Fr, 11:53 Uhr
29.08.2014
Kein Pumpspeicherwerk nach Großfurra
Thüringens Landtagsmitglied Scherer spricht sich erneut gegen Pumpspeicherwerk bei Sondewrshausen zwischen Großfurra und Kleinfurra aus. Gewinnerzielung nicht auf dem Rücken der Stromverbraucher...
Der Landtagsabgeordnete für den Kyffhäuserkreis I Manfred Scherer (CDU) hat sich anlässlich einer öffentlichen Bürgersprechstunde erneut gegen den Bau eines Pumpspeicherkraftwerkes im Bereich der Ortsteile Großfurra und Immenrode ausgesprochen.
Scherer betonte im Rahmen der Diskussionsrunde, dass die Speicherleistung der in Deutschland vorhandenen Pumpspeicherwerke bereits jetzt schon nicht mehr ausgelastet sei. Der örtliche Landtagsabgeordnete verwies weiter darauf, dass die Wirtschaftlichkeit der Pumpspeicherkraftwerke seit der Energiewende ohnehin nicht mehr gegeben sein dürfte und schon vor diesem Hintergrund weitere Pumpspeicherkraftwerke nicht notwendig sind. Weiter Scherer wörtlich: Es drängt sich der starke Verdacht auf, dass hier Gewinnerzielung allein auf dem Rücken der Stromverbraucher stattfinden soll.
Überdies verwies Manfred Scherer darauf, dass mit dem Bau des Pumpspeicherkraftwerkes massive und nicht wieder gut zu machende Eingriffe in die Landschaft verbunden seien. Dies sei nicht hinnehmbar, erklärte Scherer.
Schließlich forderte Scherer eine noch intensivere Einbindung und stärkere Berücksichtigung der Anwohnerinteressen. Ein Pumpspeicherkraftwerk gegen den Willen der Anwohner darf es letztlich nicht geben., so Scherer. Dies hat der Landtagsabgeordnete auch in einem Brief an das für die Thematik zuständige Thüringer Landesverwaltungsamt zum Ausdruck gebracht.
Autor: khhDer Landtagsabgeordnete für den Kyffhäuserkreis I Manfred Scherer (CDU) hat sich anlässlich einer öffentlichen Bürgersprechstunde erneut gegen den Bau eines Pumpspeicherkraftwerkes im Bereich der Ortsteile Großfurra und Immenrode ausgesprochen.
Scherer betonte im Rahmen der Diskussionsrunde, dass die Speicherleistung der in Deutschland vorhandenen Pumpspeicherwerke bereits jetzt schon nicht mehr ausgelastet sei. Der örtliche Landtagsabgeordnete verwies weiter darauf, dass die Wirtschaftlichkeit der Pumpspeicherkraftwerke seit der Energiewende ohnehin nicht mehr gegeben sein dürfte und schon vor diesem Hintergrund weitere Pumpspeicherkraftwerke nicht notwendig sind. Weiter Scherer wörtlich: Es drängt sich der starke Verdacht auf, dass hier Gewinnerzielung allein auf dem Rücken der Stromverbraucher stattfinden soll.
Überdies verwies Manfred Scherer darauf, dass mit dem Bau des Pumpspeicherkraftwerkes massive und nicht wieder gut zu machende Eingriffe in die Landschaft verbunden seien. Dies sei nicht hinnehmbar, erklärte Scherer.
Schließlich forderte Scherer eine noch intensivere Einbindung und stärkere Berücksichtigung der Anwohnerinteressen. Ein Pumpspeicherkraftwerk gegen den Willen der Anwohner darf es letztlich nicht geben., so Scherer. Dies hat der Landtagsabgeordnete auch in einem Brief an das für die Thematik zuständige Thüringer Landesverwaltungsamt zum Ausdruck gebracht.

