Di, 13:10 Uhr
15.05.2001
nnz-Kurznews: Altenheim, Ausstellung und Brücke
Nordhausen (nnz). Meldungen des Tages aus dem Landkreis Nordhausen. Von der nnz-Redaktion für Sie kurz und knapp zusammengefaßt. Die nnz-Kurznews werden ständig aktualisiert.
Anfang Juni kann das neue Heim in der Rautenstraße bezogen werden
Die Bauarbeiten am künftigen St. Jakob-Haus in der Nordhäuser Rautenstraße verzögern sich. Nach nnz-Informationen soll das Altenheim Anfang Juni offiziell übergeben werden. Dem Tag der Einweihung wird sich ein Tag der offenen Tür anschließen. Erst danach werden es die Bewohner in Besitz nehmen. Nach rund einjähriger Bauzeit wird dann ein Gebäude die untere Rautenstraße dominieren, das in der Nordhäuser Bevölkerung nicht unumstritten ist, sowohl vom Standort, vom Baustil als auch in punkto Farbgebung. Diakonie-Geschäftsführer Thomas Pape hatte in der nnz jedoch die Standortentscheidung verteidigt (siehe nnz-Archiv).
Zehn Millionen Mark hat das Haus für alte Menschen gekostet, Fördermittel wurden dafür eingesetzt, rund 350.000 Mark kamen vom Land Thüringen. In den kommenden Tagen werden weitere Restarbeiten erledigt, die sowohl den Innen- als auch den Außenbereich betreffen.
Das Warten der Kraftfahrer soll zum Ende dieser Woche ein Ende haben. Am Freitag (10 Uhr) wird die Brücke der Einheit in Nordhausen für den Verkehr freigegeben. Das bestätigte das zuständige Straßenverkehrsamt in Leinefelde der nnz. Seit August des vergangenen Jahres müssen sich die Blechlawinen durch die Nordhäuser Innenstadt (Hesseröder Straße, Bochumer Straße) quälen. Die Verkehrsplaner gehen davon aus, daß nach Freigabe der Brücke und der Nebenanlagen der Verkehr in alle Richtungen wesentlich zügiger fließen werde. Das könne vor allem durch sogenannte Spuraufweitungen realisiert werden. So müssen sich Fahrzeuge aus Richtung der Grimmelallee (B 4) bereits vor der Brücke entweder in Richtung Halle oder in Richtung Worbis einordnen. Gleiches gilt für die anderen Anfahrten. Das gesamte Bauwerk hat nach Landeswelle-Informationen 3,5 Millionen Mark gekostet.
Peter Genßler zeigt Figuren, Bilder und Gefäße in KSK-Galerie
Peter Genßler, geboren in Nordhausen, ist seit fünf Jahren wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt. Zwischendurch lebte der Künstler in Berlin, Dresden und Sternebeck. Seine Werkstatt befindet sich in der Wertherstraße, sie ist auf die verschiedensten Techniken des grafischen wie auch bildhauerischen Gestaltens ausgelegt. Das Interessante daran: es besteht die Möglichkeit, dem Künstler über die Schultern zu schauen. Volkshochschulkurse bieten dazu Gelegenheit. Die Vielfalt bildnerischen Schaffens im Atelier von Genßler resultiert aus seiner umfassenden Ausbildung, die er in acht Jahren Kunststudium erhalten hat. Nach den ersten ernsthaften Anregungen, auch Warnungen seinen Lehrers Günter Groh, waren in Berlin unter anderem Werner Klemke und Wulff Sailer, in Dresden dann Ursula Rzodecko und vor allem Gerhard Kettner von prägendem Einfluß auf malerischem und grafischem Gebiet.
Die Ausstellung von Peter Genßler ist bis zum 14. Juni während der Öffnungszeiten in der Galerie der Nordhäuser Kreissparkasse zu sehen.
Autor: nnzAnfang Juni kann das neue Heim in der Rautenstraße bezogen werden
Die Bauarbeiten am künftigen St. Jakob-Haus in der Nordhäuser Rautenstraße verzögern sich. Nach nnz-Informationen soll das Altenheim Anfang Juni offiziell übergeben werden. Dem Tag der Einweihung wird sich ein Tag der offenen Tür anschließen. Erst danach werden es die Bewohner in Besitz nehmen. Nach rund einjähriger Bauzeit wird dann ein Gebäude die untere Rautenstraße dominieren, das in der Nordhäuser Bevölkerung nicht unumstritten ist, sowohl vom Standort, vom Baustil als auch in punkto Farbgebung. Diakonie-Geschäftsführer Thomas Pape hatte in der nnz jedoch die Standortentscheidung verteidigt (siehe nnz-Archiv).Zehn Millionen Mark hat das Haus für alte Menschen gekostet, Fördermittel wurden dafür eingesetzt, rund 350.000 Mark kamen vom Land Thüringen. In den kommenden Tagen werden weitere Restarbeiten erledigt, die sowohl den Innen- als auch den Außenbereich betreffen.
Das Warten der Kraftfahrer soll zum Ende dieser Woche ein Ende haben. Am Freitag (10 Uhr) wird die Brücke der Einheit in Nordhausen für den Verkehr freigegeben. Das bestätigte das zuständige Straßenverkehrsamt in Leinefelde der nnz. Seit August des vergangenen Jahres müssen sich die Blechlawinen durch die Nordhäuser Innenstadt (Hesseröder Straße, Bochumer Straße) quälen. Die Verkehrsplaner gehen davon aus, daß nach Freigabe der Brücke und der Nebenanlagen der Verkehr in alle Richtungen wesentlich zügiger fließen werde. Das könne vor allem durch sogenannte Spuraufweitungen realisiert werden. So müssen sich Fahrzeuge aus Richtung der Grimmelallee (B 4) bereits vor der Brücke entweder in Richtung Halle oder in Richtung Worbis einordnen. Gleiches gilt für die anderen Anfahrten. Das gesamte Bauwerk hat nach Landeswelle-Informationen 3,5 Millionen Mark gekostet.
Peter Genßler zeigt Figuren, Bilder und Gefäße in KSK-Galerie
Peter Genßler, geboren in Nordhausen, ist seit fünf Jahren wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt. Zwischendurch lebte der Künstler in Berlin, Dresden und Sternebeck. Seine Werkstatt befindet sich in der Wertherstraße, sie ist auf die verschiedensten Techniken des grafischen wie auch bildhauerischen Gestaltens ausgelegt. Das Interessante daran: es besteht die Möglichkeit, dem Künstler über die Schultern zu schauen. Volkshochschulkurse bieten dazu Gelegenheit. Die Vielfalt bildnerischen Schaffens im Atelier von Genßler resultiert aus seiner umfassenden Ausbildung, die er in acht Jahren Kunststudium erhalten hat. Nach den ersten ernsthaften Anregungen, auch Warnungen seinen Lehrers Günter Groh, waren in Berlin unter anderem Werner Klemke und Wulff Sailer, in Dresden dann Ursula Rzodecko und vor allem Gerhard Kettner von prägendem Einfluß auf malerischem und grafischem Gebiet.
Die Ausstellung von Peter Genßler ist bis zum 14. Juni während der Öffnungszeiten in der Galerie der Nordhäuser Kreissparkasse zu sehen.




