Kommentare
Boris Weißtal
26.06.2014, 13:26 Uhr
Glückwunsch Herr Külbel
das musste ich einfach loswerden bevor hier das ganze Repertoire des "Gutmenschengegeifers" losgeht. Daher: Ohrstöpsel rein, Computer runterfahren und den Sturm der einzig wahren "Alleproblemederweltlöser" an sich vorbeiziehen lassen. Bis Übermorgen!
Retupmoc
26.06.2014, 14:55 Uhr
Hühnerlehre
Man sollte das Hühnchen nicht essen, bevor man es gerupft hat. Deshalb ist der Glückwunsch nicht angebracht. Herr Külbel und sein Unternehmen werden in der Folge noch einige Anwälte bezahlen müssen, bevor die Nahrungsverbrennungsnlage steht.
Das schmälert den Gewinn vor Steuer. Ok - der Nordhäuser Bürger zahlt das dann mit höheren Preisen, aber wen juck´ts? Den Herrn Külbel sicher nicht. Hauptsache sein Mais und Raps wird verbrannt, während andere Menschen verhungern. Die kommen dann aus diesem Grund als Flüchtlinge nach Deutschland. So gesehen betreibt die EVN eine gute Integration.
Das Sie Herr BW als "Zulieferer" auch Ihren Anteil haben, wissen wir ja nun. Das allerdings Gutmenschen jetzt schlechte Menschen sind und Problemlöser noch dazu - ist eine intressante Meinung. Ist aber ein freies Land. Deshalb muss man ja auch so einen Stuss ertragen.
PS: Wenn Sie Ihr Haus 70 m von der Anlage entfernt bauen, dürfen Sie dann auch mal richtig mitreden.
Bis dahin ein (noch) geruchloses Wochenende allen Einwohnern von Bielen, Leimbach und Ost!
Aus die Maus
26.06.2014, 20:19 Uhr
Das war doch Klar!
Die Bauarbeiten haben ja nie aufgehört! Jeden Tag Bulldozer, und piepen ohne Ende. Der Bau ist über viele Jahre geplant! Und die EVN läst sich nicht in die Karten spucken. Mit diesen Staad ist ja alles Möglich! Hauptsache der Bürger muss Leiden!!!!!!!!
Boris Weißtal
26.06.2014, 23:43 Uhr
klar computerchen
das hat etwas mit Rechtsverständnis zu tuen, versteht halt nicht jeder...
Wer neben einem Gewerbegebiet (billiger) baut, (billiger)wohnt oder(billiger) pachtet, muss damit rechnen, dass dort Gewerbe ansiedelt. Die Grenzenn der Gewerbenutzung steht im Gesetz. Offenbar wurden diese §§ eingehalten. Ende.Dann kauft man halt nicht 70 m neben einem Gewerbegebiet ein Grundstück. Und aufgrund dieses ganzen Öko-Sicherheits-, 3-Welt und-Klimagequatsche zu diesem Thema in NDH müsste jede Tankstelle, jeder zweite Textilverkäufer und jedes Autohaus in NDH sofort der Schließung zugeführt werden. Aber die Oberkritiker kaufen dort ein. Hier machen EGOISTEN mit scheinheiligen Argumenten Stimmung. Bezeichnenderweise haben seit der Verlegung von Himmelgarten nach Bielen die beharrlichen Kommentatoren massiv gewechselt (außer WR, der ist wenigsten konsequent). Aber wo sind die anderen alten Himmelgärtner, die afrikanische Kinder durch Verhinderung der Biogasanlage retten wollten heute? Ich bleibe dabei: scheinheiliges Volk! Nur Eigensinn im Kopf und Computerchen fällt drauf rein.
Friderike
27.06.2014, 09:02 Uhr
Das Recht ist eben nicht immer auf der richtige Seite...
Leider ist in unserem Staat vieles möglich, was eigentlich unmöglich sein sollte, aber...
Irgendwie hat die ganze Sache einen mehr als bitteren Beigeschmack und ich werde das Gefühl nicht los: Geld regiert die Welt!
