Fr, 09:46 Uhr
05.09.2014
Offener Brief an Parteien und Kandidaten
In einem offenen Brief an Parteien, ihre Landtagskandidaten, die Landrätin und den Abwasserzweckverband will Petra Just auf ein Problem aufmerksam machen, das auf dem Rücken der Bürger von Appenrode abgeladen würde...
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie auf ein akutes Problem aufmerksam machen.
Die Ilfelder Straße in Appenrode befindet sich in Richtung Ilfeld in einem unmöglichen baulichen Zustand. Dies ist allen Ämtern seit Jahren bekannt. Es kam bereits zu einem Unfall in 2005 ( Pressebericht der NNZ anbei). Vielleicht wäre der Junge auch gestürzt, wenn die Strasse in Ordnung gewesen wäre. Der Zustand der Strasse hat die Vermeidung jedenfalls nicht gefördert. Anbei auch ein Protokoll der Feuerwehr Appenrode (aus der Internetveröffentlichung) zu einem Schadensfall eines PKW-Fahrers. Das es davon nicht mehr gibt, ist nur dem vorsichtigen Fahrverhalten der Ortskundigen zu Gute zu halten.
Die Straße wölbt sich längs und quer, die Steine sind gekippt, es gibt große Rillen, in denen man problemlos mit einem Fahrradreifen stecken bleiben kann. Es gibt keinen Gehweg, auf dem die Kinder sicher zum Schulbus gelangen können. Für gehbehinderte Personen, die auf Gehilfen, Rollatoren, Rollstuhl o.ä. angewiesen sind, ist eine Benutzung faktisch unmöglich. Im Winter ist die Straße trotz Streuens oft spiegelglatt. Es ereignen sich jedes Jahr Unfälle bzw. können Fahrzeuge diese grade so noch vermeiden (sie drehen sich auf der Straße, die Straße ist in R. Ilfeld häufig nicht passierbar wenn es friert oder geschneit hat). Da ich genau in einer Kurve wohne, darf ich dies regelmäßig beobachten.
Zudem hat der unmögliche Straßenzustand zu einer Beschädigung an meinem Haus und der Grundstücksmauer geführt, da durch die massiven Unebenheiten jedes Mal wenn ein LKW vorbeifährt, dass ganze Haus erschüttert wird. Um zu verdeutlichen, wie weit das geht, im letzten Jahr ging in der Anrichte ein Weinglas zu Bruch. Das muss man sich mal vorstellen.
P.S. Da gibt es auch noch Stellen auf der Strasse, die in einem noch schlimmeren Zustand sind.
Viele Autofahrer setzen regelmäßig mit ihren Autos auf, weil -wenn man erfolgreich die Längsrillen vermieden hat- man eine der Querrillen mitnimmt.
Mit dem Zustand leben alle Anwohner schon seit Jahren, immer mit dem jährlichen Versprechen im Ohr, dass nächstes Jahr die Strasse saniert wird – bzw. wenn es Fördermittel gibt, die Sanierung in Angriff genommen wird. So auch im letzten Jahr zur Bürgerversammlung. Eine gleichlautende Aussage erhielt ich auch kürzlich vom Ellricher Bürgermeister.
Mittlerweile kam mir zu Ohren, dass die Fördermittel bewilligt sein sollen, aber der Landkreis jetzt den Eigenanteil nicht zahlen will oder kann. Das kann ja wohl nicht wahr sein!!!. Vermutlich wollte man uns dass nach der Wahl mitteilen. Klasse!!
Das werden weder ich noch meine Mitbürger klaglos hinnehmen. Wir werden seit mindestens 8 Jahren vertröstet, man hat die Straße unsaniert in ihrer Wertigkeit herabgestuft und wir müssen es täglich ausbaden.
Das ist aber noch nicht alles. Das zweite Problem ist die Abwassersituation, die mit dem Nichtausbau der Straße zusammenhängt. Dazu sende ich Ihnen das jüngste Schreiben des Abwasserzweckverbandes .
