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Di, 15:55 Uhr
09.09.2014

Grüne stellen neues Plakat vor

Die letzte Woche vor der Landtagswahl ist angebrochen. Gemeinsam mit dem bündnisgrünen Spitzenkandidat Dirk Adams und Vertretern der Grünen Jugend Thüringen stellten der Nordhäuser Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein neues Plakat öffentlich vor...

Neues Plakat vorgestellt (Foto: B90/Grüne) Neues Plakat vorgestellt (Foto: B90/Grüne)

"Wir kämpfen auch weiterhin für den Erhalt der einzigartigen Flora und Fauna in unserer Region und gegen das ungehemmte Abbaggern des Südharzes" erläuterte Dirk Adams.

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Dazu ergänzt Christian Darr, bündnisgrüner Kreissprecher und Direktkandidat für den Landkreis: "Die CDU lässt bewusst mögliche Hintertüren offen, denn Erweiterungen bestehender Abbaufelder schließt sie nicht explizit aus. Mit uns wird es definitiv keine Erweiterungen geben."

Seit Jahren engagieren sich die Grünen im Land und in der Region gegen die Pläne der Gipsindustrie zur Erschließung neuer Abbaugebiete. Der Erhalt der Gipskarstlandschaft müsse nach dem Standpunkt der Bündnisgrünen mit dem Fortbestand der lokalen Arbeitsplätze in Einklang gebracht werden.

"Die Industrie muss endlich auf Alternativen zum Naturgipsabbau setzen, wenn sie zukunftsfähig bleiben will. Durch die Verwendung von REA-Gips und Recyclingmaterial kann dies gelingen", sagte Darr abschließend.
Autor: red

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Kommentare
Bodo Bagger
10.09.2014, 12:15 Uhr
REA Gips....
soso, etwas doppelzüngig für die grünen Kernforderungen nach 100% iger Versorgung mit erneuerbaren Energien auf den REA Gips zu verweisen.

REA Gips entsteht in den Entschwefelungsanlagen moderner KOHLEKRAFTWERKE und zwar nur dort, und gegen die sind die Grünen ja bekanntlich. Also wer A zur Energiewende und der angestrebten 100% Versorgung mit erneuerbaren Energien der sollte auch so weit denken können, dass beim Verfolgen der eigenen Strategie der Abschaltung der Kohlekraftwerke auf Dauer eine Versorgung der Baustoffindustrie mit REA Gips nicht möglich ist. Das sollte auch Herr Adam als UVT´ler wissen. Im übrigen Gaskraftwerke brauchen nicht entschwefelt werden, da diese bereits in der Gasaufarbeitung während der Förderung passiert, wenngleich ohne Filter...

Desweiteren wird der in der Entschwefelung entstehende REA Gips bereits heute zu 100% verwertet....

Wer also weiterhin auf die Arbeitsplätze in der heimischen Gipsindustrie spekulieren sollte, muss dann wohl auch mit dem damit verbundenen Gipsabbau in irgendeiner Form leben können. Über die Flächen dazu und eventuelle Flächenausgleich lässt sich da sicher reden, die dazu genannten Alternativen sind keine.
fcbayern
10.09.2014, 17:19 Uhr
Doppelzüngigkeit
Das Thema Gipsabbau ist sicher ein sehr schwieriges, da dort mehr Emotionalität als Realität vorherrscht. Nun denn, mich würde dennoch interessieren, wie sich Herr Adams und das grüne Gefolge selbst im privaten diesem Thema stellen. Aus welchen Material ist ihr Waschbecken, WC, Geschirr usw.

Welchen Zahnersatz benutzen Sie, usw. Leute wir sollten mal aufhören solche Augenwischerei zu betreiben. Wir alle brauchen diesen Rohstoff, der industrielle Hunger von uns Verbrauchern ist der Nährboden für den Abbau. Also, so lange wir Menschen diese Produkte benötigen, muss die Industrie sie liefern. Ich denke ein jeder hier vermag zu wissen unter welchen Umständen die Materialien für Handy/Smatphone abgebaut werden. Sorry ist ja ein anderer Kontinent, da ist ja egal ob am Rohstoff Blut klebt, wichtig ist, dass wir alle so ein Ding unbedingt benötigen, Lebensnotwendig!!!, und noch dazu alle zwei Jahre das Neuste bekommen. Nur unsere grünen Politiker sind vorbildlich und haben keins.......

Trotzdem muss angefangen werden nach konkreten Alternativen zu suchen, um die Abbauflächen so gering wie möglich zu halten. Das gilt für alle Rohstoffe, denn Kiesgruben, Kohlebergwerke etc. hinterlassen die selben Narben in der Natur.
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