Di, 20:08 Uhr
11.05.2004
Zehn Jahre für die Region
Zehn Jahre für die Region (Foto: nnz)
Nordhausen (nnz). In Nordhausen ist heute Geburtstag gefeiert worden. Zehn Jahre Arbeits- und Wirtschaftsförderung liegen hinter der GfAW. Aus diesem Anlaß ist am Abend Bilanz gezogen worden und wurde ein kleiner Ausblick gewährt.Regionalstellenleiterin Brigitte Freiberg (siehe nnz-Foto) begrüßte Gäste aus Politik und Wirtschaft, unter ihnen Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz und Landrat Joachim Claus (beide CDU). Die Bilanz über 10 Jahre GfAW zog deren Geschäftsführer Herbert Grauel. Man habe in Thüringen Pionierarbeit geleistet, seit zehn Jahren dort, wo sie auf dem schnellsten Wege Früchte trage, in den Regionen. Vor Ort zu sein, das sei der richtige Weg gewesen, so Grauel. Zahlreiche Informationsveranstaltungen, eine Fachkonferenz im Gründungsjahr, eine enge Zusammenarbeit mit Verwaltungen, Unternehmen, Arbeitsamt und Bildungsträgern habe die Arbeit von Brigitte Freiberg und ihren Mitarbeitern gekennzeichnet. Auch die Etablierung eines Regionalbeirates hätte sich in den zurückliegenden Jahren bewährt.
Einige Meilensteine seien zum Beispiel die Gewährung von Fördermitteln für den Rückbau und die Entflechtung der Deusa in Bleicherode oder verschiedener Projekte in Sondershausen gewesen. Hier seien mehrere Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt worden.
Auch Jürgen Reinholz hält die Präsenz der Fördergesellschaft in der Region für richtig und wichtig, schließlich sei von zentraler Stelle aus nicht immer alles richtig zu beeinflussen. Er konstatierte der GfAW, dass ihre Arbeitsmarktpolitik an Qualität in den vergangenen Jahren zugelegt habe. Trotz alle dem gab Reinholz zu bedenken, der erste Arbeitsmarkt habe für ihn in Thüringen oberste Priorität.
Für die kompetente Zusammenarbeit dankten Landrat Joachim Claus und die Geschäftführerin der Nordhäuser Agentur für Arbeit, Dr. Simone Simon. Die Akteure, die sich in dem Regionalbeirat zusammengeschlossen hätten, würden über die politischen Kreisgrenzen hinaus agieren. Das habe und das wird auch weiterhin Vorteile bringen.
Wer sich über die Arbeit der GfAW ausführlich informieren will, der kann das im Internet gern tun.

