Fr, 16:52 Uhr
15.08.2014
nnz-Interview: Suchtfaktor Nordhausen
Mit Georg Potrebitsch, Mitglied des Power Horse Triathlon Teams um Challenge Roth-Sieger Timo Bracht, startet am 24. August auch der Titelverteidiger erneut bei der zweiten Auflage des ICAN Nordhausen Germany. Trotz einer bisher noch nicht optimalen Saison möchte der Deutsche Langdistanzmeister aus dem Jahr 2011 bei einem seiner Lieblingsrennen seinen Titel verteidigen. Im nnz-Interview spricht der in Gladbeck lebende gebürtige Russe über seine Vorbereitung in Minsk, den besonderen Reiz des ICAN sowie seine Konkurrenten im Kampf um einen erneuten Sieg im Südharz.
nnz: Welches Fazit ziehen Sie aus der bisherigen Saison?
Georg Potrebitsch: In der ersten Saisonhälfte kam leider ziemlich viel Pech dazu. Erkältungen, Entzündungen, und technische Probleme waren nicht sehr produktiv für die Topleistungen, mein bestes Rennen war der Ironman 70.3 Norwegen mit Platz vier. Die Trainingsergebnisse im Winter und im Sommer waren so gut wie noch nie. Das Quäntchen Glück hat mir gefehlt, diese Leistungen auch im Rennen umzusetzen. Das soll nun aber in der zweiten Saisonhälfte gelingen.
nnz: Wie verliefen für Sie die letzten Wochen nach dem Ironman UK am 19. Juli, den Sie vorzeitig abbrechen mussten?
Georg Potrebitsch: Nach dem Rennen in Großbritannien habe ich meinem Körper ein paar Wochen Erholung gegönnt. Eine entzündete Wunde am Fuß, die ich mir kurz vor dem Rennen geholt habe, musste erst richtig verheilen. Das alles braucht seine Zeit. Diese Zeit habe ich genutzt und war zum ersten mal zu Besuch bei Freunden in Minsk, Belarus. Hier wurde auch ordentlich trainiert. Es gibt in Minsk fantastische Seen und 50 Meter Schwimmbäder, man kann auch gut laufen. Nur mit dem Radfahrtraining tut man sich in der zwei Millionen Einwohner Stadt noch schwer.
nnz: Was war für Sie ausschlaggebend wieder in Nordhausen zu starten?
Georg Potrebitsch: Ich habe nicht lange überlegt, wieder nach Nordhausen zu kommen! Das Organisationsteam um Ulrich Konschak macht eine hervorragende Arbeit. Der Ort für einen Triathlon-Wettkampf wurde wirklich sehr passend gewählt. Diese einzigartige Landschaft wie auf Mallorca und die vielen positiv eingestimmten Zuschauer entlang der Strecke, das alles hat einen Suchtfaktor und macht einfach Spaß wieder beim ICAN Nordhausen zu starten.
nnz: Welche Erwartungen und Ziele haben Sie als Titelverteidiger beim ICAN in diesem Jahr?
Georg Potrebitsch: Es wäre natürlich schön meinen Titel beim ICAN Nordhausen wieder zu verteidigen. Den starken Portugiesen José Estrangeiro kann ich selbst nicht richtig einschätzen, aber sollte ihn natürlich nicht unterschätzen. Henry Beck hat aufsteigende Form und Markus Liebelt sollte man nicht aus den Augen verlieren. Die Konkurrenz wird mir das Leben so schwer wie möglich machen.
nnz: Da Sie im Vorjahr schon die Premiere mitgemacht haben und gewannen, kennen Sie die Strecke vor Ort. Was für ein Rennen erwarten Sie?
Georg Potrebitsch: Letztes Jahr habe ich sofort beim Schwimmen den sechsten Gang eingeschaltet und diese eine Minute Vorsprung auf Per Bittner bis zum Finish gehalten. Man kann aber auch beim Radfahren oder Laufen sehr viel Zeit gewinnen oder auch verlieren, da die Strecken auf der Mitteldistanz schön hügelig” sind. Es wird spannend bis zum Schluss.
nnz: Wie sieht Ihre weitere Saisonplanung nach dem ICAN Nordhausen aus?
