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Di, 14:47 Uhr
15.05.2001

Burgruine Hohnstein soll noch attraktiver werden

Nordhausen (nnz). Sie thront hoch oben über der kleinen Gemeinde Neustadt - die Burgruine Hohnstein. Vor Ort wurde heute über die bisherigen und künftigen Sanierungsarbeiten informiert. nnz war für Sie dabei.

Burgruine Hohnestein Auf der Burgruine Hohnstein soll es weiter vorwärts gehen. Angedacht sei eine Verbindung der Urburg, wie Hans-Joachim Matzella, Sachgebietsleiter Bau in der Nordhäuser Kreisverwaltung, erklärte. Nachdem dieses ca. 25 Meter lange und acht Meter hohe Mauerstück eingefügt wurde, wird den Besuchern dort ein weiterer Aussichtspunkt zur Verfügung stehen. Momentan ist der Abhang an dieser Stelle noch nicht adäquat gesichert. Für das Bauvorhaben müßten ungefähr 10 ABM eingesetzt werden, erklärte Martin Kopetzki, in der Kreisverwaltung für die Sanierung der Burgruine Hohnstein zuständig. Ein entsprechender ABM-Antrag sei schon in Bearbeitung, ergänzte Landrat Joachim Claus. Außerdem regte Claus an, eine Kulturausschußsitzung auf der Burgruine abzuhalten.

Um die Ruinenmauern neu zu verfugen, wurden schon Tests mit Industrie- und Naturgips gemacht. Der Industriegips genügt den optischen Ansprüchen wegen seiner bräunlichen Farbe nicht, bindet aber nicht so schnell wie Naturgips. Naturgips, der nach 15 Minuten steinhart ist, hat aber wiederum die schöne weiße Farbe. Man wird wohl künftig mit Naturgips arbeiten, dem man für eine bessere Verarbeitung aber einen Verzögerer beimischen muß. Wie Hans-Joachim Matzella erklärte, haben die Menschen früher Fischtran in den Gips gemengt, damit das Material nicht so schnell hart wird. Er könne sich vorstellen, so Matzella weiter, daß man auf der Burgruine mehrmals jährlich öffentlich Gips brennen könne, als Besucherattraktion sozusagen. Außerdem werde dann das hier oben benötigte Material an Ort und Stelle selbst hergestellt.

Ein Besuch der Burgruine Hohnstein lohnt sich seit letzter Woche nicht nur für Naturfreunde, sondern auch für Anhänger lukullischer Genüsse. Der Rucksack mit der Wegzehrung kann nun nämlich zu Hause gelassen werden, denn mittlerweile bietet Familie Prengel in der Gaststätte Burgblick auf dem Burghof ein reichhaltiges Speise- und Getränkesortiment.
Autor: ss

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