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Fr, 15:21 Uhr
12.09.2014

nnz-Forum: Schönfärberei

Die nnz hatte in einer Betrachtung über Unstimmigkeiten hinsichtlich der Vorbereitung auf das nächste Altstadtfest berichtet. Das findet ein Leser als sehr unausgewogen...


Solch eine Unterstützung zu den 17 Altstadtfesten hätten wir uns auch gewünscht, Herr Greiner. Das Altstadtfest war für die Altstadtinitiative aus finanziellen Gründen nicht mehr durchführbar. Wir hatten mehrere Gespräche mit dem Bürgermeister Jendricke, aber es gab keinen Konsens.

Der Vorstand der Altstadtinitiative hatte damals das Gefühl, als ob der Nachfolger schon in den Startlöchern sitzt und damit hatten wir sicher auch Recht, denn kurze Zeit später kam die Rettung aus Hamburg.

Obwohl die Stadtverwaltung mit Herrn Heck sehr unterschiedliche Erfahrung hatte, ist ein Fünfjahresvertrag schon unwahrscheinlich. Wir mussten jedes Jahr neu einreichen. Die angeblichen Altstadtfeste der Jahre 2012 bis 2014 hatten doch mit einem Altstadtfest nichts zutun, diese Veranstaltungen wären im Gehege oder auf dem August-Bebel-Platz genau so gut aufgehoben.

Ich kann doch eine Altstadt nicht zuhängen wie ein Getto und dann 3,- oder 6,- € Eintritt nehmen. Um die Handwerksstände braucht sich Herr Heck keine Sorgen machen, wenn die Handwerker einen ordentlichen Platz bekommen und nicht zwischen Ledergürteln und ausländischen Textilanbietern stehen, kommen Sie alle wieder. Ich habe noch gute Kontakte zu Ihnen.

Das Herr Heck bis Anfang Oktober eine Entscheidung braucht, halte ich für Erpressung,denn es gibt genug Anbieter, die gern nach Nordhausen kommen. Lassen wir doch Schrankenlos das Fest mal ausrichten, dann können wir immer noch Kritik üben.

Lieber Herr Greiner, ich glaube bei der nnz hat es im ersten Jahr auch nicht so hingehauen wie es sein sollte. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und Ihren Beitrag halte ich für unausgewogen.
Hansjürgen Nüßle, Nordhausen
Nüßle – Vorstand Altstadtinitiative e.V. Nordhausen den 12.9.14
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

Kommentare

12.09.2014, 17.02 Uhr
othello | Nüßles Gegenschlag
Genau so ist es Herr Nüßle ! Der Böse Herr Bürgermeister Jendricke wollte keine Finanzen locker machen, weil er schon im Stillen eine Vertrag im dem bösen Herrn Heck im Hinterkopf hatte und die Verdienstmöglichkeiten einer Stadt in Erwägung gezogen hat. Herr Nüßle ! Auch mir hat nicht alles gefallen, beim letzten Altstadtfest, aber ihre Kritik ist völlig unangebracht. Lesen sie meinen Beitrag „ Nordhäuser Kleingeist „ unter dem von ihnen kritisierten Artikel des Herrn Greiner. Vielleicht habe ich mit meinem Vorschlag bei ihnen voll ins schwarze getroffen !
Die letzte „Spitze“ ihres Beitrags war unter der Gürtellinie !
Schönen Tag noch, Herr Nüßle ! Gott segne sie !

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12.09.2014, 17.09 Uhr
wissender | Hier nochmal
Ich hatte diesen Komentar schon unter den Artikel von Herrn Grainer gepostet, finde hier passt er noch viel besser hin daher nochmal:

Viele Jahre habe ich selbst das Altstadtfest mitgestaltet und war auch Mitglied der Altstadtinitiative.

Hier gab es mit den Vereinsmitgliedern niemals eine Abrechnung was etwas gekostet hat und was der Klüngel um Herrn Nüssle dabei verdient hat. Nur aus purem Idealismus und Freude wurde das in der Altstadtinitiative nicht gemacht. Ich weis von Zuschüssen der Stadt an den Verein von mehreren tausen Euro. Herr Heck ist Unternehmer und somit gläsern. Er hat versucht und geschafft das Fest wieder zu beleben. Bei Nüssle waren doch zum Schluss mehr Lücken zwischen den Händlern als Händler dort. Bei den Amateuern die kommen wollen wird es ähnlich werden.

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12.09.2014, 20.30 Uhr
-Insider- | ich
glaube, dass es dem otto-normal-besucher vollkommen egal ist, ob müller, meier oder schulze dieses fest organisieren.

wenn die alstadtiniative um herrn nüßle meint es besser zu können, dann sollen sie es doch mal im frühjahr probieren und etwas tolles auf die beine stellen.