Erst bittet das Landesverwaltungsamt um Fristverlängerung, weil Krankheit und Urlaub der Mitarbeiter die Bearbeitung unmöglich machen und dann schwuppdiwupp nach 24 Stunden hat man es sich schnell anders überlegt...,warum wohl? Naja, Baugenehmigung in der Tasche = Fördergelder im Sack! Ach das sind ja keine Fördergelder, sondern die EVN hat sich nur die Subventionen gesichert, die sie für die Methangasproduktion erhalten. Denn wenn im Juli die Änderungen zum EEG kommen, wären sie wohl leer ausgegangen. Nun denkt mal alle was Ihr wollt und freut Euch über die Anlage, die vielen Maisfelder, die paar Lkws und die süßlichen Duft, denkt nicht über das später nach, sonder erfreut Euch an den Gewinnen für die EVN und Stadt...wir wollten es ja so! Ich hoffe nur, dass alle Befürworter dann auch noch zu dieser Anlage stehen, wenn sie in Betrieb ist und die Bedenken wahr werden!
Eins muss ich @ Boris Weißtal leider bestätigen: Der letzte Teil seines Kommentars ist die traurige Realität. Das ist eben wieder typisch für unsere Gesellschaft! Entweder hält man sich raus, so nach dem Motto der drei Affen oder man geht dagegen an, solange man betroffen ist.
Ich habe jedenfalls meine Meinung nicht geändert, auch wenn es mich nicht direkt betrifft (und werde immer dazu stehen) und ich kenne auch noch mehr dieser Bürger und auch Politiker, aber....
Also ich hoffe und wünsche, dass den Klagenden auch in der nächsten Instanz
nicht die Luft und vorallem das Geld!!! ausgeht.
h3631
27.06.2014, 10:18 Uhr
@Boris Weißtal
Nur eine Frage:was war zuerst da,die Häuser oder das Gewerbegebiet?
Aus die Maus
27.06.2014, 15:44 Uhr
Häuser
Die Häuser waren zuerst da, die Stehen schon über 50Jahre.
Und jetzt nichts mehr wert.
Retupmoc
28.06.2014, 09:47 Uhr
Kein Basiswissen
Boris Weißtal schrieb:
1. das hat etwas mit Rechtsverständnis zu tuen, versteht halt nicht jeder...
2. Wer neben einem Gewerbegebiet (billiger) baut, (billiger)wohnt oder(billiger) pachtet, muss damit rechnen, dass dort Gewerbe ansiedelt.
3. Und aufgrund dieses ganzen Öko-Sicherheits-, 3-Welt und-Klimagequatsche zu diesem Thema
4.Aber die Oberkritiker kaufen dort ein.
5. (außer WR, der ist wenigsten konsequent).
6. ... und Computerchen fällt drauf rein.
Nochmal - ich verstehe @ Weißtal, warum Sie der EVN nach dem Mund reden müssen. Aber dann müssen Sie doch nicht Unsinn verbreiten, der denen dann auf die Nase fällt. Beispiele gefällig ?
zu 1:
Ich habe ein gewisses Rechtsverständnis, habe nämlich mal für 5 Jahre in einem Anwaltsbüro gearbeitet und dabei nicht nur Kaffee gekocht. Da haben Sie aber ein Luftloch geschossen.
zu 2. :
Wie die Vorkommentatoren schon sagten: Erst war das Wohngebiet, dann das Gewerbegebiet. Warum da noch keine Proteste? Das BIC hat niemanden gestört, es hat nicht die Umwelt verpestet und nicht zu erhöhtem LKW-Aufkommen geführt. Also erstmal nachschauen - 2. Luftloch!!!
zu 3. :
Schauen Sie sich die Umwelt an, was die Natur aus Ihrer Zerstörung macht. Erdlawinen, Eisschmelze, Wasserknappheit in anderen Regionen. Für hier gilt mittlerweile: 2 Sommertage = 1 Unwetter. Sie haben nichts kapiert. Leben Sie ruhig mal ein paar Monate in Somalia, wo der nächste Brunnen 10 Kilometer weg ist und schleppen das kostbare Wasser nach Hause. Oder wo auf den kargen Böden nichts mehr wächst und die Kinder wie Fliegen sterben. Obwohl eine Handvoll Reis, Mais o.ä. zum Überleben reichen würde. Sie befürworten lieber die Vernichtung der Lebensmittel für Ihren billigen Strom. Und kommen Sie mir nicht mit " Dann wird der Strom teurer "! Dann soll die EVN eben nicht bei Wacker in Größenordnungen sponsoren oder ihrgendwelche abgetakakelten Volksmusikanten kostenlos auftreten lassen. Aber hier geht es um den Profit - um nichts anderes.
