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Do, 14:12 Uhr
04.09.2014

Wahlkampf im Altenheim

Politik betrifft alle Generationen- so konnte man den Dienstagnachmittag im Seniorenheim „Asternhof“ in Ellrich überschreiben. Egon Primas stellte sich den Fragen einer interessierten Zuhörerschar aus Bewohnern, Heim- und Pflegedienstleitung und Mitarbeitern...

Zu Gast im Pflegeheim (Foto: CDU) Zu Gast im Pflegeheim (Foto: CDU)

Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung kamen die Beteiligten schnell über die verschiedensten Themen aus dem Sozialbereich und der Pflege ins Gespräch.

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Aber auch das Bildungssystem, das Lesen-und Schreibenlernen der Enkel und Urenkel, die Zensuren oder das aktuell -politische Geschehen war von großem Interesse.

In einer herzlichen Atmosphäre verging die Zeit wie im Flug und alle waren sich auch aus ihren persönlichen Erfahrungen heraus einig, dass das Wahlrecht eine hohe Errungenschaft der Demokratie in Deutschland ist.
Carola Böck
Autor: red

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Kommentare
henyklein
04.09.2014, 15:34 Uhr
Pflegenotstand
Na hoffentlich haben die Herrschaften Herrn Primas mal gefragt, warum Sie für unterbesetzte Pflegeeinrichtungen volles Pflegegeld abdrücken müssen. Die Politiker sind nämlich Schuld, dass die Situation im Pflegebereich so prekär ist: mangelnde Kontrolle, ob auch soviel Personal eingesetzt wird, wie _rechnerisch_ zur adäquaten Pflege und Versorgung notwendig wäre.

Rein milchmädchenhaft ermittelt braucht es nämlich für 4 "einfach" Pflegebedürftige (Stufe 1 mit 2 Stunden Bedarf pro Tag) bereits einen Pfleger. Wenn man jetzt noch 20% Urlaub und Krankheit der Beschäftigten rechnet, ist man bereits bei einer Kraft für 3 Bewohner. Zeigt mir mal die Pflegeeinrichtung, in der das der Fall ist.

Statt dessen: Selbstbedienung im Pflegesektor durch horrende Mietkosten. Mein Bruder zahlt für 20m2 warm inklusive Essen - knapp 5 Euro pro Tag - fast 1000 Euro MIETE. Hinzu kommen die Kosten für die Pflege, insgesamt 2800 Euro. JEDEN MONAT! Unterbesetzes Pflegepersonal (3 Leute für 20 Bewohner) bei voller Kostenabzocke. Da kann es schon mal sein, dass der Betroffene sich bepinkelt, weil keine Leute da sind, die Bedürftigen rechtzeitig aufs Klo zu setzen.

Danke, Herr Primas!

Henry Klein
Sven Svenson
04.09.2014, 15:59 Uhr
Traurig,
dass die CDU jetzt schon Wahlkampf in Altenheimen machen muss.Da könnte man ja denken,dass man durch einfache Propaganda sich Stimmen von Menschen sichern will,die zum Teil aufgrund Ihres Alters und den entsprechenden Erkrankungen in ihrer Urteilskraft eingeschränkt sind.Da frage ich mich persönlich doch, warum darf ein 90jähriger der dement ist wählen und ein 17jähriger, der bei vollem Verstand ist nicht?
Diese Wahlveranstaltung zeigt auch wieder, das die CDU nur Politik für die Alten macht und nicht für Kinder und junge Leute.
Eckenblitz
04.09.2014, 17:00 Uhr
Altersheim
was bleibt da noch zu sagen, der mann ist inzwischen 62 jahre, er steht also altersmäßig mit den innsassen fast auf einer stufe.vielleicht nimmt er an, dass ihm das ein paar stimmen einbringt.

wie man so liest, sind ja rentner leicht zu überreden. obwohl ich sagen muss, dass ich rentner kennengelernt habe, bei denen sich der abgeordnete ganz schön umgesehen hätte.
Viele machen den fehler und glauben, mit rentner haben sie leichtes spiel.
othello
04.09.2014, 20:23 Uhr
Primas sollte im Altersheim bleiben
Egon Primas ist jetzt überall und zu jedem Thema hat er etwas zu sagen. Er ist offensichtlich Experte für fast alle Themen, die den Bürger im Wahlkampf bewegen, und zur Stützung seiner Argumente kommt er auch mal mit Lottomitteln daher.
Inzwischen war er schon in mehreren Altenheimen ( ohne Lottomittel ), denn hier sitzen seine Wähler. Viel Kritik muss er hier nicht erwarten. Denen kann er erzählen „ im Himmel ist
Jahrmarkt“. Was hat er dort eigentlich vorgetragen ? Dass die CDU mehr Lehrer einstellen will, dieses aber durch die SPD und Linke verhindert wird, dass die Linken die Zensuren abschaffen wollen und unser so gutes Bildungssystem zerstören wollen. Erzählt er ihnen, wie die Schulen in freier Trägerschaft mit finanziellen Kürzungen durch Linke/SPD in den Ruin getrieben werden und so zu Schulgelderhöhungen beitragen. Erzählt er ihnen, wie Naturschützer und Grüne mit ihren Biosphärenreservat gegen den Willen der Bürger „ Unsinn“ betreiben ? Erzählt er ihnen, wie schädlich eine Gebietsreform sich auf das Leben der Rentner auswirken wird ? Mit diesen
„Horrormeldungen“ geht ein Egon Primas auf Wahltour und ich befürchte, gerade bei dieser Wählerschaft hat er damit viel Erfolg. Er ist wie ein Kaffeefahrtveranstalter, der seine Waren zu unsinnigen Preisen ( hauptsächlich an Rentner) mit einschmeichelnden Worten, unter Vermeidung der Wahrheit, verkaufen will. Er ist ein Stock-Konservativer Vertreter der CDU, der schon in der DDR Karriere gemacht hat und mit seinem christlichen Habitus und seiner Anpassungsfähigkeit auch noch weiter gewählt werden wird. Leider kann ich mit meiner „ Abscheu“ gegen diesen Mann seine Wahl auch nicht verhindern, denn er kommt gut an.
Zukunft
04.09.2014, 21:02 Uhr
Warum?
Wahlkampf im Altenheim? In Altenheimen leben körperlich oder an Demenz erkrankte Menschen. Wahlkampf dürfte in Altenheimen nicht zulässig sein bzw. Nur in Anwesenheit der Angehoerigen.Aber der Herr Primas ist ja nicht der Erste, der Altenheime vor einer Wahl sozusagen "abklappert."
Otto Eckeblitz
04.09.2014, 21:33 Uhr
Carola Böck
Also Frau Böck das sie sowas zulassen ist einfach nur geschmaklos. Es ist doch immer das gleiche. Schnell zu den Pflegeheimen. Die können sich ja nicht wehren. Und zu Herrn Primas wurde von unseren vorrednern ja alles gesat.
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