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Fr, 13:27 Uhr
30.05.2014

Polizeibericht zum Vatertag

Gefährlicher Unfug

Unbekannte haben am Donnerstagabend vermutlich auf dem Heimweg von einer Vatertagsfeier auf der Straße zwischen Urbach und Buchholz groben Unfug betrieben. Insgesamt wurden 32 Leitpfosten aus der Verankerung gerissen und zum Teil auf die Straße geworfen. Außerdem fanden eingesetzten Polizeibeamten drei zerstörte Stationszeichen und ein beschädigtes Verkehrsschild. Von einem Gully hatten die Täter den Deckel entfernt und in den Straßengraben geworfen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Alkoholisiert aufeinander eingeschlagen

Die Polizei musste am Vatertag bereits zur Mittagsstunde zum Schlichten einer Schlägerei ausrücken. Da die aufgeregten Anrufer von einer größeren Menschenmenge sprachen, kamen vier Streifenwagen zum Einsatz. Vor Ort stellte sich heraus, dass an der Straßenbahnhaltestelle an der Dr.-Robert-Koch-Straße zwei 21-Jährige aneinander geraten waren. Unter Alkohol gerieten sie in Streit, der in gegenseitigen Schlägen endete. Die Menschenmenge stellte sich als eine Schar von Schaulustigen heraus.

Unbelehrbare unter Alkohol am Steuer

Obwohl jeder damit rechnen musste, dass gerade zum Himmelfahrtstag verstärkt kontrolliert wird, gab es wieder ein paar Unbelehrbare, die sich trotz Alkoholgenuss ans Steuer setzten.

Ein 25-Jähriger geriet um 11.25 Uhr in eine Verkehrskontrolle in der Freiheitsstraße. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,24 Promille.
Ein 55-Jähriger pustete um 14.25 Uhr auf dem Bahnhofsplatz 1,87 Promille.

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Um 19.20 Uhr bemerkte eine Streife einen Autofahrer, der in Schlangenlinie auf der Petersdorfer Straße unterwegs war. Ein Atemalkoholtest ergab 1,59 Promille.

Unrühmlicher Spitzenreiter des Tages war um 22.40 Uhr eine 43-jährige Frau. Sie wurde am Salzagraben gestoppt, weil sie durch ihre unsichere Fahrweise aufgefallen war. Das Testgerät zeigte bei ihr 2,17 Promille an.

Übertroffen wurde dieser Wert von einem 27-Jährigen, der kurz vor 1 Uhr auf einem Motorrad zwischen Buchholz und Stempeda unterwegs war. Als die Beamten ihn stoppten, würgte er die Crossmaschine ab und versuchte zu fliehen. Auch während der weiteren polizeilichen Maßnahmen leistete er mehrfach Widerstand und verletzte dabei einen der Beamten. Der Atemtest ergab 2,51 Promille. Der Mann konnte keinen Eigentumsnachweis für das Motorrad erbringen. Am Fahrzeug befand sich kein amtliches Kennzeichen.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
30.05.2014, 18:31 Uhr
So ein Zirkus
Wegen 2,50 Promille. Der wollte doch nur in Ruhe nach Hause fahren, wie es auf dem Dorf üblich ist. Dann kommt die Nordhauser Landespolizei und versteckt sich auf dem Lande. Ich war oft in Bayern, da hat auch keiner sich aufgeregt. Aber das ist eben Thüringen. Keine Kohle, aber dumme sprüche.
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