stärkste Kraft im Landtag (Foto: Angelo Glashagel)

"Wir haben zugelegt, das Ergebnis der CDU ist ein Bestätigung unserer Politik", sagte Landtagskandidatin Inge Klaan, "schade ist, das die SPD sich nicht besser profilieren konnte". Die Große Koalition habe gute Arbeit geleistet, für die der Freistaat sich sehen lassen könne, so Klaan, die noch Staatsekretärin im Bauministerium ist.

Über ihr eigenes Ergebnis ist sie überascht und auch ein wenig entäuscht. "Wir wussten das wir hier schwierige Wahlkreise haben würden", so Klaan, "im Wahlkampf sind wir vielfach linken Positionen in der Bevölkerung begegnet. Aber gerade deswegen haben wir sehr hart gekämpft, haben nach der Kommunalwahl im Mai keine Pause eingelegt und waren sehr viel unterwegs".

"Ich habe in den vergangenen 23 Jahren viel Zeit in die Stadt investiert und ihr Gesicht hat sich seit den 90er Jahren sehr verändert und ich dachte, das wäre auch in der Bevölkerung angekommen." Nach Auszählung aller Wahlkreise liegt Klaan mit 31,3% knapp hinter Katja Mitteldorf von der Linken mit 32,9%.

Die CDU hatte sich in der Brandenburg versammelt (Foto: Angelo Glashagel) Die CDU hatte sich in der Brandenburg versammelt (Foto: Angelo Glashagel)

Im Landkreis konnte Egon Primas nach dem vorläufigen Ergebnis mit 33% der Wählerstimmen sein Direktmandat für den Landtag knapp gegen Angela Hummitzsch (31,3%) verteidigen.
Angelo Glashagel
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Kommentare

14.09.2014, 22.12 Uhr
I.H. | Überraschend ist das nicht
Ein schwacher SPD Kandidat macht die LINKE Kandidatin stark.

Es zeigt auch deutlich, dass in der Stadt immer noch hauptsächlich die Parteien gewählt werden.

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15.09.2014, 08.42 Uhr
Flitzpiepe | Tolle Logik
So so, weil Frau Klaan nicht mit einer Mehrheit der Erststimmen gewählt wurde und somit deutlich nicht gewollt wurde, wählt man in Nordhausen hauptsächlich die Parteien.
Diese Logik sehe ich eher im Landkreis so.

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15.09.2014, 09.10 Uhr
NDHler | Nein @Statler Waldorf
Der Wahlkampf der CDU in der Stadt war falsch. Wenn man sich hier fast ausschließlich gegen die SPD einschießt muss man sich nicht wundern wenn man von den Linken links überholt wird! Lächerlich für die CDU ist das!

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15.09.2014, 11.32 Uhr
I.H. | Leider doch Parteienwahl
wer Zahlen lesen und verstehen kann wird schnell feststellen, dass so ziemlich alle Kandidaten mit ihren Erststimmen sehr nah an ihren Partei Zweitstimmen liegen. Selbst Frau Klaan hat nur ein paar Prozentpunkte mehr als ihre Partei. Wer da von einer Personenwahl redet, der hat leider keine Ahnung.

Und warum soll ausgerechnet die Nordhäuser CDU hier was falsch gemacht haben? Der SPD Kandidat hat genau so mies abgeschnitten wie die Partei im gesamten Land. Das SPD Wähler aus Gesamt-Thüringen nur auf die Nordhäuser CDU schauen glauben Sie doch selbst nicht @NDHler. Wer seinen Wählern nicht sagt wohin die Reise geht, der brauch sich doch nicht wundern, dass einem die Wähler abhauen. Die Nordhäuser CDU da als Schuldigen auszumachen ist vollkommen abstrus.

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16.09.2014, 10.55 Uhr
Rainer H. | Linksruck in Nordhausen
Schaut man auf die Wahlergebnisse der Europawahl 2014 und der Landtagswahl 2009 gab es schon da nur Kopf an Kopf CDU und LINKE. 2009 wie auch 2014 habe die Kandidaten der CDU durch ihre Person 5 Prozent mehr geholt, dah. der selbe Wähler hat dem kandidaten mehr Vertrauen geschenkt als der Partei. 5 Prozent ist ein Unterschied! Hat der SPD Kandidat vor 5 Jahren noch 22 Prozent gezogen, fiel er jetzt noch auf 14 ab. Im Wahlkampf waren nur die CDU und LINKE zu spüren. Die SPD trat nirgends in Erscheinung. Die linken Wähler wurde nach ganz links abgezogen.