Mit der Nichtsanierung läuft es dann ja wohl darauf hinaus, dass wir auf vollbiologische Kläranlagen umrüsten sollen. Wie wir das machen sollen, dürfte wohl allen anderen egal sein. Anbei mal ein paar Bilder:
Wir nutzen eine gemeinsame Klärgrube mit dem Haus, dass sie hier sehen (gehört übrigens auch zur Ilfelder Str.). Die Anwohnerin dort hat überhaupt kein Grundstück ringsrum und die Klärgrube befindet sich unter dem Hof und der darunter befindlichen Garage. In der Verlängerung zu meinem Haus befinden sich 2 weitere .
Die Breite der Hänge vor den Häusern dürfte so 2,50m betragen – wo soll da was gebaut werden??? Wir können natürlich unsere Häuser zum Teil abreißen?
Das ich so langsam die Nase voll habe, werden Sie nachvollziehen können. Ich hoffe, Sie nehmen sich des Problems an. Eigentum verpflichtet, keine Frage, aber man kann uns mit dem Problem auch nicht alleine lassen und ich denke, die Stadt Ellrich und auch die Straßenbaubehörde können uns da auch nicht helfen, da für die Sanierung der Straße der Landkreis verantwortlich ist und der Kreistag die Mittel bewilligen muss. Auch der Abwasserzweckverband sollte seine Aussage, die Häuser, die nicht direkt an der Straße liegen und aber zur Ilfelder Straße gehören, zunächst nicht mit anzubinden, überdenken. Die genannten baulichen Probleme betreffen nämlich mindestens noch 2 weitere Häuser.
Ich lade Sie alle gerne ein, sich vor Ort ein Bild von der Situation zu machen. Ich hoffe auf Ihre Unterstützung, damit die Straße – wie ursprünglich geplant – im nächsten und übernächsten Jahr saniert werden kann und auch die Abwasserproblematik so geklärt wird, dass die Bürger damit leben können.
So, wie es jetzt ist, kann es jedenfalls nicht bleiben.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Petra Just
Autor: redSehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie auf ein akutes Problem aufmerksam machen.
Die Ilfelder Straße in Appenrode befindet sich in Richtung Ilfeld in einem unmöglichen baulichen Zustand. Dies ist allen Ämtern seit Jahren bekannt. Es kam bereits zu einem Unfall in 2005 ( Pressebericht der NNZ anbei). Vielleicht wäre der Junge auch gestürzt, wenn die Strasse in Ordnung gewesen wäre. Der Zustand der Strasse hat die Vermeidung jedenfalls nicht gefördert. Anbei auch ein Protokoll der Feuerwehr Appenrode (aus der Internetveröffentlichung) zu einem Schadensfall eines PKW-Fahrers. Das es davon nicht mehr gibt, ist nur dem vorsichtigen Fahrverhalten der Ortskundigen zu Gute zu halten.
Die Straße wölbt sich längs und quer, die Steine sind gekippt, es gibt große Rillen, in denen man problemlos mit einem Fahrradreifen stecken bleiben kann. Es gibt keinen Gehweg, auf dem die Kinder sicher zum Schulbus gelangen können. Für gehbehinderte Personen, die auf Gehilfen, Rollatoren, Rollstuhl o.ä. angewiesen sind, ist eine Benutzung faktisch unmöglich. Im Winter ist die Straße trotz Streuens oft spiegelglatt. Es ereignen sich jedes Jahr Unfälle bzw. können Fahrzeuge diese grade so noch vermeiden (sie drehen sich auf der Straße, die Straße ist in R. Ilfeld häufig nicht passierbar wenn es friert oder geschneit hat). Da ich genau in einer Kurve wohne, darf ich dies regelmäßig beobachten.
