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Di, 08:19 Uhr
24.06.2014

Gegen den Wind

Nicht Flugzeuge, sondern Rennräder hatten den „Alten Flugplatz“ von Kassel-Calden am vergangenen Samstag in Beschlag. Auch Nordhäuser Radrennfahrer waren angereist. Es sollte ein Rennen gegen den Wind werden...

Schon Tage zuvor prophezeiten die Wetterexperten, es würde ein Tag mit viel Wind werden und sie behielten recht. Vor allem die Seitenwinde auf den langen Geraden stellten die Fahrer vor Probleme. Hier war es schwierig, die richtige Position im Feld zu finden, um etwas vor dem Wind geschützt fahren zu können.

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Für den Nordhäuser Radsportverein ging Erik Wetzel in der Klasse der unter 17-Jährigen in sein Rennen über 10 Runden und 30 km. Er und drei weitere Fahrer suchten ihr Heil in der Flucht. Sie setzten sich gleich nach dem Start vom Hauptfeld ab. Die Spitzengruppe arbeitete gut zusammen und wechselte sich in der Führung immer wieder ab. So konnten sie ihren Vorsprung vor dem Hauptfeld bis zur letzten Runde halten. Beim Schlusssprint der vier Ausreißer kam Erik als Dritter über die Ziellinie. Betreuer, Trainer, Mannschaftskameraden, vor allem aber Erik selbst freuten sich riesig über diesen Erfolg, der vom Veranstalter mit einem kleinen Preisgeld gekrönt wurde.

Nico Neblung, Maximilian und Jurij Schleip-Ols waren für den RSV Nordhausen bei den Jedermännern am Start. Sie hatten 17 Runden und 51 km zurückzulegen. Die Vorzeichen standen nicht sonderlich gut. Nico ging trotz einer Leistenverletzung in das Rennen und Maximilian litt noch immer an den Folgen seinen Sturzes vom vorangegangen Wochenende in Meiningen.

Auch im Rennen der Jedermänner setzte sich gleich zu Beginn eine zweiköpfige Spitzengruppe ab, leider ohne Nordhäuser Beteiligung. Während sich die Ausreißer einig waren, war dies bei den Verfolgern gar nicht der Fall. Neben den Nordhäusern versuchten auch noch ein paar andere Fahrer die Verfolgung der Spitzengruppe zu organisieren. Doch anstatt mitzuhelfen, die beiden starken Führenden einzufangen, versuchten immer wieder einzelne Fahrer aus dem Feld auszubrechen.

Wenn man als einzelner Ausreißer jedoch nicht gerade Tony Martin heißt, sind solche Angriffe eher aussichtslos. Spätestens auf der Gegenwindgerade schwanden die Kräfte und das Hauptfeld kam wieder herangefahren. Einziger Effekt der ständigen Attacken war, dass die Fahrt im Hauptfeld aufgrund der ständigen Nachführarbeit sehr unruhig wurde. Die beiden Führenden indes, die sich während des gesamten Rennens gleichmäßig an der Spitze ablösten, konnten den Sieg ungestört vom Hauptfeld unter sich ausmachen. Jurij hatte beim Sprint des Hauptfeldes die meisten Reserven und kam als 4. durch das Ziel. Max und Nico belegten Platz 9 und 11.
Gegen den Wind gekämpft (Foto: Jurij Schleip-Ols)
Gegen den Wind gekämpft (Foto: Jurij Schleip-Ols)
Gegen den Wind gekämpft (Foto: Jurij Schleip-Ols)
Gegen den Wind gekämpft (Foto: Jurij Schleip-Ols)
Gegen den Wind gekämpft (Foto: Jurij Schleip-Ols)
Gegen den Wind gekämpft (Foto: Jurij Schleip-Ols)
Gegen den Wind gekämpft (Foto: Jurij Schleip-Ols)
Gegen den Wind gekämpft (Foto: Jurij Schleip-Ols)
Gegen den Wind gekämpft (Foto: Jurij Schleip-Ols)
Gegen den Wind gekämpft (Foto: Jurij Schleip-Ols)
Gegen den Wind gekämpft (Foto: Jurij Schleip-Ols)
Gegen den Wind gekämpft (Foto: Jurij Schleip-Ols)
Gegen den Wind gekämpft (Foto: Jurij Schleip-Ols)
Autor: red

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