Di, 08:08 Uhr
24.06.2014
Forschen an E-Mobilität
Mit einem Schritt ist die Emanzipation von fossilen Brennstoffen leider nicht getan sondern viele einzelne Schritte. Das gilt auch für den Verkehr. Ein Nordhäuser Unternehmen etwa beschäftigt sich jetzt mit Studien zur Sicherheit von Batterien...
Das Nordhäuser Unternehmen Envites Energy wirkt thematisch an dem vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des Förderprogramms Elektromobilität durchzuführenden Studienprojekts Batteriesicherheit mit. Unser Ziel ist es hier, zielführende Beiträge mit den Partnern zu erarbeiten, um die Leitanbieter - Funktion Deutschlands durch Ergebnisse und Vorschläge tatsächlich mit unterstützen zu können , sagte Tim Schäfer gegenüber NNZ-online.
Konkret sollen Erhebungen vorgenommen, die Topographie und der Kontext vor dem Hintergrund sich fortschreibender verkehrsträgerspezifisch multimodaler Bedingungen aus der Beförderung, dem Batteriegesetz (BattG) und dem Elektroaltgerätegesetz (ElektroG) untersucht werden.
Die Studie steht in einem engen Zusammenhang mit der Begleitforschung in den Modellmetropolen oder -Regionen Elektromobilität sowie den Schaufensterprojekten in Deutschland, die von NOW als Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert werden.
Das übergeordnete Ziel des Themenfeldes Sicherheit im BMVI Förderprogramm Elektromobilität ist die Vernetzung der thematisch relevanten Einzelprojekte und die Dokumentation übergreifender Ergebnisse und Erfahrungen.
Dabei erfolgt eine umfassende Betrachtung der Lebenszyklen von Batterien, d.h. von der Zelle und ihren sicherheitsrelevanten Materialen über die Produktion der Batterie und den Einbau ins Fahrzeug bis hin zur Nutzung und Verwertung. Darüber hinaus sollen auch Themen wie Lagerung, Transport, Service und Vermeidung von Schäden einbezogen werden. Genau an diesen Themen wirkt Envites Energy mit. Die Projektleitung des Projektes hat das Zentrum für Solar – und Wasserstoffforschung, das ZSW Ulm inne, im Rahmen weiterführender Aktivitäten wird vom KliB, dem Kompetenznetzwerk Lithiumbatterien ein Beirat koordiniert.
Die Ergebnisse der Studie sollen veröffentlicht werden und es wird im Rahmen des Projekts ein Bezug zu internationalen Aktivitäten hergestellt und ausgelotet.
Deutschland nimmt als innovative Industrienation eine der führenden leitanbieterschaftlichen Rollen weltweit in der Elektromobilität ein, die sich verstetigen wird. Elektromobilität ist längst erfahrbar, effizient und wird insbesondere von der jungen Generation geliebt. Das E-Fahrzeug wird die individuelle Mobilität nachhaltig modernisieren und alsbald auch aus der Nische heraus die Effizienz in der Breite erlebbarer machen. E-mobiles einkaufen und auch mal an der Ampel stehen wird so zum erneuerbaren Erlebnis ohne Start& Stop.
Deutschland hat schon viel dafür getan. In Politik, Forschung, Produktion und zur Anwendung hin: In Modellregionen und Schaufensterprojekten in Deutschland gibt es elektrische Mobilität auf vielen tausend Rädern schon lange. Und es werden immer mehr E- Fahrzeuge, die zumindest teilelektrisch betrieben werden können. Eine Schlüsselkomponente sind die Batterien, zumeist ionischer Natur, wie die Lithium-Ionen Batterien.
Diese Energiepakete als leistungsfähige Tanks der Elektroautos sind Hochtechnologie und Qualitätsprodukt zugleich. Aber Tankinhalt und Reaktionsfolgen bei möglichen Unfällen sind in der Diskussion gegenwärtig. So manch einer überbetont sektiererisch die Gefährdung und verkennt die Sicherheit und Chance. Hier endlich weiter zu objektivieren, aber kritisch auch zu hinterfragen und Handlungsfelder herauszuarbeiten, ist auch ein erklärtes Ziel des neuen Studienprojekts.