Zudem hat der unmögliche Straßenzustand zu einer Beschädigung an meinem Haus und der Grundstücksmauer geführt, da durch die massiven Unebenheiten jedes Mal wenn ein LKW vorbeifährt, dass ganze Haus erschüttert wird. Um zu verdeutlichen, wie weit das geht, im letzten Jahr ging in der Anrichte ein Weinglas zu Bruch. Das muss man sich mal vorstellen.
P.S. Da gibt es auch noch Stellen auf der Strasse, die in einem noch schlimmeren Zustand sind.
Viele Autofahrer setzen regelmäßig mit ihren Autos auf, weil -wenn man erfolgreich die Längsrillen vermieden hat- man eine der Querrillen mitnimmt.
Mit dem Zustand leben alle Anwohner schon seit Jahren, immer mit dem jährlichen Versprechen im Ohr, dass nächstes Jahr die Strasse saniert wird – bzw. wenn es Fördermittel gibt, die Sanierung in Angriff genommen wird. So auch im letzten Jahr zur Bürgerversammlung. Eine gleichlautende Aussage erhielt ich auch kürzlich vom Ellricher Bürgermeister.
Mittlerweile kam mir zu Ohren, dass die Fördermittel bewilligt sein sollen, aber der Landkreis jetzt den Eigenanteil nicht zahlen will oder kann. Das kann ja wohl nicht wahr sein!!!. Vermutlich wollte man uns dass nach der Wahl mitteilen. Klasse!!
Das werden weder ich noch meine Mitbürger klaglos hinnehmen. Wir werden seit mindestens 8 Jahren vertröstet, man hat die Straße unsaniert in ihrer Wertigkeit herabgestuft und wir müssen es täglich ausbaden.
Das ist aber noch nicht alles. Das zweite Problem ist die Abwassersituation, die mit dem Nichtausbau der Straße zusammenhängt. Dazu sende ich Ihnen das jüngste Schreiben des Abwasserzweckverbandes .
Mit der Nichtsanierung läuft es dann ja wohl darauf hinaus, dass wir auf vollbiologische Kläranlagen umrüsten sollen. Wie wir das machen sollen, dürfte wohl allen anderen egal sein. Anbei mal ein paar Bilder:
Wir nutzen eine gemeinsame Klärgrube mit dem Haus, dass sie hier sehen (gehört übrigens auch zur Ilfelder Str.). Die Anwohnerin dort hat überhaupt kein Grundstück ringsrum und die Klärgrube befindet sich unter dem Hof und der darunter befindlichen Garage. In der Verlängerung zu meinem Haus befinden sich 2 weitere .
Die Breite der Hänge vor den Häusern dürfte so 2,50m betragen – wo soll da was gebaut werden??? Wir können natürlich unsere Häuser zum Teil abreißen?
Das ich so langsam die Nase voll habe, werden Sie nachvollziehen können. Ich hoffe, Sie nehmen sich des Problems an. Eigentum verpflichtet, keine Frage, aber man kann uns mit dem Problem auch nicht alleine lassen und ich denke, die Stadt Ellrich und auch die Straßenbaubehörde können uns da auch nicht helfen, da für die Sanierung der Straße der Landkreis verantwortlich ist und der Kreistag die Mittel bewilligen muss. Auch der Abwasserzweckverband sollte seine Aussage, die Häuser, die nicht direkt an der Straße liegen und aber zur Ilfelder Straße gehören, zunächst nicht mit anzubinden, überdenken. Die genannten baulichen Probleme betreffen nämlich mindestens noch 2 weitere Häuser.
Ich lade Sie alle gerne ein, sich vor Ort ein Bild von der Situation zu machen. Ich hoffe auf Ihre Unterstützung, damit die Straße – wie ursprünglich geplant – im nächsten und übernächsten Jahr saniert werden kann und auch die Abwasserproblematik so geklärt wird, dass die Bürger damit leben können.
So, wie es jetzt ist, kann es jedenfalls nicht bleiben.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Petra Just
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.













