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Di, 15:49 Uhr
09.09.2014

25 Jahre danach

Die Friedliche Revolution der DDR-Bürger und der Fall der Mauer am 9. November 1989 läuteten das Ende der DDR ein. Darüber soll in der kommenden Woche in Nordhausen diskutiert werden...


Viele Bürger versammelten sich anfangs in Kirchen und gingen später zu Hunderttausenden auf die Straßen und Plätze, zeigten Mut und demonstrierten für Freiheit, Meinungsfreiheit und Demokratie.

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In Nordhausen war es die Altendorfer Kirche in der ab September 1989 Fürbittgottesdienste stattfanden und die erste Demonstration am 24. Oktober 1989 begann. Der August-Bebel-Platz zählte bei den späteren Demos bis zu 40.000 Menschen. Viele Grenzorte und die Berliner Mauer, an denen wären der SED-Diktatur DDR-Bürger starben oder verletzt wurden, wandelten sich in Plätze des Jubels über den Sieg der Freiheit.

So konnten die Bürger der DDR nach vier Jahrzenten im März 1990 die erste freie Wahl der Volkskammer und die erste freie Kommunalwahl im Mai 1990 erleben. Weniger als ein Jahr später endete die Friedliche Revolution in der Deutschen Einheit – friedlich
und in Freiheit.

Mit den Podiumsgästen möchte die Konrad-Adenauer-Stiftung am kommenden Dienstag (16. September, 19 Uhr) an das Revolutionsjahr 1989/90 erinnern. Mit Freya Klier, Dr. Ehrhart Neubert und Dr. Klaus Zeh werden drei Zeitzeugen ihre persönliche Eindrücke dieses historischen Ereignisses schildern und im Anschluss mit dem Moderator und den Publikumsgästen
ins Gespräch kommen.

Freya Klier, geb. 1950 in Dresden, wurde 1968 wegen versuchter „Republikflucht“ zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt. Später arbeitete sie als
Schauspielerin und Theaterregisseurin, 1980 war sie Mitbegründerin der DDR-Friedensbewegung. 1988 wurde sie zusammen mit anderen Bürgerrechtlern verhaftet und unfreiwillig ausgebürgert. Freya Klier hat zahlreiche Preise und Ehrungen erfahren, unter anderem erhielt sie das Bundesverdienstkreuz (2012).

Dr. Ehrhart Neubert, geb. 1940 in Herschdorf (Thür.), wuchs in einer Pastorenfamilie auf und studierte Theologie in Jena. Ab 1973 war er Studentenpfarrer in Weimar und nahm an versch. informellen Zirkeln teil, die philosophische und soziologische Themen bearbeiteten. Im Kontext mit der Bewegung „Schwerter zu Pflugscharen“ geriet er in Konflikte mit staatlichen und kirchlichen Instanzen. Juni 1989 Mitglied des Initiativkreises zur Gründung des Demokratischen Aufbruch, Dez. 1989 – Jan. 1990
stellvertretender Vorsitzender des DA.

Dr. Klaus Zeh, geb. 1952 in Leipzig, Studium der Informationstechnik an der TU Dresden, bis 1978 Dozent beim VEB Robotron in Leipzig, 1978/79 schloss er ein Zusatzstudium der Ingenieurpädagogik ab und war dann bis 1982 als Entwurfsingenieur für Mikrochips im Funkwerk. 1989 war Zeh aktiv an der Gründung des Demokratischen Aufbruchs (DA) beteiligt, dessen
stellvertretender Vorsitzender in der DDR und Vorsitzender des DA-Landesverbandes Thüringen.
Autor: red

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