Der Wähler ist nicht doof! Er unterscheidet schon zwischen Land-, Bund- und Europawahl. Ob Außenpolitik Ukraine, Probleme in der Staatskanzlei in Thüringen oder der SPD / CDU Zoff in Nordhausen, alles Kriterien die einfließen. Wenn sich die SPD nicht von ihren Zankhähnen löst und zur sachlichen Arbeit zurückkehrt, wird sie in 5 Jahren den selben Slogan auf den Plakaten haben wie die FDP.

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16.09.2014, 12.06 Uhr
Wolfi65 | Wenn schon, denn schon
Wenn die Linke hier in Nordhausen erheblich Fuß fast, dann sollten doch auch Relikte aus alten Zeiten wieder eingeführt werden. Planwirtschaft und Mangelwirtschaft. Stacheldraht und Schießbefehl.

Aber man hat ja den Wählern der Linken etwas Neues und besseres versprochen. Einen Sozialistischen Kapitalismus.

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16.09.2014, 12.34 Uhr
nicih | 2536 Stimmen für rechtsradikale Parteien
finde ich erschreckend für eine Stadt wie Nordhausen mit Ihrer Geschichte im Nationalsozialismus. Trotz schwacher Wahlbeteiligung hätte man sich gewünscht diese Wähler wären Sonntag mal in die KZ-Gedenkstätte gegangen als ihre Stimme bei der Wahl zu vergeuden.

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16.09.2014, 13.00 Uhr
360grad | Wahlausgang in Schweden
Am Sonntag hat es noch eine Wahl gegeben.
Nach 8 Jahren einer Politik, die sich stark an die Parolen unserer bankengesteuerten und wettbewerbsanbetenden Regierung anlehnte und auch in Schweden die Schere zwischen Arm und Reich vergrößerte, wurde diese Regierung mit deutlichem Ergebnis abgewählt.
Bei 83,3% Wahlbeteiligung!
Was läuft in Deutschland seit 30 Jahren schief und wo führt das hin?

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16.09.2014, 13.27 Uhr
Wolfi65 | Das wäre ziemlich unpassend gewesen @nicih
Für die Abgabe einer Stimme für eine Partei, geht man in das Wahllokal. Zum Gedenken an Opfer geht man in eine Gedenkstätte.

Wegen 2536 in Nordhausen angeblich vergeudeter Stimmen, würde ich mir an Ihrer Stelle keine Sorgen machen. Es waren ja schließlich nur 1,7 Prozent aller angegebenen Stimmen.

Wie viele Stimmen wurden denn für die Linkspartei in Nordhausen abgegeben, ohne das sich Jemand an die Zeit vor 1989 wirklich erinnert hat? Sollten diese Wähler nicht auch eine Gedenkstätte für die Opfer des Stalinismus besuchen, anstatt eine Stimme im Wahllokal abzugeben?

Man kann es drehen und wenden wie man will. Es sind freie Wahlen gewesen und jeder Wähler hat nach seiner persönlichen Überzeugung gewählt.
Ob das nun einer gewissen Klientel passt oder auch nicht. So ist das eben in einem freien Land.

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16.09.2014, 14.07 Uhr
I.H. | Ganz einfach @360grad
wir alimentieren unsere Meckerköppe, die das "beruflich" machen viel zu gut. Da sind uns die Schweden um viele Jahre voraus. Das sind alles Pragmatiker, die trennen ganz klar zwischen Faulenzern und Arbeitern. Deshalb gehen da auch ganz viele wählen! Da sind die "LINKEN" auch keine vorher alles versprechende Kommunisten sondern richtige Linke, die sich ab und zu für die Menschen einsetzen.

Aber was hat das alles mit Inge Klaans Überraschung zu tun @360grad? Schreibt doch selber mal Artikel über eure bevorstehende Weltrevolution. Oder wenigstens mal was über die Revolluze in der "BRD GmbH". Da haben wenigstens alle Leser mal was zu lachen. :-)

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16.09.2014, 14.20 Uhr
Boris Weißtal | Diktatur vs. Freie Meinungsäußerung
Eines der vielen Nachteile einer Diktatur ist, dass es viel schwieriger ist, die Klugheit oder Dummheit Anderer mangels freier Meinungsäußerung zu erkennen. Nun leben wir in einer Demokratie und jeder kann jeden geistigen Blödsinn ausdünsten und sich outen.

