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So, 09:15 Uhr
07.09.2014

Regionales Management (2)

Die Liste der Klagen wird immer länger: Ilfeld schließt seine Touristinformation, die Burgruine Neustadt verfällt. Die Finanzierung von Freibädern steht auf der Kippe. Das sind nur wenige Beispiele. Es fehlt Geld an allen Orten. Aktuell vor den Wahlen wird Bilanz gezogen und um Positionen gerungen, es wird publiziert und polemisiert. Dazu eine Beitragsserie von Dr. Christian Marx in der nnz...


Im Teil 1 der Folge wurden die Grundzüge der Regionalentwicklung erläutert und mit Regionalmanagement/ Regionalbudget und LEADER zwei wichtige Förderinstrumente vorgestellt.

Im Regionalmanagement wurden in unserem Landkreis von 2002 bis 2007 Projekte im Wert von knapp einer Million Euro gefördert. Welche das sind, ist auf der Internetseite leider nicht genau nachvollziehbar. Hierbei setzte der Verein für Wirtschaftsentwicklung auf folgende Handlungsfelder: Technologie/ Netzwerke (z.B. Biogasanlage), Standort/ Infrastruktur (z.B. Industriegebiet Goldene Aue), Tourismus, Bildung und regionale Wirtschaftsförderung (z.B. BIC Nordthüringen).

Die personelle Ausstattung bestand 2013 aus einer Regionalmanagerin (in Personalunion Leiterin der Geschäftsstelle des Tourismusverbands) und einer angestellten Kraft, sowie einer Lenkungsgruppe. Seit 2009 wird die Arbeit des Regionalmanagements als Regionalbudget weitergeführt. Die Handlungsfelder wurden reduziert (Tourismus, Standort/ Infrastruktur, Bildung). Die derzeitige zweite Förderphase geht noch bis 2015, es stehen jährlich 300.000 Euro noch bis 2015 für die Umsetzung von Einzelmaßnahmen zur Verfügung.

Wie es mit dem Regionalbudget und der Förderung im Landkreis Nordhausen ab 2015 weiter geht, scheint unklar zu sein: Auf der Internetseite findet man jedenfalls derzeit keine Informationen dazu.
Das andere wichtige Förderprogramm ist das LEADER-Programm. Seit Beginn der EU-Förderperiode 2007-2013 wurden im Rahmen der EU- LEADER-Förderung aus dem ELER-Fonds der EU auch im Landkreis Nordhausen viele Einzelprojekte gefördert. Die Koordination lag bei der regionalen Leader-Aktionsgruppe Südharz, www.leader-rag-suedh.de. Die ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes)- Förderperiode endete allerdings formal 2013 und wurde nochmals um ein Jahr verlängert.

Die generelle Frage lautet: Werden diese Fördermittel effektiv eingesetzt? Hierzu mehr in Teil 3 und 4.
Dr. Christian Marx
Autor: red

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