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Do, 15:55 Uhr
12.06.2014

Aus dem Verkehr gezogen

Die Polizei hat am Mittwochnachmittag in Niedersachswerfen einen 76-jährigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, da der Verdacht besteht, dass der Mann nicht mehr in der Lage ist ein Fahrzeug sicher im Straßenverkehr zu führen...


Ein Polizeibeamter, der in seiner Freizeit unterwegs war, hatte in Hasselfelde beobachtet, wie der Mann einem anderen Autofahrer die Vorfahrt nahm. Auf der weiteren Fahrtstrecke fiel ihm immer wieder eine sehr unsichere Fahrweise des Mannes auf.

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Als der Rentner in einer Baustelle bei Netzkater eine Warnbake rammte und trotzdem die Fahrt fortsetzte, alarmierte der Beamte seine Kollegen in Nordhausen. Die konnten den aus Wernigerode stammenden Fahrer in Niedersachswerfen stoppen. Er machte auf die Polizisten einen leicht verwirrten Eindruck und konnte sich nur noch lückenhaft an seine Fahrt erinnern.

Er wurde in das Südharz-Klinikum zur Untersuchung gebracht. Sein Führerschein wurde sichergestellt und ein Verfahren zur Feststellung der Fahrtauglichkeit eingeleitet. Da der Verdacht besteht, dass der Mann außerdem unter dem Einfluss von Medikamenten stand, wurde eine Blutuntersuchung veranlasst.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
12.06.2014, 16:49 Uhr
Mit allen Mitteln
Wird und wurde versucht, dem Mann den Führerschein und somit seine Mobilität zu nehmen. Der Freizeitpolizist verfolgt einen bis dato unbescholtenen Bürger über Kilometer, bis diesem ein kleiner Fahrfehler unterlaufen ist. Eine Warnbake ist angeblich in einer Baustelle angefahren worden. Wem ist ein ähnlicher Fahrfehler noch nicht passiert, zumal manchmal die Warnbaken sehr unglücklich aufgestellt werden. Deshalb werden diese gerade von LKW weggedrückt. Wird deswegen gleich der Führerschein entzogen? Und zum Thema 76 Jahre und unter Medikamente stehen. Welcher Senior ist heute nicht auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen. Selbst die Jugend schluckt schon Amphetamine. Ich hoffe, dass der Freizeitpolizist für seine selbstlose Aktion von seinem Dienstherren reichhaltig belohnt wird.
socken
12.06.2014, 17:10 Uhr
...
Das ist nur einer von vielen... Ich hätte sogar Videos von solchen Leuten die nicht mal geradeaus fahren können.
Bommel
12.06.2014, 18:20 Uhr
Tiefgründiger denken.
@Wolfi: Warnbarke hin oder her. Stell dir vor das anstatt der Warnbarke dein Auto, Frau oder Kind an der Stelle stehen? Ist dann die Fahrtauglichkeitsprüfung immer noch übertrieben? Ich denke nicht. Man merkt es immer mehr in NDH das viele Menschen zu alt zum fahren geworden sind. Das fängt beim einparken an und hört bei groben Vorfahrtsverstößen (auch wenn "unfreiwillig") auf. Oftmals hatte ich wegen sowas schon schwitzige Hände hinterm Steuer und beinah einen Unfall. Zum Glück sind meine Sinne aber noch voll da, genau wie ein flinkes rechtes Bein.....

Mfg
Sven Svenson
12.06.2014, 19:34 Uhr
Gehts noch,
Also Wolfi. Haben Sie wirklich überlegt, bevor Sie Ihren Kommentar verfasst haben? Hauptsache die Menschen sind mobil, oder?
Ich kann doch nicht das Wohl des Einzelnen über das von vielen stellen.Der Mann wurde ja nicht verfolgt, sondern der Polizist fuhr auf der selben Strecke hinter im her.Und er hat nur das gemacht, was sein Beruf ist. Ob im Dienst oder nicht.Oder sollten Polizisten die frei haben wegschauen, wenn sie etwas Verbotenes sehen. Soll der Arzt,der frei hat im Notfall nicht helfen? Da die Polizei das Recht und die Pflicht hat für Sicherheit im Verkehr zu sorgen, haben sie das geau Richtige gemacht.Und außerdem gibt es Medikamente, die die Fahrtauglichkeit einschränken. Und wenn man solche nimmt, kann man halt nicht mehr fahren. Und sind wir doch mal ehrlich, irgendwann kommt der Punkt, wo man nicht mehr Auto fahren sollte. Kinder lässt man ja schließlich auch nicht hinters Steuer.
Wolfi65
12.06.2014, 21:32 Uhr
Also mal ehrlich, liebe Schreiber
Wenn man theoretisch bis 67 malochen soll mit der Tendenz nach oben, dann kann ich doch nicht mit 70 den Führerschein schon abgeben. Oder soll die Arbeitsreserve der realen Demokratie mit dem Rollstuhl auf die Arbeit fahren? Da kann es dann schon mal passieren, dass ein Senior, welcher am Ende seiner kariere steht, am Steuer zusammenbricht und im günstigsten Fälle im Straßengraben landet, ohne großen Schaden zu verursachen. @Bommel Man könnte viele Horror Szenarien zusammenspinnen, aber es ist in diesem Fall nur bei einer Warnbake geblieben. Ich könnte mir aber einen 70 Jährigem Tankwagenfahrer vorstellen, welcher am Steuer das Zeitliche segnet und mit 48000 Liter Kraftstoff ungebremst auf einen Schulbus auffährt. Alles nur gesponnen, aber von der Politik heraufbeschworen.
Franz100
12.06.2014, 22:05 Uhr
Wenn man selbst....
... betroffen war, wo ein 80jähriger einem das Auto demoliert hat mit Fahrerflucht.... dann wird es empfindlich, Wolfie. Nicht auszudenken, was sie grundsätzlich manchmal nicht bemerken! Mein Auto hätte auch ein Kind sein können... Man muß sich halt eingestehen, wenn Schluss ist!
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