So, 08:44 Uhr
31.08.2014
Schloss und Park Ballenstedt
Warum in die Ferne schweifen? Das dachten sich auch Karin Lehmann und Peter Blei. Auf Erkundungstour im Harz erkundeten sie den barocken Prachtbau des Ballenstedter Schlosses samt dazugehörigem Park...
Der älteste Teil des heutigen Schlossparks ist wahrscheinlich der seit 1710 nachweisbare, regelmäßig angelegte Obst- und Küchengarten unterhalb des Schlosses.
Nach 1765 wurde der Parkteil westlich des Schlosses im englischen Landschaftsstil gestaltet. Wenig später kamen zahlreichen Gehölzpflanzungen und Teiche hinzu.
Herausragendes Parkelement ist die in den Landschaftspark eingebettete, am Nordhang liegende Wasserachse mit den fünf Wasserbassins und der imposanten Drachenfontäne aus Zinkguss. Die Achse wurde 1858 nach Entwürfen von Peter Joseph Lenné (1789 - 1866) angelegt. In dieser Zeit entstanden auch die Terrassen und Treppen. Zu den Sehenswürdigkeiten des Parks gehören außerdem die sanierte Schlossmühle, 1785 und der gusseiserne Löwe von Gottfried Schadow, um 1825.
Vom hoch gelegenen Schloss, einer barocken Dreiflügelanlage, im Wesentlichen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, mit dem erhalten gebliebenen Turm der einstigen romanischen Stiftskirche aus dem 11. Jahrhundert, in der Turmkapelle befindet sich das Grabmal Albrecht des Bären, ergeben sich reizvolle Ausblicke in den Park und die umliegende Harzlandschaft sowie zum Jagdschlösschen "Röhrkopf" ,1770.
Die Kastanienallee ist der repräsentativste Straßenzug Ballenstedts und verbindet die Altstadt mit Schloss und Park.
Karin Lehmann und Peter Blei
Autor: redDer älteste Teil des heutigen Schlossparks ist wahrscheinlich der seit 1710 nachweisbare, regelmäßig angelegte Obst- und Küchengarten unterhalb des Schlosses.
Nach 1765 wurde der Parkteil westlich des Schlosses im englischen Landschaftsstil gestaltet. Wenig später kamen zahlreichen Gehölzpflanzungen und Teiche hinzu.
Herausragendes Parkelement ist die in den Landschaftspark eingebettete, am Nordhang liegende Wasserachse mit den fünf Wasserbassins und der imposanten Drachenfontäne aus Zinkguss. Die Achse wurde 1858 nach Entwürfen von Peter Joseph Lenné (1789 - 1866) angelegt. In dieser Zeit entstanden auch die Terrassen und Treppen. Zu den Sehenswürdigkeiten des Parks gehören außerdem die sanierte Schlossmühle, 1785 und der gusseiserne Löwe von Gottfried Schadow, um 1825.
Vom hoch gelegenen Schloss, einer barocken Dreiflügelanlage, im Wesentlichen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, mit dem erhalten gebliebenen Turm der einstigen romanischen Stiftskirche aus dem 11. Jahrhundert, in der Turmkapelle befindet sich das Grabmal Albrecht des Bären, ergeben sich reizvolle Ausblicke in den Park und die umliegende Harzlandschaft sowie zum Jagdschlösschen "Röhrkopf" ,1770.
Die Kastanienallee ist der repräsentativste Straßenzug Ballenstedts und verbindet die Altstadt mit Schloss und Park.
Karin Lehmann und Peter Blei



































