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Do, 10:51 Uhr
04.09.2014

Erdfall in der Rautenstraße (2)

Gestern hatte die nnz über einen Erdfall in der oberen Rautenstraße berichtet. Nachdem das Areal gestern abgesperrt wurde, rückte heute der Bagger an. Zur Stunde ist man zwar fündig geworden, aber was gesucht wurde trat bisher nicht zu Tage...

Die Grube ist inzwischen 3 bsi 3,5 Meter tief (Foto: Angelo Glashagel) Die Grube ist inzwischen 3 bsi 3,5 Meter tief (Foto: Angelo Glashagel)

Was gestern eine Vertiefung im Bürgersteig war, ist am späten Vormittag zu einer Grube von gut 3,5 Meter Tiefe angewachsen. Seit acht Uhr heute morgen sind die Bauarbeiter zu Gange.

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Die Ursache des Erdfalls konnte zur Stunde jedoch noch nicht eindeutig geklärt werden. Die Arbeiter vor Ort gehen von einem Rohrbruch aus. Eindringendes Wasser wäre dann für das Absacken des Gehweges verantwortlich. Nur: von dem Rohr, das bei dieser Tiefe längst hätte auftauchen müssen, fehlt bisher jede Spur. Stattdessen stieß man auf einen der vielen alten Keller.

Wo heute der Bürgersteig verläuft, standen bis 1945 zahlreiche alte Wohnhäuser und die Rautenstraße war nur einseitig befahrbar. Viele dieser Häuser verfügten über Keller, die zum Teil bis zu drei Stockwerke in die Tiefe reichten. Bei den Aufräumarbeiten der Nachkriegszeit wurden die Keller notdürftig mit Schutt verfüllt.
Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
04.09.2014, 12:57 Uhr
Manchmal wurden auch...
die Bomben, welche die ganzen Etagen eines Hauses und dessen Kellergewölbe durchschlagen haben, einfach nur zugeschüttet.
So geschehen bei einem Haus an der Ecke Weberstraße - Taschenberg.
Beim Abriss des Hauses fand man im Fundament eine Zehn-Zentner Bombe, welche dann in der Windlücke gesprengt wurde.
Und es schlummern in NDH bestimmt noch viele solche Überraschungen im Untergrund.
Der Kelch einer Selbstdetonation einer Bombe ist bis jetzt an den Einwohnern von NDH vorbeigegangen.
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