Luftloch 3!
zu 4:
Ich kaufe an einer Tankstelle höchstens Benzin, aber bestimmt keine anderen Artikel. Wozu soll ich überteuerte Sachen bezahlen? Luftloch 4 !
zu 5:
Ich war auch schon immer gegen die Unsinnsanlage und werde es sein, egal wo so ein Teil gebaut wird. Luftloch 5!
zu 6:
Der User Retupmoc fällt darauf nicht herein. Ich wohne zwar nicht in dem Gebiet, aber ich verstehe die Leute vollkommen. Nicht nur wegen der Wohnqualität, sondern auch wegen den anderen aufgefügrten Punkten. Ich kann nur hoffen, das WIR die Anlage verhindern können und die EVN schön den Rückbau bezahlt.
Ein schönes Wochenende allen Freunden der Natur und unserer Umwelt, sowie allen Kämpfern gegen die Anlage. Ihnen allen beste Gesundheit und Ausdauer.
I.H.
28.06.2014, 14:20 Uhr
Blub, blub, blub... aus die Maus!
Zusammenfassung: "User" Retupmoc hat mit seinem Dauernörgelvollamthemavorbeisinnlosgeschreibe den Leuten um die Anlage herum einen seiner vielen umsonst Billigratschläge als Bärendienst zum Klagen gegeben! Anstatt mit richtigen Argumenten die wirtschaftlich und effizient durchaus zweifelhafte Biogaserzeugung in Frage zu stellen gab es nur sinnfreie Polemik! Leider haben sich die Gegner der Anlage von solcher Billig-Propaganda anstecken lassen.
Wer diesen von "Grüne" angehauchten und von der Bauernlobby beklatschtem energetischen Irrweg begegnen will, braucht mehr als Egoismus und Billig-Ratschläge von Kommentarfunktions-Trollen!
Birgit26
29.06.2014, 11:39 Uhr
Oh, ein ganz Schlauer...
....,,na dann mal her damit @Statler Waldorf. Sie scheinen ja bestens informiert zu sein, dann mal ganz schnell Kontakt aufnehmen und das fundierte Hintergrundwissen weitergeben.
Übrigens wo waren Sie bis jetzt und was haben Sie dagegen unternommen? Ausser schlaue Sprüche klopfen? Noch koennen auch Sie was dagegen unternehmen und nicht nur über die Kommentarfunktion!
Bodo Bagger
29.06.2014, 12:34 Uhr
EEG ist doch so gut wie tot
ich denke das Problem Biomethananlage könnte sich binnen der nächsten zwei Monate ganz von allein erledigen und zwar dann , wenn die EU das neu verabschiedete EEG Gesetz nicht billigt bzw. im Zuge der Regulierung des europäischen Binnenmarktes ausländischen Stromanbieter ebenso eine Vergütung von Ökostrom zugesteht bzw. beschließt, dass ausländischer konventionell erzeugter Strom hierzulande nicht mit Umlagen beaufschlagt werden darf.
dann sollte das unsägliche Kapitel EEG mit samt seinen Blüten, die alle nur auf Abschöpfung von Fördergeldern für überteuerte Produkte basieren von heute auf morgen auf dem Schrottplatz der Geschichte landen.
Die Kosten für den angefangenen Bau nebst Entschädigung dürften dann wohl die EVN tragen. Da wird's dann wohl nix mehr mit dem jährlichen EVN Fest werden.
Also noch ein frohes Bauen.... oder so.
Birgit26
29.06.2014, 17:48 Uhr
Schön waer's....
Aber ich glaube da irren Sie sich @Jörg Thuemmel!
Die EVN hat die Baugenehmigung und damit die Förderung sicher, egal was die Änderung bringt! Das ist der bittere Beigeschmack an der Sache, so wie es schon @Friderike geschrieben hat.
