Fr, 08:56 Uhr
06.06.2014
WBG überschreitet Ländergrenzen
Die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz beschreitet wieder einmal neue Wege. Eine erste Verschmelzung zwischen Wohnungsbaugenossenschaften aus verschiedenen Bundesländern scheint möglich...
In einer ordentlichen Mitgliederversammlung am 23. Mai gaben die anwesenden 44 Mitglieder der Wohnungsbaugenossenschaft Rottleberode. ein einstimmiges Votum für eine Verschmelzung ab. In der kommenden Vertreterversammlung am 19. Juni fehlt dann noch die Zustimmung der gewählten Vertreter der WBG Südharz.
Für uns als übernehmende Genossenschaft war die erste bekannte Verschmelzung über Ländergrenzen hinweg eine große Herausforderung. Schließlich mussten in die vorbereitenden Arbeiten zwei Registergerichte und zwei gesetzliche Prüfungsverbände mit einbezogen werden”, erläutert der Vorstand der WBG Südharz.
Das die vorbereitenden Aufgaben ordnungsgemäß realisiert wurden, ist auch dadurch untermauert, dass beide Prüfungsverbände bei der Mitgliederversammlung in Rottleberode vor Ort waren und in ihren Verschmelzungsberichten keinerlei Einwände aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht hatten.
Der Verschmelzungsvertrag kann somit von der Mitgliederversammlung in Rottleberode und der Vertreterversammlung in Nordhausen beschlossen werden.
Die Wohnungsbaugenossenschaft Rottleberode eG wurde 1960 gegründet und verfügt über 54 Wohnung in drei Häusern, von denen aktuell 52 Wohnungen vermietet sind. Die Genossenschaft steht auf wirtschaftlich gesunden Füßen, was unter anderem in einer Eigenkapitalquote von rund 91 Prozent zum Ausdruck kommt. Im Zuge der Findung einer Nachfolgeregelung und zur langfristigen Sicherung der Interessen der Mitglieder der WBG Rottleberode sind die ehrenamtlichen Vorstände und Aufsichtsräte auf die Kollegen” in Nordhausen zugekommen und haben Gespräche zur Verschmelzung initiiert.
Aus Sicht der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz ist mit der Verschmelzung das langfristige genossenschaftliche Wohnen in Rottleberode gesichert. Die WBG Südharz, die selbst aus zahlreichen Verschmelzungen zu DDR-Zeiten und auch nach der politischen Wende gewachsen ist, ist mit rund 7.200 Wohnungen der größte Wohnungsanbieter in Nordthüringen und im Südharz.
Autor: redIn einer ordentlichen Mitgliederversammlung am 23. Mai gaben die anwesenden 44 Mitglieder der Wohnungsbaugenossenschaft Rottleberode. ein einstimmiges Votum für eine Verschmelzung ab. In der kommenden Vertreterversammlung am 19. Juni fehlt dann noch die Zustimmung der gewählten Vertreter der WBG Südharz.
Für uns als übernehmende Genossenschaft war die erste bekannte Verschmelzung über Ländergrenzen hinweg eine große Herausforderung. Schließlich mussten in die vorbereitenden Arbeiten zwei Registergerichte und zwei gesetzliche Prüfungsverbände mit einbezogen werden”, erläutert der Vorstand der WBG Südharz.
Das die vorbereitenden Aufgaben ordnungsgemäß realisiert wurden, ist auch dadurch untermauert, dass beide Prüfungsverbände bei der Mitgliederversammlung in Rottleberode vor Ort waren und in ihren Verschmelzungsberichten keinerlei Einwände aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht hatten.
Der Verschmelzungsvertrag kann somit von der Mitgliederversammlung in Rottleberode und der Vertreterversammlung in Nordhausen beschlossen werden.
Die Wohnungsbaugenossenschaft Rottleberode eG wurde 1960 gegründet und verfügt über 54 Wohnung in drei Häusern, von denen aktuell 52 Wohnungen vermietet sind. Die Genossenschaft steht auf wirtschaftlich gesunden Füßen, was unter anderem in einer Eigenkapitalquote von rund 91 Prozent zum Ausdruck kommt. Im Zuge der Findung einer Nachfolgeregelung und zur langfristigen Sicherung der Interessen der Mitglieder der WBG Rottleberode sind die ehrenamtlichen Vorstände und Aufsichtsräte auf die Kollegen” in Nordhausen zugekommen und haben Gespräche zur Verschmelzung initiiert.
Aus Sicht der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz ist mit der Verschmelzung das langfristige genossenschaftliche Wohnen in Rottleberode gesichert. Die WBG Südharz, die selbst aus zahlreichen Verschmelzungen zu DDR-Zeiten und auch nach der politischen Wende gewachsen ist, ist mit rund 7.200 Wohnungen der größte Wohnungsanbieter in Nordthüringen und im Südharz.


