Fr, 17:12 Uhr
13.06.2014
Datenklau, Grundstein und Bürgerhaus
Das diesjährige Rolandsfest ist eröffnet. Das Ritual ist eigentlich sehr traditionell gehalten. Trotzdem zelebrierte die Rolandgruppe heute einige außergewöhnliche Schmankerl und gestand einen Datendiebstahl...
Doch zuerst die Tradition: Das Nordhäuser Blasorchester, das in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag feiert, stimmte die zahlreichen Zuschauer auf dem Platz zwischen den beiden Rathäusern auf die Eröffnung ein. Mit den bekannten volkstümlichen Weisen.
Danach der Aufmarsch der Vier, wobei sich Prof. Zwanziger als Fußball-WM-Fan outete. An Themen widmeten sich der Gelehrte, die Hexe in ihrem zehnjährigen Jubiläum, der Olle Ewersberg und der Roland natürlich wieder dem Prachtbau der Kulturbibliothek, deren Namensfindung und ihrer globalen Lage. In Hamburg die Elb-Philharmonie, in Berlin der neue Flughafen und in Stuttgart der neuen Hauptbahnhof - und genau in diesem Bermuda-Dreieck liege Nordhausen mit dem Bürgerhaus, das nicht einmal die Himmelgarten-Bibliothek beherbergen könne.
Dann wurde es kriminalistisch und das Quartett beichtete, dass es in der Redaktion der nnz eingebrochen sei und eine CD geklaut habe, auf der sich die Klarnamen der Kommentatoren befinden. Am Ende dieses Festes würden die Namen verlesen.
Weitere Themen waren die immer noch währende Suche nach einem öffentlichen WC oder das maschinelle Kehren der Bleiche, also dort, wo der zivile Roland wohnt.
Als Oberbürgermeister Dr. Zeh die Nordhäuser und ihre Gäste "im immer schöner werdenden Zentrum" begrüßte, gab es höhnisches Gelächter im Publikum. Dann aber war Zeh bis zum Sonntagabend seinen Schlüssel und damit die Gewalt über Nordhausen los. Diese Last liegt auf dem Roland und er könnte temporär auch der Adressat für mögliche Dienstaufsichtsbeschwerden sein.
Nach der offiziellen Eröffnung, die durch die Übergabe des Nordhausen-Ring von Hans-Jürgen Nüßle an die Hexe bereichert wurde, marschierte das Quartett in Begleitung von vielen Nordhäusern zum "Echter Nordhäuser Einkaufszentrum" und enthüllte dort den 2010 gelegten Grundstein "fär nüscht".
Peter-Stefan Greiner
Autor: redDoch zuerst die Tradition: Das Nordhäuser Blasorchester, das in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag feiert, stimmte die zahlreichen Zuschauer auf dem Platz zwischen den beiden Rathäusern auf die Eröffnung ein. Mit den bekannten volkstümlichen Weisen.
Danach der Aufmarsch der Vier, wobei sich Prof. Zwanziger als Fußball-WM-Fan outete. An Themen widmeten sich der Gelehrte, die Hexe in ihrem zehnjährigen Jubiläum, der Olle Ewersberg und der Roland natürlich wieder dem Prachtbau der Kulturbibliothek, deren Namensfindung und ihrer globalen Lage. In Hamburg die Elb-Philharmonie, in Berlin der neue Flughafen und in Stuttgart der neuen Hauptbahnhof - und genau in diesem Bermuda-Dreieck liege Nordhausen mit dem Bürgerhaus, das nicht einmal die Himmelgarten-Bibliothek beherbergen könne.
Dann wurde es kriminalistisch und das Quartett beichtete, dass es in der Redaktion der nnz eingebrochen sei und eine CD geklaut habe, auf der sich die Klarnamen der Kommentatoren befinden. Am Ende dieses Festes würden die Namen verlesen.
Weitere Themen waren die immer noch währende Suche nach einem öffentlichen WC oder das maschinelle Kehren der Bleiche, also dort, wo der zivile Roland wohnt.
Als Oberbürgermeister Dr. Zeh die Nordhäuser und ihre Gäste "im immer schöner werdenden Zentrum" begrüßte, gab es höhnisches Gelächter im Publikum. Dann aber war Zeh bis zum Sonntagabend seinen Schlüssel und damit die Gewalt über Nordhausen los. Diese Last liegt auf dem Roland und er könnte temporär auch der Adressat für mögliche Dienstaufsichtsbeschwerden sein.
Nach der offiziellen Eröffnung, die durch die Übergabe des Nordhausen-Ring von Hans-Jürgen Nüßle an die Hexe bereichert wurde, marschierte das Quartett in Begleitung von vielen Nordhäusern zum "Echter Nordhäuser Einkaufszentrum" und enthüllte dort den 2010 gelegten Grundstein "fär nüscht".
Peter-Stefan Greiner


















