Da wird der Vorteil der Anderen dann aber schnell zum eigenen Nachteil, insbesondere wenn man sich in einem Atemzug auf die freie Meinungsäußerung beruft und zugleich einmal mehr hier seine Nähe zur NPD offenlegt.

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16.09.2014, 16.00 Uhr
Sigmund | Diktatur
herr weißtal, ihnen glaube gern, dass die meinungs- und redefreiheit, wie sie von so manchen kommentatoren genutzt wird, ein dorn im auge ist,nicht wahr?

sie sind schon für eine gewisse meinungsfreiheit, aber sie muss mit den regierenden experten und ehemaligen fdj-sekretären/innen übereinstimmen. jeder der eine andere meinung vertritt, muss als quertreiben oder noch besser als kommunist bezeichnet werden nicht wahr?

an schlimmeres mag ich noch nicht denken, aber es liegt schon in der luft, denken wir nur an die vielen und guten terror gesetze ala schäuble, kameras und mikrofone , bis in die schlafzimmer der bürger, verzeihung terroristen.

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16.09.2014, 16.02 Uhr
360grad | S.W. Überraschung I. Klaan
..ganz einfach. Sie ist sicherlich verärgert, aber sie ist zu klug, um von dieser Klatsche überrascht worden zu sein.

Die Umfragen bei der nnz haben den Trend ja erkennen lassen.

Als hochdotierte Staatssekretärin hat sie ja auch keinen wirklichen Schaden zu erwarten. Vielleicht wollte sie sich aber auf den Weg zu den ganz hohen Posten machen. Da wäre ein Direktmandat der erste Schritt gewesen.

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16.09.2014, 17.03 Uhr
360grad | Boris Weißthal, Diktatur vs. Meinungsfreiheit
Klugheit oder Dummheit werden unterschiedlich bewertet und der Inhaber hält sich auf dem Weg zur Macht immer für klug. Da stört die Meinungsfreiheit der Anderen nicht, denn wer die Macht erst einmal hat, muss die Meinung der Andren nicht mehr fürchten. Er kann sie manipulieren, in welche Richtung er will, wenn er nur den Blick auf die Fakten verstellen kann.

„Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, dann ist es Zeit sich zu besinnen.“

Mark Twain

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16.09.2014, 17.47 Uhr
I.H. | Meinungsfreiheit vs Narzismus
Ja, ja schon gut @360grad, die derzeitigen Machthaber stellen euch ständig den Strom ab, damit ihr eure Meinung nicht mehr sagen dürft und wenn ihr dann selbstgefeilte Stromaggregate benutzt kommt die fiese Stasi ähhh der fiese Verfassungsschutz und dreht euch die Sicherung raus. Das wissen wir doch alle!

Aber noch mal, was hat ihr Ausflug ins weiterhin kapitalistische linke Schweden und in die Twain'schen Sphären der Meinungsfreiheit von 1860 mit dem Thema "Überraschung für Klaan" zu tun und was möchten Sie außer "die Welt ist schlecht und man darf niemanden trauen außer mir" eigentlich sagen? Worum gehts?

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16.09.2014, 20.50 Uhr
Sprengmeister | Matschie und Taubert sollen gehen, das spült die Westerwelle die SPD weg
Wenn tatsächlich Herr Matschie und Frau Taubert die Führung der Thüringer SPD-Führung verlsssen müssen, dann wäre das für die Partei eine Katastrophe. Beide waren intellektuelle Köpfe mit einer sozialdemokratischen Seele. Bausewein steht für Beliebigkeit und gedankliche Profanität.

Sind Matschie und Taubert weg, wird eine Art Westerwelle über die SPD gehen, und siewie einstmals die FDP erst in den neoliberalen Mainstream und dann in die Bedeutungslosigkeit spülen.

Das wäre eine Katastrophe. Hoffentlich hören die SPDler auf Gerd Schuchhardt.

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16.09.2014, 23.32 Uhr
NDHler | Wenn die SPD schlau ist
Geht sie weder mit CDU und erst Recht nicht mit den Linken eine Koalition ein! Eine Legislaturperiode in in der Oposition gibt der Partei Zeit sich neu zu positionieren! Mit neuen Inhalten und neuen Personen! Anders wird die Partei nur weiter verlieren! Dieses ständige mitregieren als "Juniorpartner" wird der SPD auf Dauer nur schaden! Aber wie ich anfangs schon sagte, "wenn die SPD schlau ist...." Die Machtgeilheit wird auch heuer wieder siegen!

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