Georg Potrebitsch: Nach dem ICAN kommt für mich noch die Challenge Almere-Amsterdam, 2014 gleichzeitig die ITU Europameisterschaft auf der Langdistanz. Auch hier möchte ich wieder angreifen. Weitere Rennen sind in der Planung.
nnz: Vielen Dank für das Gespräch.
Autor: rednnz: Welches Fazit ziehen Sie aus der bisherigen Saison?
Georg Potrebitsch: In der ersten Saisonhälfte kam leider ziemlich viel Pech dazu. Erkältungen, Entzündungen, und technische Probleme waren nicht sehr produktiv für die Topleistungen, mein bestes Rennen war der Ironman 70.3 Norwegen mit Platz vier. Die Trainingsergebnisse im Winter und im Sommer waren so gut wie noch nie. Das Quäntchen Glück hat mir gefehlt, diese Leistungen auch im Rennen umzusetzen. Das soll nun aber in der zweiten Saisonhälfte gelingen.
nnz: Wie verliefen für Sie die letzten Wochen nach dem Ironman UK am 19. Juli, den Sie vorzeitig abbrechen mussten?
Georg Potrebitsch: Nach dem Rennen in Großbritannien habe ich meinem Körper ein paar Wochen Erholung gegönnt. Eine entzündete Wunde am Fuß, die ich mir kurz vor dem Rennen geholt habe, musste erst richtig verheilen. Das alles braucht seine Zeit. Diese Zeit habe ich genutzt und war zum ersten mal zu Besuch bei Freunden in Minsk, Belarus. Hier wurde auch ordentlich trainiert. Es gibt in Minsk fantastische Seen und 50 Meter Schwimmbäder, man kann auch gut laufen. Nur mit dem Radfahrtraining tut man sich in der zwei Millionen Einwohner Stadt noch schwer.
nnz: Was war für Sie ausschlaggebend wieder in Nordhausen zu starten?
Georg Potrebitsch: Ich habe nicht lange überlegt, wieder nach Nordhausen zu kommen! Das Organisationsteam um Ulrich Konschak macht eine hervorragende Arbeit. Der Ort für einen Triathlon-Wettkampf wurde wirklich sehr passend gewählt. Diese einzigartige Landschaft wie auf Mallorca und die vielen positiv eingestimmten Zuschauer entlang der Strecke, das alles hat einen Suchtfaktor und macht einfach Spaß wieder beim ICAN Nordhausen zu starten.
nnz: Welche Erwartungen und Ziele haben Sie als Titelverteidiger beim ICAN in diesem Jahr?
Georg Potrebitsch: Es wäre natürlich schön meinen Titel beim ICAN Nordhausen wieder zu verteidigen. Den starken Portugiesen José Estrangeiro kann ich selbst nicht richtig einschätzen, aber sollte ihn natürlich nicht unterschätzen. Henry Beck hat aufsteigende Form und Markus Liebelt sollte man nicht aus den Augen verlieren. Die Konkurrenz wird mir das Leben so schwer wie möglich machen.
nnz: Da Sie im Vorjahr schon die Premiere mitgemacht haben und gewannen, kennen Sie die Strecke vor Ort. Was für ein Rennen erwarten Sie?
Georg Potrebitsch: Letztes Jahr habe ich sofort beim Schwimmen den sechsten Gang eingeschaltet und diese eine Minute Vorsprung auf Per Bittner bis zum Finish gehalten. Man kann aber auch beim Radfahren oder Laufen sehr viel Zeit gewinnen oder auch verlieren, da die Strecken auf der Mitteldistanz schön hügelig” sind. Es wird spannend bis zum Schluss.
nnz: Wie sieht Ihre weitere Saisonplanung nach dem ICAN Nordhausen aus?
Georg Potrebitsch: Nach dem ICAN kommt für mich noch die Challenge Almere-Amsterdam, 2014 gleichzeitig die ITU Europameisterschaft auf der Langdistanz. Auch hier möchte ich wieder angreifen. Weitere Rennen sind in der Planung.
nnz: Vielen Dank für das Gespräch.


