Mi, 13:57 Uhr
13.08.2014
Achtfach gestochen
Das bei symbolischen Spatenstichen schon mal drei, vier oder fünf Spaten bereitstehen, ist derzeit durchaus üblich. In der Geseniusstraße in Nordhausen standen am Mittag acht Arbeitsgeräte parat...
18 Monate hatte es von den ersten Kontakten des Internationale Bildungs- und Sozialwerkes mit der Stadtverwaltung bis zum heutigen Tag gedauert. Für eine Verwaltung eine relativ kurze Zeit, für einen Investor das Gegenteil.
Doch nun kann es auf dem Gelände des ehemaligen Kraftverkehrs losgehen mit dem Bau eines Seniorenwohn- und Pflegezentrums. "Wir freuen uns, dass das Internationale Bildungs- und Sozialwerk Mut gezeigt hat: Einer unansehnlichen toten Brache, einem Ärgernis für viele Nordhäuserinnen und Nordhäuser, wurde neues Leben eingehaucht. Wo früher Unkraut wucherte, werden Menschen einen neuen Lebensmittelpunkt haben, inmitten von Blumen und Bäumen", sagte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh.
Zuvor hatte Bildungswerk-Finanzvorstand Prof. Dr. Heinrich Schnatman die Motive für das Engagements des Vereins skizziert. In der Nähe des bisherigen Standortes sollten mit dem Zentrum Synergien geschaffen werden. So wird 200 Meter Luftlinie entfernt dann für die 74 älteren und pflegebedürftigen Menschen zum Beispiel gekocht. Auf einen Caterer verzichte man bewusst, sagte Schnatmann.
Bis dahin werden allerdings noch rund 14 Monate Bauzeit vergehen, wenn das Wetter im Winter mitspielt. Bis zum heutigen Spatenstich gab es schon jede Menge zu tun auf den 11.000 Quadratmetern. Der Boden musste sowohl nach den Überbleibseln des Zweiten Weltkrieges, als auch nach eventueller Kontamination abgesucht werden. "Gefunden haben die Bauleute rund 11.000 Metallstücke, vom einfachen Nagel bis hin zum Stahlhelm", beschreibt der Finanzvorstand.
Finanziert wird das Vorhaben von der Nordhäuser Kreissparkasse. Deren Vorstand Wolfgang Asche lobte die bisherige Zusammenarbeit mit dem Bildungs- und Sozialwerk bei anderen Vorhaben und wünschte dem Baugeschehen einen unfallfreien Verlauf. Das neue Seniorenwohn- und Pflegezentrum wird über komfortable seniorengerechte Einzelzimmer mit eigenem Bad/WC verfügen. In jedem Wohnbereich wird es zusätzlich ein großzügiges Wellnessbad geben. Jedes Zimmer wird einen eigenen Balkon oder eine Terrasse erhalten. Gemeinschaftsräume für die Einnahme von Speisen, für gemütliche Spiel- oder Klönrunden, für das tägliche Studieren der Zeitungen oder kreative und therapeutische Angebote sind geplant.
Ebenso werden geräumige und überdachte Terrassen zum Verweilen einladen. Die trägereigene Küche sowie die im Haus befindliche Cafeteria werden sich auf ein ausgewogenes Speisenangebot einstellen.
Um das Haus wird eine Gartenanlage angelegt. Duft- und Sinnesbeete bieten Gelegenheit zum Entspannen und Erholen. Bewohner können hier auch gerne ihrem gärtnerischen Hobby nachgehen und sich um Blumen und Pflanzen kümmern.
70 neue Arbeitsplätze werden an der Geseniusstraße entstehen. Interessenten können sich schon jetzt bewerben. Alle notwendigen Informationen dazu gibt es unter www.int-bsw.de.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red18 Monate hatte es von den ersten Kontakten des Internationale Bildungs- und Sozialwerkes mit der Stadtverwaltung bis zum heutigen Tag gedauert. Für eine Verwaltung eine relativ kurze Zeit, für einen Investor das Gegenteil.
Doch nun kann es auf dem Gelände des ehemaligen Kraftverkehrs losgehen mit dem Bau eines Seniorenwohn- und Pflegezentrums. "Wir freuen uns, dass das Internationale Bildungs- und Sozialwerk Mut gezeigt hat: Einer unansehnlichen toten Brache, einem Ärgernis für viele Nordhäuserinnen und Nordhäuser, wurde neues Leben eingehaucht. Wo früher Unkraut wucherte, werden Menschen einen neuen Lebensmittelpunkt haben, inmitten von Blumen und Bäumen", sagte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh.
Zuvor hatte Bildungswerk-Finanzvorstand Prof. Dr. Heinrich Schnatman die Motive für das Engagements des Vereins skizziert. In der Nähe des bisherigen Standortes sollten mit dem Zentrum Synergien geschaffen werden. So wird 200 Meter Luftlinie entfernt dann für die 74 älteren und pflegebedürftigen Menschen zum Beispiel gekocht. Auf einen Caterer verzichte man bewusst, sagte Schnatmann.
Bis dahin werden allerdings noch rund 14 Monate Bauzeit vergehen, wenn das Wetter im Winter mitspielt. Bis zum heutigen Spatenstich gab es schon jede Menge zu tun auf den 11.000 Quadratmetern. Der Boden musste sowohl nach den Überbleibseln des Zweiten Weltkrieges, als auch nach eventueller Kontamination abgesucht werden. "Gefunden haben die Bauleute rund 11.000 Metallstücke, vom einfachen Nagel bis hin zum Stahlhelm", beschreibt der Finanzvorstand.
Finanziert wird das Vorhaben von der Nordhäuser Kreissparkasse. Deren Vorstand Wolfgang Asche lobte die bisherige Zusammenarbeit mit dem Bildungs- und Sozialwerk bei anderen Vorhaben und wünschte dem Baugeschehen einen unfallfreien Verlauf. Das neue Seniorenwohn- und Pflegezentrum wird über komfortable seniorengerechte Einzelzimmer mit eigenem Bad/WC verfügen. In jedem Wohnbereich wird es zusätzlich ein großzügiges Wellnessbad geben. Jedes Zimmer wird einen eigenen Balkon oder eine Terrasse erhalten. Gemeinschaftsräume für die Einnahme von Speisen, für gemütliche Spiel- oder Klönrunden, für das tägliche Studieren der Zeitungen oder kreative und therapeutische Angebote sind geplant.
Ebenso werden geräumige und überdachte Terrassen zum Verweilen einladen. Die trägereigene Küche sowie die im Haus befindliche Cafeteria werden sich auf ein ausgewogenes Speisenangebot einstellen.
Um das Haus wird eine Gartenanlage angelegt. Duft- und Sinnesbeete bieten Gelegenheit zum Entspannen und Erholen. Bewohner können hier auch gerne ihrem gärtnerischen Hobby nachgehen und sich um Blumen und Pflanzen kümmern.
70 neue Arbeitsplätze werden an der Geseniusstraße entstehen. Interessenten können sich schon jetzt bewerben. Alle notwendigen Informationen dazu gibt es unter www.int-bsw.de.
Peter-Stefan Greiner









