Fr, 08:55 Uhr
04.07.2014
Ordensbruder verschenkt Lotterie-Jackpot
Es ist wie ein Geschenk des Himmels: Roy Cockrum gewinnt 259,8 Millionen Dollar im Powerball-Jackpot in den USA – behalten wird er den Geldsegen jedoch nicht. Der Ordensbruder aus Tennessee hat ein Armutsgelübde abgelegt.
Welchen Traum würden Sie sich für knapp 260 Millionen Dollar, rund 191 Millionen Euro, erfüllen? Ein großes Eigenheim, eine lange Weltreise, ein Fuhrpark mit Luxuskarossen (hier gibt es weitere Ideen)? Solche Überlegungen hätte sicherlich fast jeder – nicht aber Roy Cockrum. Der 58-Jährige aus Tennessee wird den Millionen-Scheck nicht für sich selbst einlösen. Bruder Roy war 20 Jahre lang Schauspieler beim Theater und Fernsehen, entschied sich danach jedoch für ein Leben als Ordensmitglied der "Society of St. John the Evangelist".
Auf der Pressekonferenz informierte der Amerikaner, dass er von dem Gewinn nur so viel behalten wolle, um sich eine bescheidene Rente zu sichern. Den Rest des Millionengewinns wolle er spenden, hauptsächlich an die darstellenden Künste. Um sicherzustellen, dass jeder einzelne Penny des Gewinns ein Segen für den Empfänger sein werde, überlege er auch, eine eigene Stiftung zu gründen.
Autor: redWelchen Traum würden Sie sich für knapp 260 Millionen Dollar, rund 191 Millionen Euro, erfüllen? Ein großes Eigenheim, eine lange Weltreise, ein Fuhrpark mit Luxuskarossen (hier gibt es weitere Ideen)? Solche Überlegungen hätte sicherlich fast jeder – nicht aber Roy Cockrum. Der 58-Jährige aus Tennessee wird den Millionen-Scheck nicht für sich selbst einlösen. Bruder Roy war 20 Jahre lang Schauspieler beim Theater und Fernsehen, entschied sich danach jedoch für ein Leben als Ordensmitglied der "Society of St. John the Evangelist".
Alles für die darstellenden Künste
Die "Society of St. John the Evangelist" ist ein Männerorden der anglikanischen Gemeinschaft. Er wurde 1866 in Oxford, England, gegründet. Laut den Lebensregeln des Ordens wird von seinen Mitgliedern erwartet, dass diese – im Geiste Jesus Christus – jedem persönlichen Besitz abschwören. Trotz dieses Armutsgelübdes ist es den Brüdern von der Church of England gestattet, das Glücksspiel auf harmlose Weise zu genießen – Cockrum hat durch sein Handeln somit gegen keine kirchlichen Regeln verstoßen.Auf der Pressekonferenz informierte der Amerikaner, dass er von dem Gewinn nur so viel behalten wolle, um sich eine bescheidene Rente zu sichern. Den Rest des Millionengewinns wolle er spenden, hauptsächlich an die darstellenden Künste. Um sicherzustellen, dass jeder einzelne Penny des Gewinns ein Segen für den Empfänger sein werde, überlege er auch, eine eigene Stiftung zu gründen.