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12.09.2014, 23.51 Uhr
Luftikus | Altstadtfest muß Zukunft haben!
Sehr geehrter Herr Nüßle, ich schätze Ihre Leistungen die sie zusammen mit Herrn Harthaus erbracht um das Altstadtfest in leben zu rufen. ABER: Sie vergessen verschiedene wichtige Fakten. Sie haben Jahr für Jahr mehr Geld bekommen, obwohl auch hier langsam die Luft raus ging. Im letzten Jahr forderten Sie das doppelte der sonst gezahlten 5-stelligen Summe. Sie erpressten doch die Stadt und schrieben, wenn Sie den Zuschuss nicht erhalten fällt das Fest diese Jahr aus.

Das stand damals in der Presse. Dies las auch Herr Heck! Die Stadtverwaltung war seinerzeit (noch unter Frau Rinke) daran alle Vereine zu prüfen. Gelder mussten gekürzt werden, Haushaltssperre etc. Lesen sie doch bitte im Pressearchiv falls sie es nicht mehr wissen.
Da fest stand, dass Sie kein Fest durchführten, ist Herr Heck eingesprungen und hat in kürzester Zeit ein Fest auf die Beine gestellt. Er ist Profi -macht das jeden Tag- da hat man seine Verbindungen!

Das Sie nun enttäuscht sind das ihre -ich nenne es mal Erpressung- über die Presse nicht funktionierte und nach hinten losging, ist klar. Das sie nun hier mir regionalen Verbindungen versuchen Herrn Heck schlecht zureden und wieder an das Fest zu kommen ist eine unsaubere Sache.
Ich persönlich schätze Sie und vergesse auch nicht das Sie das Fest aufgebaut haben, aber nun ist mal Schluss. Ich kann doch nicht ein 3tägiges gewachsenes Stadtfest, dass Besucher aus nah und Fern anzieht, durch ein 1tägiges ersetzen. Die Enttäuschung der Gäste wäre so groß, die kämen nie wieder!

Lieber Herr Nüßle, lassen sie das Fest in den Händen eines Profis. Nehmen Sie irgendeinen anderen Tag im Jahr und gestalten mit dem Verein ein schönen Fest. Dadurch gewinnt die Altstadt doch noch mehr.

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13.09.2014, 09.37 Uhr
Von um die Ecke | Gewesen ist gewesene
Aber so wie Herr Heck ein Altstadtfest aufzieht, möchte ich wls Bürger Nordhausens, nicht meine Altstadt repräsentiert haben. Ich bin dieses Jahr dem Fest auch komplett fern geblieben.

Es grenzt doch schon an einen schlechten Witz, wenn nicht der Verein Schrankenlos e.V. mit unterstützung örtlicher Geschäftsleute , ein respektables Fest auf die reihe bekommen würde.

Kleiner, feiner typischer ...
Kein kommerzielles Spektakel
Und soweit hat Herr Nüßle recht, wir brauchen doch niemanden von ausserhalb. Es gibt ja auch Gründe warum Herr Heck aus Nordhausen gehen musste.

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13.09.2014, 09.42 Uhr
Bleistift und Lineal | jeder, der herrn heck vorwirft...
...geld verdienen zu wollen mit einer von ihm organisierten veranstaltung, der geht bitte ab montag unbezahlt zur arbeit und macht seinen job nur noch aus spaß an der freude.

diese "here we are now, entertain us (aber bitte kostenlos!"-mentalität ist sowas von weltfremd...

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13.09.2014, 18.10 Uhr
Paulinchen | Das wird ne Gaudi…
…zum Altstadtfest treten Helene Fischer, Andrea Berg, DJ Ötzi, Hansi Hinterseer, und die übliche A-Kategorie der Schlagerszene auf. Und das alles zum Nulltarif! Mir stellt sich im Moment die Frage, weshalb diskutieren wir denn eigentlich über das Altstadtfest, wenn doch keiner weiß, was da eigentlich ablaufen soll.

Janko hat schon richtig angemerkt, zum Nulltarif wird’s wohl eher nichts geben. Wenn man mit irgendwelchen Gedanken spielt und in der Öffentlichkeit darüber diskutieren möchte, dann bitte mal die gesamte Konzeption veröffentlichen. Vielleicht haben ja die Leser der NNZ- Online auch mal einige gute Ideen, die zu einem gelungenem Fest beitragen könnten. Spekulationen sind hier gegenwärtig fehl am Platz, ob nun mit oder ohne Herrn Heck.

Was mich ehrlich gesagt wundert, ist die Tatsache, dass bislang noch niemand den MDR ins Spiel gebracht hat. Der engagiert sich doch auch in seinem Sendegebiet, wenn es um Heimatfeste geht. Vielleicht macht man dem mal klar, dass Thüringen nicht hinter Greußen in nördlicher Richtung aufhört. Wer nicht fragt, der bekommt auch keine Antwort.

PS: Sehr geehrter Herr Nüßle, was die Marktständler angeht, da habe ich in Bamberg zwei getroffen, die kommen niemals wieder nach Nordhausen, weil die Standgebühren die Einnahmen übertreffen.

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