Mi, 18:42 Uhr
27.08.2014
Es wird zu viel versprochen
Im Zuge einer Veranstaltung zum Thema Infrastruktur äußerte sich in dieser Woche Verkehrsminister Christian Carius auch zur Situation an der B243. Am 5. September wird der neu gestaltete Teil der Bundesstraße auf niedersächsischer Seite frei gegeben...
Ab September ist dadurch mit einem deutlich höheren Verkehrsaufkommen auf der Straße zu rechnen. Das betrifft hier im Landkreis insbesondere die Menschen in Günzerode, Mackenrode und Holbach.
Angela Hummitzsch, Direktkandidatin der Linken für den Thüringer Landtag dazu: Minister Carius blieb ein klares Bekenntnis zum Nachtfahrverbot oder zu Geschwindigkeitsbeschränkungen in den Orten schuldig. Er nimmt damit gesundheitliche Belastungen und sinkende Lebensqualität der Menschen, die entlang der B243 leben in Kauf. Das zum Beispiel in Günzerode immer mehr Häuser zum Verkauf stehen, zeigt, dass die Belastungsgrenze der Einwohnerinnen und Einwohner längst überschritten ist.
Ohnehin können solche Maßnahmen nur vorübergehende Lösungen sein, heißt es weiter. Wichtig seien ein zügiges Vorantreiben der Planungen und ein schnellstmöglicher Baubeginn auf der Thüringer Seite. Ich stehe dabei an der Seite der Menschen und erwarte, dass die Landesregierung Druck in Richtung Berlin aufbaut, bekräftigt die Werthersche Gemeinderätin Hummitzsch.
Positiv bewertet Angela Hummitzsch, die Zusage, die Gemeinden und den Landkreis bei der Herabstufung von Straßen finanziell zu unterstützen. Der Unterhalt von herabgestuften Straßen stellt die Kommunen vor große Herausforderungen, von grundhaften Sanierungen ganz zu schweigen, betont die Kandidatin. Doch bleibt sie mißtrauisch: In Wahlkampfzeiten wird viel versprochen. Wäre es dem Minister ernst, hätte er den Kommunen bereits in der Vergangenheit Unterstützung zukommen lassen können. Diese wurden bisher jedoch mit den Kosten allein gelassen. Ich werde mich im Landtag deshalb dafür einsetzen, dass den Gemeinden und Landkreisen bei der Herabstufung von Straßen auch die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt werden, denn viele Ort und auch der Landkreis können die nötigen Eigenmittel in Höhe von 10 % nicht aufbringen, bekräftigt Hummitzsch abschließend.
Autor: redAb September ist dadurch mit einem deutlich höheren Verkehrsaufkommen auf der Straße zu rechnen. Das betrifft hier im Landkreis insbesondere die Menschen in Günzerode, Mackenrode und Holbach.
Angela Hummitzsch, Direktkandidatin der Linken für den Thüringer Landtag dazu: Minister Carius blieb ein klares Bekenntnis zum Nachtfahrverbot oder zu Geschwindigkeitsbeschränkungen in den Orten schuldig. Er nimmt damit gesundheitliche Belastungen und sinkende Lebensqualität der Menschen, die entlang der B243 leben in Kauf. Das zum Beispiel in Günzerode immer mehr Häuser zum Verkauf stehen, zeigt, dass die Belastungsgrenze der Einwohnerinnen und Einwohner längst überschritten ist.
Ohnehin können solche Maßnahmen nur vorübergehende Lösungen sein, heißt es weiter. Wichtig seien ein zügiges Vorantreiben der Planungen und ein schnellstmöglicher Baubeginn auf der Thüringer Seite. Ich stehe dabei an der Seite der Menschen und erwarte, dass die Landesregierung Druck in Richtung Berlin aufbaut, bekräftigt die Werthersche Gemeinderätin Hummitzsch.
Positiv bewertet Angela Hummitzsch, die Zusage, die Gemeinden und den Landkreis bei der Herabstufung von Straßen finanziell zu unterstützen. Der Unterhalt von herabgestuften Straßen stellt die Kommunen vor große Herausforderungen, von grundhaften Sanierungen ganz zu schweigen, betont die Kandidatin. Doch bleibt sie mißtrauisch: In Wahlkampfzeiten wird viel versprochen. Wäre es dem Minister ernst, hätte er den Kommunen bereits in der Vergangenheit Unterstützung zukommen lassen können. Diese wurden bisher jedoch mit den Kosten allein gelassen. Ich werde mich im Landtag deshalb dafür einsetzen, dass den Gemeinden und Landkreisen bei der Herabstufung von Straßen auch die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt werden, denn viele Ort und auch der Landkreis können die nötigen Eigenmittel in Höhe von 10 % nicht aufbringen, bekräftigt Hummitzsch abschließend.

