Fr, 08:35 Uhr
15.08.2014
Waldbesucher stehen unter Beobachtung
Viele Waldbesucher und Naturfreunde freuen sich, wenn sie in der Natur, scheinbar unbemerkt, Wildtiere beobachten können. Tatsächlich dürften die Tiere des Waldes den Menschen schon längst wahrgenommen haben, verfügen sie doch über einen hervorragend ausgebildeten Seh-, Geruchs- und Hörsinn...
Diesen brauchen sie, um möglichen Fressfeinden und Widersachern frühzeitig aus dem Weg zu gehen. Einzig Vögel können relativ schlecht riechen, dafür ausgezeichnet sehen. Überhaupt äugen, so der jagdliche Fachbegriff, Wildtiere wie Hirsch, Reh, Fuchs oder Wolf weitgehend die Farbpalette des Menschen. Mehr noch, viele Wildtiere, auch Vögel, nehmen ultraviolettes Licht, für den Menschen unsichtbar, wahr und können damit Wärmequellen sehen.
Wildtiere und auch Jagdhunde sind hingegen rot-grün-blind. Deshalb können sich Jäger in leucht-orange kleiden, das Wild erkennt, im Gegensatz zum Mensch, diese Warnfarbe nicht, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Rot- und Rehwild sind Dank großer Pupillen auch ausgesprochen gute Dämmerungsseher. Speziell zu diesen Tageszeiten sehen diese Tiere 100-mal besser als der Mensch und vieles sogar in Farbe. Greifvögel haben Augen die wie ein Fernglasobjektiv geformt sind.
Mit diesem Trick können sie über Kilometer hinweg aus luftiger Höhe kleinste Beutetiere wahrnehmen. Nicht nur, dass Greifvögel bis zu 150 Einzelbilder je Sekunde erfassen, auch sie übertreffen die Sehleistung des Menschen locker um das Fünffache. Waldbesucher dürfen also getrost damit rechnen, dass schon bei den ersten Schritten im Wald, und seien sie noch so heimlich, dutzende große und kleine Augen auf sie gerichtet sind.
Autor: enDiesen brauchen sie, um möglichen Fressfeinden und Widersachern frühzeitig aus dem Weg zu gehen. Einzig Vögel können relativ schlecht riechen, dafür ausgezeichnet sehen. Überhaupt äugen, so der jagdliche Fachbegriff, Wildtiere wie Hirsch, Reh, Fuchs oder Wolf weitgehend die Farbpalette des Menschen. Mehr noch, viele Wildtiere, auch Vögel, nehmen ultraviolettes Licht, für den Menschen unsichtbar, wahr und können damit Wärmequellen sehen.
Wildtiere und auch Jagdhunde sind hingegen rot-grün-blind. Deshalb können sich Jäger in leucht-orange kleiden, das Wild erkennt, im Gegensatz zum Mensch, diese Warnfarbe nicht, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Rot- und Rehwild sind Dank großer Pupillen auch ausgesprochen gute Dämmerungsseher. Speziell zu diesen Tageszeiten sehen diese Tiere 100-mal besser als der Mensch und vieles sogar in Farbe. Greifvögel haben Augen die wie ein Fernglasobjektiv geformt sind.
Mit diesem Trick können sie über Kilometer hinweg aus luftiger Höhe kleinste Beutetiere wahrnehmen. Nicht nur, dass Greifvögel bis zu 150 Einzelbilder je Sekunde erfassen, auch sie übertreffen die Sehleistung des Menschen locker um das Fünffache. Waldbesucher dürfen also getrost damit rechnen, dass schon bei den ersten Schritten im Wald, und seien sie noch so heimlich, dutzende große und kleine Augen auf sie gerichtet sind.

