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Mo, 09:35 Uhr
26.05.2014

Kommunalwahl 2014: Erste Reaktionen von SPD und Linke

Die Kommunalwahl 2014 ist vorüber. In den Parteien beginnt nun die Auswertung. Wir haben uns im politischen Nordhausen umgehört und um erste Einschätzungen gebeten...

"Es wäre illusorisch gewesen", sagte Andreas Wieninger, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat, "zu hoffen, das Superergebnis von 2009 zu halten. Das Thema ist jetzt Augenhöhe". Trotz aller Unkenrufe auch in den Kommentarspalten der nnz habe man gezeigt, das die SPD stabile Mehrheiten zusammenbringen kann.

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Jetzt heißt es für die Genossen erst einmal abwarten. "Die anderen Parteien müssen sich erst einmal positionieren. Die Linke muss sagen, ob das Bündnis mit der CDU weiter gepflegt werden soll", sagte Wieninger. Das hängt auch von der Landtagswahl im September ab. Hier bestünde die Möglichkeit, dass SPD und Linke nach der Wahl gemeinsam einen Machtwechsel in Erfurt einleiten könnten, erläuterte Wieninger.

Die SPD fällt dem vorläufigen Endergebnis zufolge von 35,3% der Wählerstimmen auf 29,1 % und verliert somit zwei Sitze im Stadtrat. Im Kreistag sieht es ähnlich aus: von 27,8 % Wählerzuspruch im Jahr 2009 sinkt die SPD auf 21,1 % und verliert zwei ihrer dreizehn bisherigen Sitze.

Die Linke hat weniger gut abgeschnitten, als mancher gedacht hatte, aber verloren hat sie nicht. Der Kreisvorsitzende der Partei, Alexander Scharff, sagte, man habe zwar mehr Stimmen als noch 2009 erhalten, für einen weiteren Sitz im Stadtrat reichte es aber nicht. "Die Konkurrenz, gerade in der Stadt war schwierig, da wir hier gegen Listen angetreten sind, auf denen amtierende wie auch ehemalige Amtsinhaber aufgestellt waren", so Scharff

Im Kreistag sieht es ein wenig besser aus, hier wird die Partei wohl einen Sitz mehr besetzen können als bisher."Es freut mich, das wir die zweite Position im Kreistag zurückerobern konnten" sagte der Kreisvorsitzende.

Nun gelte es erst einmal, die Endergebnisse anzuschauen und auszuwerten. "Die Linke hat ein höheres Potential in Nordhausen und wir müssen uns fragen, warum wir diese Wähler nicht aktivieren konnten" sagte Alexander Scharff.

Neben der Freude über die soliden Ergebnisse der Linken, stehe aber auch die Bedrückung über die niedrige Wahlbeteiligung und den Wiedereinzug der rechtsextremen NPD sowohl in den Kreistag wie auch in den Stadtrat.
Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
I.H.
26.05.2014, 09:52 Uhr
A. Wieninger: stabile 29,1% Mehrheit
"Trotz aller Unkenrufe auch in den Kommentarspalten der nnz habe man gezeigt, das die SPD stabile Mehrheiten zusammenbringen kann." (A. Wieninger)

Der Mann bringt mich immer wieder zum Lachen. Wie muss ich mir eine stabile Minderheit vorstellen? Jenseits der 75%?
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