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Do, 10:02 Uhr
10.07.2014

Feuerwehrtechnik vor dem Tabakspeicher

Da kommen Freunde alter Fahrzeuge und der Feuerwehr auf ihre Kosten: am 12. Juli lädt das Museum Tabakspeicher Liebhaber und Besitzer alter Feuerlöschtechnik dazu ein, ihre alten Schätzen vor Publikum zu präsentieren...


„Solch eine geballte Anzahl historischer Feuerwehrautos und per Muskelkraft zu bedienender Spritzentechnik ist sensationell und hat es noch nicht gegeben!“, sagte jetzt Museumsleiter Jürgen Rennebach, der zu dieser Veranstaltung aus Anlass der derzeitigen Sonderausstellung im Tabakspeicher„Alles rennet, rettet, flüchtet“ – 450 Jahre Feuerwehr in Nordhausen, herzlich einlädt.

Zu Bestaunen gebe es beispielsweise eine Magirus-Drehleiter von 1939 oder auch drei originale Handdruckspritzen, die älteste stammt aus dem Jahre 1874, sowie acht echte Feuerlösch-Highlights, die Geschichte schrieben, so Rennebach.

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Darüber hinaus werden alle an der Präsentation Beteiligten von der Berufsfeuerwehr Nordhausen, den Nordhäuser Stadtwerken, den Freiwilligen Feuerwehren Nordhausen Mitte, Urbach und Holzthalleben, dem Feuerwehrmuseum Ellrich und von Petrol Classics mit ihren Kameraden Löschmannschaften bilden, die in historischen Uniformen dem Ruf „Wasser marsch!“ folgen werden. Sie demonstrieren professionell und originell mit ihrer historischen Löschtechnik, wie zu Ururgroßvaters Zeiten Feuersbrünsten Einhalt geboten wurde. Und wer Lust hat, darf sich sogar einreihen und mitmachen.

„Ganz sicher wird dieses außergewöhnliche Event bei allen Zuschauern und Mitmachern Eindrücke und Erinnerungen hinterlassen, die im Unterschied zum Feuer unauslöschlich sind“, ist sich Rennebach sicher.

12. Juli, ab 10 Uhr, Tabakspeicher
Historische Übung eines Löscheinsatzes (Foto: Museum Tabakspeicher)
Historische Übung eines Löscheinsatzes (Foto: Museum Tabakspeicher)
Historische Übung eines Löscheinsatzes (Foto: Museum Tabakspeicher)
Autor: red

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Kommentare
Gudrun1974
13.07.2014, 11:12 Uhr
Absonderliche Löschübung im Tabakspeicher / Neue Art der Museumspädagogik?
Ich durfte am Wochenende die "Löschübung" im Tabakspeicher besuchen.

Was ich dort erlebte, war befremdend. Obwohl natürlich nur Schauspiel, war ein ständig Peitschenschwingender, schlagender und brüllender "Einsatzleiter" abschreckend, erinnerte an schlimme Zeiten. Einige andere Gäste waren ebenso erschreckt.

Vor allem für die anwesenden Kinder dürfte dieses Programm wenig geeignet gewesen sein, da es weniger ums Löschen und die Vorführung historischer Löschtechniken ging, als vielmehr um die Demonstration von Macht und Drill ala Kaiserreich.
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