Do, 10:47 Uhr
10.07.2014
Exponate des Monats
Ab Juli werden die städtischen Museen Tabakspeicher, Kunsthaus und Flohburg jeden Monat ein besonderes Exponat präsentieren. Die Flohburg macht den Anfang mit den Kriegstagebüchern des Friedrich Reinboth. Sie schildern authentische Eindrücke aus dem Ersten Weltkrieg...
Die Kriegstagebücher stehen im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Sonderausstellung Nordhausen und der Erste Weltkrieg, die am 1. August, um 10 Uhr, eröffnet wird.
Vorgestellt werden die Kriegstagebücher oder Kriegs-Notizbücher von Unteroffizier Friedrich Reinboth, die die Familie Walther Reinboth zur Verfügung stellte, sagte Museumsleiterin Dr. Cornelia Klose. Dem Aufruf nach Sachzeugnissen zum Thema Erster Weltkrieg in Verbindung mit Nordhausen seien zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gefolgt. So habe man jetzt für die Sonderausstellung einige Kriegstagebücher, die authentisch über diese Zeit berichten, erklärt sie.
Friedrich Reinboth wurde am 26. September 1891 in Nordhausen am Harz geboren und diente im Husaren –Regiment Landgraf Friedrich II. von Hessen - Homburg Nr.14, dass erst in Frankreich und später in Polen, Litauen und der Ukraine eingesetzt wurde. Die Kriegs-Notizbücher enthalten viele Einträge von 1914 bis 1917. In dieser Zeit erlebt er die Mobilmachung sowie Kämpfe an der West – und an der Ostfront. Er fällt am 21.03.1918 in einem Gefecht in der Ukraine.
Seit dem 17. Jahrhundert mit der Herausbildung stehender Heere war es üblich, Parolebücher zu führen.1850 legte ein preußischer Kriegsminister fest, im Kriege offizielle Tagebücher zu führen und alle wesentlichen Handlungen festzuhalten. Schriftliche Nachweise von Kommandos werden heute noch als offizielle Kriegstagebücher geführt. Inoffizielle Kriegstagebücher dagegen sind Aufzeichnungen privater Personen wie Soldaten oder Offiziere über ihre täglichen Erfahrungen und Erlebnisse während eines Krieges.
Gefördert wird das Projekt Nordhausen und der Erste Weltkrieg im Rahmen des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN auf Initiative von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.
Autor: redDie Kriegstagebücher stehen im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Sonderausstellung Nordhausen und der Erste Weltkrieg, die am 1. August, um 10 Uhr, eröffnet wird.
Vorgestellt werden die Kriegstagebücher oder Kriegs-Notizbücher von Unteroffizier Friedrich Reinboth, die die Familie Walther Reinboth zur Verfügung stellte, sagte Museumsleiterin Dr. Cornelia Klose. Dem Aufruf nach Sachzeugnissen zum Thema Erster Weltkrieg in Verbindung mit Nordhausen seien zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gefolgt. So habe man jetzt für die Sonderausstellung einige Kriegstagebücher, die authentisch über diese Zeit berichten, erklärt sie.
Friedrich Reinboth wurde am 26. September 1891 in Nordhausen am Harz geboren und diente im Husaren –Regiment Landgraf Friedrich II. von Hessen - Homburg Nr.14, dass erst in Frankreich und später in Polen, Litauen und der Ukraine eingesetzt wurde. Die Kriegs-Notizbücher enthalten viele Einträge von 1914 bis 1917. In dieser Zeit erlebt er die Mobilmachung sowie Kämpfe an der West – und an der Ostfront. Er fällt am 21.03.1918 in einem Gefecht in der Ukraine.
Seit dem 17. Jahrhundert mit der Herausbildung stehender Heere war es üblich, Parolebücher zu führen.1850 legte ein preußischer Kriegsminister fest, im Kriege offizielle Tagebücher zu führen und alle wesentlichen Handlungen festzuhalten. Schriftliche Nachweise von Kommandos werden heute noch als offizielle Kriegstagebücher geführt. Inoffizielle Kriegstagebücher dagegen sind Aufzeichnungen privater Personen wie Soldaten oder Offiziere über ihre täglichen Erfahrungen und Erlebnisse während eines Krieges.
Gefördert wird das Projekt Nordhausen und der Erste Weltkrieg im Rahmen des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN auf Initiative von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.


