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Fr, 08:48 Uhr
13.06.2014

Humboldt sagte "Au revoir"

Acht Monate lang kamen die Schüler des Humboldt Gymnasiums in den Genuss, Französisch und Englisch aus der Hand, oder vielmehr dem Mund, von Muttersprachlern aus dem fernen Kanada lernen zu können. Den Gästen wurde ein gebührender Abschied bereitet...

Ende Mai hieß es nach 8 Monaten Abschied nehmen von unserem Fremdsprachenassistenten Maxime Péloquin aus Montreal. Gleichzeitig endete das 5-wöchige Austauschprogramm von Etienne Chaplain aus Amiens. Er war zu Gast in der Familie Büntzel und lernte an unserem Gymnasium zusammen mit seinem Gastbruder Arvid, der zuvor 5 Wochen in Amiens das Collège besucht hatte.

Beide Schüler waren Teilnehmer eines Pilotprojektes zwischen Thüringen und der Akademie Amiens. Karin Ströbele, Französischlehrerin am Humboldt-Gymnasium hatte sich sehr für das Gelingen dieses Austauschprojektes eingesetzt.

Maxime Péloquin konnte auf Initiative der Kollegin Gabriele Gorges seine Assistentenzeit wunschgemäß in Nordhausen am Humboldt-Gymnasium absolvieren.

Für seine letzte Unterrichtsstunde hatten die Schulleitung und die Französisch-Schülerinnen und -Schüler mit Ihrer Lehrerin Anja Ruhnau einiges vorbereitet. Von den 7.-Klässlern bekam Maxime Briefe, ein bedrucktes T-Shirt, ein kreativ gestaltetes Plakat über Nordhausen und wurde mit selbstgebackenem Kuchen und französischen Liedern verabschiedet.

Schulleiter Herr Köthe und der stellvertretende Schulleiter Herr Vogt überreichten Maxime unter anderem ein Humboldt-Shirt und eine Plakette zur Erinnerung an seine „Schulzeit“ am Humboldt-Gymnasium. Und so nahm Maxime sicher mit einem weinenden und einem lachenden Auge Abschied von „seiner“ Schule.

Eine interessante und für beide Seiten sehr fruchtbringende Zeit ging nach 8 Monaten doch viel zu schnell zu Ende. Maxime kam im Oktober aus Kanada an unser Gymnasium, um den Französischunterricht als Muttersprachler zu begleiten und zu unterstützen. Er selbst studiert an der Université de Montréal Germanistik und nutzte natürlich die Zeit um seine Deutschkenntnisse zu vertiefen und zu erweitern.

Über den Französischunterricht hinaus, den Maxime in allen Klassenstufen begleitete, bot er auch zusätzlich im Englischunterricht und in einigen bilingualen Modulen seine Mithilfe an, denn Englisch spricht er wie eine zweite Muttersprache.

Maxime bereitete einzelne Unterrichtssequenzen vor, vermittelte Grammatik und Vokabeln und gestaltete durch den Einsatz moderner Medien den Unterricht abwechslungsreich und authentisch.
Viele Schülerinnen und Schüler bekamen die Möglichkeit, nicht nur sprachlich zu profitieren sondern sich auch mit der kanadische Kultur aus erster Hand näher bekannt zu machen. In hervorragendem Deutsch brachte Maxime auch jüngeren Klassen im Kunsterziehungsunterricht die Kunst, Kultur und das Leben in Kanada näher.

Inzwischen ist unser Fremdsprachenassistent schon wieder zu Hause in Kanada angekommen und hat ganz bestimmt auch eine Menge zu berichten. Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft! Der Kontakt wird sicher bestehen bleiben, denn Maxime hat versprochen wieder nach Deutschland und nach Nordhausen zu kommen.
Anja Ruhnau, Gabriele Gorges
Au Revoir am Humboldt (Foto: Staatliches Gymnasium Wilhelm von Humboldt)
Au Revoir am Humboldt (Foto: Staatliches Gymnasium Wilhelm von Humboldt)
Au Revoir am Humboldt (Foto: Staatliches Gymnasium Wilhelm von Humboldt)
Autor: red

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