Mo, 14:18 Uhr
23.06.2014
Auf der anderen Seite der Welt
Die Fachhochschule verbreitet einen Hauch internationales Flair in unserern kleinen Rolandstadt. Dabei kommen nicht nur wissbegierige in den Südharz, mancher geht auch von Nordhausen bis ans andere Ende der Welt...
Prof. Dr. Bernd Schwien vom Studiengang Sozialmanagement an der FH Nordhausen hat die vergangenen vier Monate an der Queensland University of Technology (QUT) in Brisbane zu integrierten Managementsystemen in Nonprofit Organisationen (NPOs) in Australien geforscht.
Im Frühjahr 2013 fand eine erste Kontaktaufnahme mit dem Australischen Zentrum für Philanthropie und Nonprofitstudien an der Queensland University of Technology in Brisbane statt. Hierbei ging es um die Kooperation im Rahmen eines geplanten Lehrendenaustauschs.
Der Institutsleiter, Prof. Myles McGregor-Lowndes, zeigte sich an dem Systemvergleich zwischen beiden Ländern sehr interessiert. Initiiert durch Prof. Dr. Bernd Schwien wurden unter dem Titel Integrierte Managementsysteme in Nonprofitorganisationen in Deutschland und Australien im Jahr 2014 zunächst 12 große deutsche NPOs im Rahmen der Masterarbeit von Student Thilo Koch interviewt. Weitere 14 entsprechende Interviews mit Unternehmen folgten vor Ort in Australien durch Professor Schwien. Der deutsche sowie der englische Fragebogen wurden maßgeblich von der Sozialmanagement-Studentin Francesca Reinecke entwickelt.
Prof. Dr. Bernd Schwien von der FH Nordhausen mit Kollegen an der Queensland University of Technology in Brisbane, Australien (Foto: privat)
Prof. Dr. Bernd Schwien von der FH Nordhausen mit Kollegen an der Queensland University of Technology in Brisbane, Australien
Die meisten befragten Organisationen hatten mehr als 2.000 Mitarbeiter(innen) - eines sogar ca. 15.000. In Australien erfolgten Befragungen in Brisbane, Sydney, Melbourne, Canberra und Perth. Mehr als 15.000 km wurden mit dem Auto in vier Monaten zurückgelegt; etwa die gleiche Entfernung noch einmal mit dem Flugzeug.
Ein wichtiges Ergebnis dieser Studie ist, dass die Professionalisierung sozialwirtschaftlicher Organisationen in Deutschland bereits weiter fortgeschritten ist. In beiden Ländern wird dieser Prozess fortgesetzt. Ein umfassender Forschungsbericht ist in Vorbereitung.
Autor: redProf. Dr. Bernd Schwien vom Studiengang Sozialmanagement an der FH Nordhausen hat die vergangenen vier Monate an der Queensland University of Technology (QUT) in Brisbane zu integrierten Managementsystemen in Nonprofit Organisationen (NPOs) in Australien geforscht.
Im Frühjahr 2013 fand eine erste Kontaktaufnahme mit dem Australischen Zentrum für Philanthropie und Nonprofitstudien an der Queensland University of Technology in Brisbane statt. Hierbei ging es um die Kooperation im Rahmen eines geplanten Lehrendenaustauschs.
Der Institutsleiter, Prof. Myles McGregor-Lowndes, zeigte sich an dem Systemvergleich zwischen beiden Ländern sehr interessiert. Initiiert durch Prof. Dr. Bernd Schwien wurden unter dem Titel Integrierte Managementsysteme in Nonprofitorganisationen in Deutschland und Australien im Jahr 2014 zunächst 12 große deutsche NPOs im Rahmen der Masterarbeit von Student Thilo Koch interviewt. Weitere 14 entsprechende Interviews mit Unternehmen folgten vor Ort in Australien durch Professor Schwien. Der deutsche sowie der englische Fragebogen wurden maßgeblich von der Sozialmanagement-Studentin Francesca Reinecke entwickelt.
Prof. Dr. Bernd Schwien von der FH Nordhausen mit Kollegen an der Queensland University of Technology in Brisbane, Australien (Foto: privat)
Prof. Dr. Bernd Schwien von der FH Nordhausen mit Kollegen an der Queensland University of Technology in Brisbane, Australien
Die meisten befragten Organisationen hatten mehr als 2.000 Mitarbeiter(innen) - eines sogar ca. 15.000. In Australien erfolgten Befragungen in Brisbane, Sydney, Melbourne, Canberra und Perth. Mehr als 15.000 km wurden mit dem Auto in vier Monaten zurückgelegt; etwa die gleiche Entfernung noch einmal mit dem Flugzeug.
Ein wichtiges Ergebnis dieser Studie ist, dass die Professionalisierung sozialwirtschaftlicher Organisationen in Deutschland bereits weiter fortgeschritten ist. In beiden Ländern wird dieser Prozess fortgesetzt. Ein umfassender Forschungsbericht ist in Vorbereitung.