Autor: redDas Nordhäuser Unternehmen Envites Energy wirkt thematisch an dem vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des Förderprogramms Elektromobilität durchzuführenden Studienprojekts Batteriesicherheit mit. Unser Ziel ist es hier, zielführende Beiträge mit den Partnern zu erarbeiten, um die Leitanbieter - Funktion Deutschlands durch Ergebnisse und Vorschläge tatsächlich mit unterstützen zu können , sagte Tim Schäfer gegenüber NNZ-online.
Konkret sollen Erhebungen vorgenommen, die Topographie und der Kontext vor dem Hintergrund sich fortschreibender verkehrsträgerspezifisch multimodaler Bedingungen aus der Beförderung, dem Batteriegesetz (BattG) und dem Elektroaltgerätegesetz (ElektroG) untersucht werden.
Die Studie steht in einem engen Zusammenhang mit der Begleitforschung in den Modellmetropolen oder -Regionen Elektromobilität sowie den Schaufensterprojekten in Deutschland, die von NOW als Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert werden.
Das übergeordnete Ziel des Themenfeldes Sicherheit im BMVI Förderprogramm Elektromobilität ist die Vernetzung der thematisch relevanten Einzelprojekte und die Dokumentation übergreifender Ergebnisse und Erfahrungen.
Dabei erfolgt eine umfassende Betrachtung der Lebenszyklen von Batterien, d.h. von der Zelle und ihren sicherheitsrelevanten Materialen über die Produktion der Batterie und den Einbau ins Fahrzeug bis hin zur Nutzung und Verwertung. Darüber hinaus sollen auch Themen wie Lagerung, Transport, Service und Vermeidung von Schäden einbezogen werden. Genau an diesen Themen wirkt Envites Energy mit. Die Projektleitung des Projektes hat das Zentrum für Solar – und Wasserstoffforschung, das ZSW Ulm inne, im Rahmen weiterführender Aktivitäten wird vom KliB, dem Kompetenznetzwerk Lithiumbatterien ein Beirat koordiniert.
Die Ergebnisse der Studie sollen veröffentlicht werden und es wird im Rahmen des Projekts ein Bezug zu internationalen Aktivitäten hergestellt und ausgelotet.
Deutschland nimmt als innovative Industrienation eine der führenden leitanbieterschaftlichen Rollen weltweit in der Elektromobilität ein, die sich verstetigen wird. Elektromobilität ist längst erfahrbar, effizient und wird insbesondere von der jungen Generation geliebt. Das E-Fahrzeug wird die individuelle Mobilität nachhaltig modernisieren und alsbald auch aus der Nische heraus die Effizienz in der Breite erlebbarer machen. E-mobiles einkaufen und auch mal an der Ampel stehen wird so zum erneuerbaren Erlebnis ohne Start& Stop.
Deutschland hat schon viel dafür getan. In Politik, Forschung, Produktion und zur Anwendung hin: In Modellregionen und Schaufensterprojekten in Deutschland gibt es elektrische Mobilität auf vielen tausend Rädern schon lange. Und es werden immer mehr E- Fahrzeuge, die zumindest teilelektrisch betrieben werden können. Eine Schlüsselkomponente sind die Batterien, zumeist ionischer Natur, wie die Lithium-Ionen Batterien.
Diese Energiepakete als leistungsfähige Tanks der Elektroautos sind Hochtechnologie und Qualitätsprodukt zugleich. Aber Tankinhalt und Reaktionsfolgen bei möglichen Unfällen sind in der Diskussion gegenwärtig. So manch einer überbetont sektiererisch die Gefährdung und verkennt die Sicherheit und Chance. Hier endlich weiter zu objektivieren, aber kritisch auch zu hinterfragen und Handlungsfelder herauszuarbeiten, ist auch ein erklärtes Ziel des neuen Studienprojekts.