Warum wohl hat man so schnell mit dem Bau begonnen und eine vorzeitige Genehmigung erwirkt? Auch wenn Vieles gegen die Genehmigung sprach und sicher so einige Auflagen erteilt wurden, lag es der EVN an der Realisierung ihres gespanten Baus unter den jetzt noch aktuellen "Förderungen" für die Methangasproduktion. Wäre das neue EEG schon vor dem 01.04.2014 in Kraft gewesen, garantiere ich, wäre alle Diskusssionen hinfällig und niemand wuerde mehr ein Wort über dieses Bauvorhaben verlieren!
Traurig wie wir mit unserer Umwelt umgehen!
Aber wenn die Auswirkungen sich zeigen, werden wir ja vielleicht nicht mehr auf dieser Welt sein und was geht uns das Elend der nachfolgenden Generationen an? Warum denkt jeder nur an heute? Naja, "dann" will es keiner gewesen sein...
neu-roland
29.06.2014, 19:07 Uhr
Jubelstürme der Befürworter vielleicht zu früh
Es ist schon interessant, wie das Prinzip Hoffnung und Eigentäuschung der Befürworter weiter geht.
Mit der EEG-Novelle - von der die endgültige Ausformung ja noch offen ist - werden Ausbaubeschränkungen (100MW für ganz Deutschland), Vergütungsbeschneidungen und weitere Negativeffekte erwartet. Etliche potentielle Betreiber beginnen z. Z. nicht mehr mit dem Bau von Anlagen, da eine fristgerechte Inbetriebnahme und daraus resultierende Vergütung wahrscheinlich nicht mehr gewährleistet werden kann. Aus der TRBS "Biogasanlagen" werden sich erhöhte Betriebs- und Prüfauflagen ergeben, von denen unklar ist, ob diese bereits in der Kalkulation der Nordhäuser Anlage berücksichtigt sind.
Jeder vernünftige Unternehmer würde spätestens hier noch einmal zu Taschenrechner und Stift greifen, mit Steuerberater und Betriebscontroller sprechen und eine aktualisierte Kalkulation erstellen. Er würde dann ggf. erkennen, dass der Verlust der bisherigen Aufwendungen minimal gegenüber den kommenden kummulativen Verlusten aus dem Bau und Betrieb der Anlage ist.
PS.: Biomethananlagen haben betriebsbedingt Leckageraten von 0,5 bis 10% (ohne sonstige Lecks aus Schäden) und können damit zu einer erheblichen Klimaschädigung führen (im Vergleich zu einer normalen stofflichen Verwertung der Biomasse - ohne Verfaulen). Und es gibt dann ja auch gewisse Explosionsgefahren!
Friderike
30.06.2014, 08:34 Uhr
Ob das die EVN auch so sieht?
@neu-roland, da kann ich nur hoffen, dass auch die EVN und dessen Aufsichtsrat sich mit der Materie befassen und im Sinne seiner Verbraucher entscheiden, denn ...wer muß die Zeche zahlen, wenn das "Ding" nach hinten losgeht?
Thomas Fichtner
08.07.2014, 02:40 Uhr
In Gegenden, wo der de facto...
Nutznieser und eigentlich auch als Bauherr auftretende Teil dieser "Veranstaltung" gleichzeitig eigentlich auch derjenige ist, der z.B. gegen die erlassene Bebauungsordnung verstoßende, überhohe Gebäude kurzfristig und problemlos (ausnahme-)genehmigen kann, hat der Bürger der dort schon vor 30, oder auch 50 Jahren baute und wohnte - lange bevor dort irgendein "Gewerbegebiet" ausgewiesen wurde - natürlich eher schlechte Karten.
Und die EVN, deren Mehrheitsgesellschafter ja die Stadt ist, hat natürlich für dieses Bauvorhaben extra eine Tochter-Gesellschaft gegründet, die man halt notfalls gegen den Baum fahren läßt. Ganz ohne die Existenz der EVN dabei wirklich zu gefährden. Man ist ja da nicht doof. Sind halt vielleicht die 25k Einlage einer GmbH weg - aber da muss man noch lange nichts wieder teuer herrichten lassen, auch wenn man am Ende vor Gericht verliert. Das trägt dann wie so oft die Allgemeinheit. Also letztlich der Steuerzahler!
Retupmoc
08.07.2014, 09:30 Uhr
Na wenns der Steuerzahler zahlt ...
warum dann nicht Sitzblockaden oder ähnliches, wenn die LKW randonnern?
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