Mo, 10:53 Uhr
26.05.2014
Kreispokal geht nach Salza
Die Kegeldamen des Nordhäuser SV haben den Kreispokal-Hattrick gestern verpasst. Die Frauen der Wertherhalle wurden auf der heimischen Bahn ihrer Favoritenrolle gerecht, berichtet Uwe Tittel...
Nordhäuser SV TSG Salza 2:4 (1923:2034/8:8)
Es wurde nichts mit dem Hattrick, dem dritten Kreispokalsieg in Folge für die Keglerinnen des Nordhäuser SV. Nach den beiden Überraschungssiegen durch die Frauen von der Rotleimwiese wurden diesmal die Frauen von der Wertherhalle ihrer Favoritenrolle gerecht und holten sich der Kreispokal 2014.
Mit 8:8 geteilte Bahnsiege lassen auf ein erneut spannendes Endspiel schließen. Doch die Partie auf der Hausbahn der Salzaerinnen an der Nordhäuser Wertherhalle war praktisch schon nach drei Bahnen des ersten Durchgangs entschieden. Birgit Galonska und die sie nach zwei Bahnen ablösende Regina Hahn hatten gegen die vor allem im Räumen glänzend aufgelegte Steffi Boenki überhaupt keine Chance, lagen schon 0:3 und mit 71 Holz zurück. Und im anderen Duell konnte Dagmar Reitmeier gegen Ines Werner zwar zwei Bahnen für sich entscheiden, hatte nach drei Bahnen aber mit einem Minus von 61 Holz auch schon einen viel zu großen Rückstand um noch den Mannschaftspunkt für den NSV holen zu können.
Schließlich beendeten die Salzaerinnen den ersten Durchgang durch zwei ganz starke Ergebnisse mit 2:0 Punkten und einem praktisch uneinholbaren Vorsprung von 145 mehr gefallenen Kegeln. Damit waren auch die beiden Mannschaftspunkte für das bessere Mannschaftsergebnis ebenfalls schon gebucht.
Es spricht für die beiden noch folgenden NSV-Spielerinnen, dass sie nicht die Beine hoch nahmen sondern um gute Ergebnisse kämpften. Und das ist ihnen bestens gelungen. Tina Romhardt und Sonja Klaus hatten auf ihrer ersten Bahn gegen Heike Hase beziehungsweise Toni Herrmann zunächst harten Widerstand zu brechen, gewannen nur knapp mit 131:125 und 130:128, holten sich dann aber deutlich die zweite Bahn. Die beiden Salzaerinnen gaben aber nicht klein bei, schlugen auf dem dritten Bahnabschnitt zurück.
Toni Herrmann ging in der Holzzahl sogar in Führung. Doch das NSV-Duo steckte den Rückschlag schnell weg, beeindruckte auf der vierten und letzten Bahn mit ganz starkem Spiel in die Vollen und verteidigte im Räumen die beiden Mannschaftspunkte sicher. Der Salzaer Gesamtsieg aber konnte in keiner Phase mehr in Gefahr gebracht werden.
Uwe Tittel
Birgit Galonska/Regina Hahn Steffi Boenki 0:1 (430:529/0:4)
Dagmar Reitmeier Ines Werner 0:1 (481:527/2:2)
Tina Romhardt Heike Hase 1:0 (514:488/3:1)
Sonja Klaus Toni Herrmann 1:0 (498:490/3:1)
Autor: redNordhäuser SV TSG Salza 2:4 (1923:2034/8:8)
Es wurde nichts mit dem Hattrick, dem dritten Kreispokalsieg in Folge für die Keglerinnen des Nordhäuser SV. Nach den beiden Überraschungssiegen durch die Frauen von der Rotleimwiese wurden diesmal die Frauen von der Wertherhalle ihrer Favoritenrolle gerecht und holten sich der Kreispokal 2014.
Mit 8:8 geteilte Bahnsiege lassen auf ein erneut spannendes Endspiel schließen. Doch die Partie auf der Hausbahn der Salzaerinnen an der Nordhäuser Wertherhalle war praktisch schon nach drei Bahnen des ersten Durchgangs entschieden. Birgit Galonska und die sie nach zwei Bahnen ablösende Regina Hahn hatten gegen die vor allem im Räumen glänzend aufgelegte Steffi Boenki überhaupt keine Chance, lagen schon 0:3 und mit 71 Holz zurück. Und im anderen Duell konnte Dagmar Reitmeier gegen Ines Werner zwar zwei Bahnen für sich entscheiden, hatte nach drei Bahnen aber mit einem Minus von 61 Holz auch schon einen viel zu großen Rückstand um noch den Mannschaftspunkt für den NSV holen zu können.
Schließlich beendeten die Salzaerinnen den ersten Durchgang durch zwei ganz starke Ergebnisse mit 2:0 Punkten und einem praktisch uneinholbaren Vorsprung von 145 mehr gefallenen Kegeln. Damit waren auch die beiden Mannschaftspunkte für das bessere Mannschaftsergebnis ebenfalls schon gebucht.
Es spricht für die beiden noch folgenden NSV-Spielerinnen, dass sie nicht die Beine hoch nahmen sondern um gute Ergebnisse kämpften. Und das ist ihnen bestens gelungen. Tina Romhardt und Sonja Klaus hatten auf ihrer ersten Bahn gegen Heike Hase beziehungsweise Toni Herrmann zunächst harten Widerstand zu brechen, gewannen nur knapp mit 131:125 und 130:128, holten sich dann aber deutlich die zweite Bahn. Die beiden Salzaerinnen gaben aber nicht klein bei, schlugen auf dem dritten Bahnabschnitt zurück.
Toni Herrmann ging in der Holzzahl sogar in Führung. Doch das NSV-Duo steckte den Rückschlag schnell weg, beeindruckte auf der vierten und letzten Bahn mit ganz starkem Spiel in die Vollen und verteidigte im Räumen die beiden Mannschaftspunkte sicher. Der Salzaer Gesamtsieg aber konnte in keiner Phase mehr in Gefahr gebracht werden.
Uwe Tittel
Birgit Galonska/Regina Hahn Steffi Boenki 0:1 (430:529/0:4)
Dagmar Reitmeier Ines Werner 0:1 (481:527/2:2)
Tina Romhardt Heike Hase 1:0 (514:488/3:1)
Sonja Klaus Toni Herrmann 1:0 (498:490/3:1)



