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Mi, 09:39 Uhr
18.06.2014

Neue Blütenpracht

Langlebige Blüten- und Schmuckstauden statt wie bisher jährliche Wechselbepflanzung: Das städtische Sachgebiet Umwelt und Grünordnung stellt auf geeigneten öffentlichen Flächen in Nordhausen Schritt für Schritt das Bepflanzungskonzept um...

Das sagte jetzt Mitarbeiter Sven Gerwien. „Stauden sind nachhaltiger und langlebiger, haben aber denselben schönen Blüh-Effekt wie die Pflanzen, die wir in jeder Jahreszeit auswechseln mussten. Die Bütenpracht zeigt sich nicht sofort. Doch mit der Zeit wird sich die facettenreiche Entwicklung einer Staudenmischpflanzung - von den ersten Krokussen nach dem Winter bis zu den rauschenden Gräsern im Herbst – voll entfalten.“

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Durch die Verwendung robuster ausdauernder Staudenmischpflanzungen verringerten sich auch die Pflegekosten deutlich, „da z. B. nicht jedes Jahr neue Pflanzen angeschafft und gepflanzt werden müssen. Eine zunehmende Bodenbedeckung durch die Pflanzen und die mineralische Mulch-Schicht senken zugleich den Aufwand für die Unkrautentfernung.“

Begonnen wurde mit dem Austausch jetzt am Neptunbrunnen in der Promenade: „Blüten- und Blattschmuckstauden sowie Schmuckgräser bilden jetzt den repräsentativen Rahmen für den Brunnen“, so Gerwien weiter.

Das Bepflanzungskonzept wird umgestellt (Foto: Sven Gerwien) Das Bepflanzungskonzept wird umgestellt (Foto: Sven Gerwien)

Nach dem selben Konzept neu gestaltet sind auch die Verkehrsinseln an der Leimbacher Straße / Nebelungstraße (Bild), der Mittelsterifen am Hagen / Wallrothstraße sowie das Hochbeet an der B 4 auf der Otto-Reckstat-Brücke.

„Zu Beginn wirken die Beete wie eine Schotterfläche, werden aber zunehmend erobert von den Stauden und Gräser und vereinzelten Ziergehölzen. Diese Pflanzkonzepte mit`Staudenmischpflanzungen´ werden für solche stark frequentierten und durch Streusalz belasteten Bereiche seit mindestens 10 Jahren im innerstädtischen Raum von Experten erforscht und von zahlreichen Kommunen sehr erfolgreich angewandt“, so Gerwien.

So wurde für die Verkehrsinsel an der Kreuzung Leimbacher Straße/W.-Nebelung-Str. eine von der Lehr- und Versuchsanstalt Gartenbau in Erfurt entworfene Staudenmischung namens „Feuer und Flamme“ verwandt. Es handelt sich dabei um Gräser, Stauden und Blumenziebeln, die neben den robusten Wuchseigenschaften auch nach der Blühfarbe von rot über orange bis gelb zusammengestellt wurden.
Autor: red

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Kommentare
emmdabbelju
18.06.2014, 14:34 Uhr
Lob und Freude ueber die Bepflanzung..
moechte ich im Zusammenhang mit dem Artikel aeussern. Beim regelmaessigen Besuch der Heimatstadt aus Berlin kommend, ist die erste Freude immer die Bepflanzung an der Gruenflaeche Ecke Leimbacher Str./Nebelungstr, die auch diesmal sehr gefaellt. Mit der Gestaltung der Kreisel gab es auch immer gute Ueberraschungen mit der Bepflanzung. Hier im Norden in Norwegen sind selbst in der Hauptstadt die Kreisverkehrsflaechen haeufig nur betoniert oder mit Waschkieseln im Beton versehen.
Mal gespannt auf die Bepflanzung mit mehrjaehrigen Stauden.
Wolfi65
18.06.2014, 18:35 Uhr
Da gibt es in NDH viele Anpflanzungen zu bewundern
Der ehemalige Rundweg auf der Stadtmauer aus Richtung Ecke Barfüßerstrasse-Rosengasse kommend bis hin zum Primariusgraben (Stadtterasse).
Da gibt es seltene Pflanzen zu bewundern.
Man muss nur eine Machete mitnehmen um nicht wie die Freier von Dornröschen zu enden.
Die haben es auch dann nicht mehr geschafft, sich aus dem Dornengestrüpp zu befreien.
Solche naturbelassenen Biotope gibt es häufig in Nordhausen.

Selbstverständlich kann man sich mit den Naturschönheiten in Norwegen nicht messen. Aber ein schöner Kreisel mit einen Steingarten kann auch einen gewissen Reiz ausüben. Man kann es eben nicht Jeden recht machen.
emmdabbelju
19.06.2014, 09:04 Uhr
Na dann los...
mit Machete oder Sense oder Freischneider...und nicht nur am Rechner daddeln. Zeit scheint bei Wolfi65 ja vorhanden zu sein, wie man an den vielen "schlauen" Beitraegen in den Foren sehen kann, phuuu.
Wolfi65
19.06.2014, 13:52 Uhr
Mich stören diese Biotope nicht
Solange der Weg ins Kino, in die Stammkneipe und zum Supermarkt offen ist, kann die Natur ruhig alles an sich nehmen. Auch muss ich keine weiten Wege fahren oder gehen um mein Glück zu finden. Es ist doch jedem selbst überlassen, wie er den Tag herumbekommt. Der eine fährt nach Norwegen, über Berlin und dem anderen reicht ein Fußweg zum Lottoladen und in die Stammkneipe. Danach geht es Heim an den Rechner, um sich über die Guten Taten der Erwerbstätigen im europäischen Ausland zu informieren.
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